• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • M&A mit deutschen Unternehmen beenden Talfahrt

29.10.2018

M&A mit deutschen Unternehmen beenden Talfahrt

Beitrag mit Bild

© pichetw/fotolia.com

Die Zahl der Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A) mit deutscher Beteiligung hat sich im vergangenen halben Jahr stabilisiert, nachdem sie vorher noch rückläufig war. Der Start in das Jahr 2018 war mit einer gewohnt großen Anzahl Transaktionen im Januar stark. Nach einem etwas verhaltenen Frühjahr folgte ein wieder stärkerer Sommer.

Dieser Verlauf spiegelt sich im aktuellen ZEW-ZEPHYR M&A-Index wider, der sich auf die Anzahl der abgeschlossenen M&A-Transaktionen mit deutschen Unternehmen bezieht. Zu diesem Ergebnis kommen Untersuchungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, auf Basis der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk.

„Unter dem Strich können die M&A-Aktivitäten mit deutscher Beteiligung den seit Januar 2017 anhaltenden Abwärtstrend umkehren und damit eine Wachstumsphase einleiten“, sagt Dr. Niklas Dürr, Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich „Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“ und Projektleiter für die Berechnung des ZEW-ZEPHYR M&A-Volumen-Pro-Deal-Indexes. Dies entspricht durchaus der generellen konjunkturellen Entwicklung in Deutschland, die sich im Verlauf der vergangenen Jahre als äußerst robust erwiesen hat, auch wenn verschiedentlich der Eintritt in eine Sättigungsphase prognostiziert wurde.

Auch der gleitende Zwölf-Monatsdurchschnitt hat wieder leicht zugelegt, nachdem er im Zeitraum von Oktober 2017 bis Januar 2018 gefallen war. Im Gegensatz zur Anzahl der Transaktionen hat sich das Transaktionsvolumen in den vergangenen Monaten tendenziell schwächer entwickelt. Nur ein Deal überstieg in den vergangenen sechs Monaten ein Transaktionsvolumen von einer Milliarde Euro: Die im oberbayerischen Poing ansässige Stahlgruber GmbH wurde von ihrem US-Konkurrenten LKQ Corporation für 1,5 Milliarden Euro übernommen.

(Pressemitteilung ZEW vom 25.10.2018)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©scandinavianstock/123rf.com

20.10.2026

KPMG CEO Outlook 2026: Die Zuversicht kehrt zurück

Die Konjunkturaussichten für Deutschland haben sich zuletzt aufgehellt und auch in den deutschen Chefetagen kehrt vorsichtiger Optimismus zurück: 86 % der deutschen CEOs erwarten Wachstum für ihr Unternehmen in den kommenden drei Jahren. Das sind 14 %punkte mehr als im Vorjahr und der erste Anstieg seit mehreren Jahren (2025: 72 %; 2024: 77 %; 2023: 80 %). Im selben Zeitraum

KPMG CEO Outlook 2026: Die Zuversicht kehrt zurück
Meldung

© vege/fotolia.com

19.10.2026

Rekord bei E-Autos, doch viele kommen aus China

Der deutsche Elektroautomarkt erreicht neue Rekordwerte. Doch während ausländische Hersteller kräftig zulegen, verlieren die deutschen Autobauer Marktanteile. Besonders chinesische Marken profitieren von der Kaufprämie. Rekordzulassungen, aber deutsche Hersteller verlieren Mit 236.000 Neuzulassungen im dritten Quartal und einem Plus von 77 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum erreicht der deutsche E-Auto-Markt einen Rekord. Laut einer EY-Analyse auf Basis

Rekord bei E-Autos, doch viele kommen aus China
Meldung

© Zerbor - Fotolia.com

15.10.2026

Cyberrisiken und KI setzen CEOs unter Druck

Die schwache Konjunktur bleibt für CEOs weltweit das größte Risiko. Laut dem aktuellen CEO Outlook Survey von EY-Parthenon nennen 44 % die wirtschaftliche Unsicherheit als zentrale Belastung. Cyberrisiken und Datenschutzbedrohungen folgen mit 40 %, technologische Umbrüche einschließlich KI mit 34 %. In Deutschland stehen Konjunktur- und Cyberrisiken mit jeweils 40 % gleichauf. Für die Studie

Cyberrisiken und KI setzen CEOs unter Druck
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)