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30.01.2019

Management-Buy-outs im Mittelstand 2018 auf neuem Rekordniveau

Autokonzerne auf der Überholspur

© SBH/fotolia.com

Zum dritten Mal hintereinander sind Zahl und Volumen der Management-Buy-outs im deutschen Mittelstand im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Mit 47 Transaktionen haben Finanzinvestoren im vergangenen Jahr im deutschen Mittelstand 12 MBOs mehr strukturiert als noch 2017.

Dies ist ein neuer Höchstwert für dieses Marktsegment seit Beginn der Auswertung durch die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) im Jahr 2002. In nahezu jeder zweiten Transaktion (21 von 47) waren Finanzinvestoren auf beiden Seiten aktiv, also als Verkäufer und als Käufer. Abspaltungen von Konzernen oder aus Konglomeraten waren mit sieben Fällen 2018 erneut die Ausnahme. Unternehmensgründer und Familien erreichten unter den Veräußerern von Unternehmen an Finanzinvestoren mit rund 40 Prozent den höchsten bisher ermittelten Anteil und damit ein neues Rekordniveau. 19 von 47 Management-Buy-outs (MBOs) im mittleren Segment des deutschen Buy-out-Marktes waren 2018 eine Nachfolgelösung. Dies ist eine weitere Steigerung gegenüber den beiden vergangenen Jahren, die bereits ein überdurchschnittliches Niveau von Buyouts aus Familienhand verzeichneten. In den Jahren zuvor hatte kaum mehr als jede zehnte Transaktion einen Familienhintergrund.

Private-Equity-Gesellschaften finanzierten im vergangenen Jahr Buy-outs im deutschen Mittelstand im Wert von gut 4,8 Milliarden Euro. Dies ist der höchste Wert seit 2002, dem Beginn der Auswertung; 2017 hatte das Marktvolumen 4,4 Milliarden Euro betragen.

In der Auswertung werden ausschließlich Transaktionen berücksichtigt, in denen Finanzinvestoren Unternehmen mehrheitlich unter Beteiligung des Managements erworben haben und die einen Transaktionswert für das schuldenfreie Unternehmen von 50 bis 250 Millionen Euro aufweisen. Grundlage sind öffentlich zugängliche Quellen sowie Schätzungen und Recherchen der DBAG in Zusammenarbeit mit Finance.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Pressemitteilung DPAG vom 29.01.2019)


Redaktion

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