• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Markt für IT-Sicherheit wächst auf mehr als 9 Milliarden Euro

10.10.2023

Markt für IT-Sicherheit wächst auf mehr als 9 Milliarden Euro

Im kommenden Jahr sollen die Ausgaben erneut um rund 13 % zulegen – und dann erstmals die 10-Milliarden-Euro-Grenze knacken.

Beitrag mit Bild

© anyaberkut/fotolia.com

Die deutsche Wirtschaft wappnet sich für den Kampf gegen Cyberkriminalität. Erstmals werden hierzulande für IT-Sicherheit mehr als 9 Milliarden Euro ausgeben – Tendenz weiter steigend. Das teilt der Digitalverband Bitkom mit. Im laufenden Jahr klettern die Ausgaben für IT-Sicherheit um 13 % auf 9,2 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr wird ein erneuter Anstieg um rund 13 % auf 10,3 Milliarden Euro erwartet.

Jedes Unternehmen kann sich schützen

„Es ist ein gutes Signal, dass die Unternehmen ihre Ausgaben für IT-Sicherheit hochfahren. Jedes Unternehmen kann Opfer von Cyberangriffen werden. Aber auch jedes Unternehmen kann sich schützen – und sollte das auch tun“, sagt Bitkom-Hauptvorstand Udo Littke. „Zuletzt ist deutschen Unternehmen durch Sabotage, Spionage und Datendiebstahl ein jährlicher Schaden von 206 Milliarden Euro entstanden, davon 148 Milliarden Euro durch Cyberattacken. Die Angreifer werden immer professioneller und gehen arbeitsteilig vor, dabei sind die Grenzen zwischen organisierter Kriminalität und staatlich gesteuerten Akteuren fließend.“

Dafür wird Geld ausgegeben

Den größten Anteil an den Aufwendungen haben Ausgaben für IT-Sicherheitssoftware mit rund 4,3 Milliarden Euro (plus 18 %). Knapp dahinter liegen Aufwendungen für Dienstleistungen rund um IT-Sicherheit, die um 12 % auf 4,0 Milliarden Euro zulegen. Unverändert weitere knapp 0,9 Milliarden entfallen auf IT-Sicherheits-Hardware. „IT-Sicherheit muss für alle Unternehmen eine Daueraufgabe sein und ganz oben im Management verankert werden,“ so Littke.

(Bitkom vom 10.10.2023 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)


Weitere Meldungen


Meldung

©ra2 studio/fotolia.com

27.01.2026

Deutsche Innovationsausgaben so hoch wie nie

Die Innovationsausgaben der deutschen Wirtschaft sind im Jahr 2024 auf 213,3 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht einem Plus von 4,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Angesichts einer Inflationsrate von 3,1 % bedeutet dies einen leichten realen Zuwachs. Die Innovationsplanung für die kommenden Jahre bleibt auf einem konstanten Niveau, wie der neue Bericht zur Innovationserhebung 2025 des ZEW

Deutsche Innovationsausgaben so hoch wie nie
Meldung

©DenysRudyi/fotolia.com

26.01.2026

Topmanager warnen: Ohne Kurswechsel droht Standortverlust

96 % der europäischen Topmanager und 85 % der Bürger halten daher den Schutz der europäischen Wirtschaftsinteressen für zwingend notwendig. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen „European Competitiveness Barometer“ der Boston Consulting Group (BCG), für das 850 Topmanager und 6.400 Bürger in 30 europäischen Ländern befragt wurden. Vier von fünf der befragten Führungskräfte und Bürger fordern

Topmanager warnen: Ohne Kurswechsel droht Standortverlust
Meldung

© Kara / fotolia.com

26.01.2026

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bremsen Offshore-Ausbau

Der Ausbau der Offshore-Windenergie in der Nordsee kommt langsamer voran als politisch geplant. Das zeigt eine neue Studie der Boston Consulting Group (BCG). Zwar haben sich die neun Anrainerstaaten auf ein gemeinsames Ziel von 120 Gigawatt (GW) Offshore-Windleistung bis 2030 verständigt, doch aktuell sind erst rund 34 GW installiert. Um das Ziel zu erreichen, müsste

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bremsen Offshore-Ausbau
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)