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11.09.2023

Materialengpässe in der Industrie erneut gesunken

Erstmals seit dem Juli 2021 ist der Anteil der Unternehmen mit Lieferproblemen in jeder einzelnen Branche unter 50 % gefallen.

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Loft39studio/123rf.com

Die Materialknappheit in der deutschen Industrie hat sich entspannt. Im August berichteten noch 24,4 % der befragten Firmen von Engpässen, nach 29,5 % im Juli. Das geht aus der aktuellen Umfrage des ifo Instituts hervor. „Die Entwicklung bewegt sich immer mehr in Richtung auf das Vorkrisenniveau“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Die Probleme der Unternehmen verschieben sich nun von der Angebots- auf die Nachfrageseite.“

Autoindustrie hat größte Materialengpässe

Erstmals seit dem Juli 2021 ist der Anteil der Unternehmen mit Lieferproblemen in jeder einzelnen Branche unter 50 % gefallen. Bei mehr als der Hälfte der Industriezweige liegt der Wert sogar wieder unterhalb des langfristigen Mittelwerts. Weiterhin am stärksten betroffen ist jedoch die Autoindustrie, wo rund 49 % der Unternehmen von Lieferengpässen berichten. In der Elektroindustrie ist der Anteil unter 40 % gefallen. Keine grundlegenden Probleme finden sich zum Beispiel in der Getränkeindustrie (7,2 %), im Papiergewerbe (2,1 %) oder bei der Metallerzeugung und -bearbeitung. Völlig sorgenfrei sind die Hersteller von Lederprodukten.

(ifo Institut vom 11.09.2023 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)


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