04.11.2015

M&A: Festnetzmärkte in Europa

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Der Konsolidierungstrend auf den europäischen Festnetzmärkten hält an. Zwar sind insgesamt nur relativ wenige Transaktionen zu beobachten, diese haben aber zumeist sehr hohe Transaktionsvolumina.

Auf den europäischen Märkten für (leitungsgebundene) Festnetzkommunikation ist seit Jahren ein massiver Konsolidierungstrend zu beobachten. Zwar ist die Zahl der Fusionen und Übernahmen rückläufig und befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit 2003, jedoch kam es in den vergangenen zwei Jahren zu einem massiven Anstieg der aggregierten Transaktionsvolumen, da vornehmlich größere Unternehmen miteinander fusionierten. Zu diesem Ergebnis kommen Untersuchungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW ), Mannheim, auf Basis der Zephyr Datenbank von Bureau van Dijk (BvD).

Nachfragedruck zwingt die Festnetzanbieter zu einer Umgestaltung ihrer Geschäftsmodelle

Neben größeren Übernahmen im Bereich der Kabelnetzbetreiber kam es im Zuge des zunehmenden Zusammenwachsens von Fest-und Mobilfunknetzen auch zu Übernahmen mit dem Ziel, beide Infrastrukturkomponenten zu verbinden. Diese Transkaktionen sind zum Teil das Ergebnis einer zunehmenden Nachfrage seitens der Kunden nach möglichst vollständig integrierten Produktbündeln. Auch die Zusammenführung von Sprach-  und Datenkommunikation auf einem IP Netzwerk (IP Konvergenz), über das dann mehrere Dienste auf einer einheitlichen Plattform angeboten werden können, zwingt die Festnetzanbieter zu einer Umgestaltung ihrer Geschäftsmodelle, was den Wettbewerbsdruck weiter erhöht.

(Pressemitteilung ZEW vom 28.10.2015)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© Zerbor - Fotolia.com

15.10.2026

Cyberrisiken und KI setzen CEOs unter Druck

Die schwache Konjunktur bleibt für CEOs weltweit das größte Risiko. Laut dem aktuellen CEO Outlook Survey von EY-Parthenon nennen 44 % die wirtschaftliche Unsicherheit als zentrale Belastung. Cyberrisiken und Datenschutzbedrohungen folgen mit 40 %, technologische Umbrüche einschließlich KI mit 34 %. In Deutschland stehen Konjunktur- und Cyberrisiken mit jeweils 40 % gleichauf. Für die Studie

Cyberrisiken und KI setzen CEOs unter Druck
Meldung

© Erwin Wodicka /fotolia.com

14.10.2026

Steigende Kreditkosten: UKs CFOs setzen auf Sparkurs statt Expansion

Seit mehr als drei Jahren stehen geopolitische Konflikte an der Spitze der Risikoliste britischer Finanzchefs, zeigt die aktuelle Deloitte UK CFO Survey. Besonders die Eskalation des US-Iran-Konflikts und Ölpreise von über 100 US-Dollar je Barrel verstärken die Sorge vor Inflation und steigenden Zinsen. Finanzierungskosten auf Zweieinhalbjahreshoch Die Finanzchefs erwarten binnen zwölf Monaten eine Inflationsrate von

Steigende Kreditkosten: UKs CFOs setzen auf Sparkurs statt Expansion
Meldung

© weerapat1003/fotolia.com

13.10.2026

Klimaschutz als Milliardenchance für Unternehmen

Deutschlands Klimatransformation erfordert bis 2045 Investitionen von sechs Billionen Euro. Für Finanzvorstände wird die Finanzierung zum strategischen Thema. Entscheidend sind Kapitalkosten, Investitionsprioritäten und die Mobilisierung privaten Kapitals. Unternehmen müssen Investitionen deutlich steigern Laut einer Prognos-Studie im Auftrag der KfW sind jährlich 290 Milliarden Euro für die Klimaneutralität erforderlich. Knapp die Hälfte davon, rund 140 Milliarden

Klimaschutz als Milliardenchance für Unternehmen
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)