24.02.2025

Mehr Betriebsgründungen als Betriebsaufgaben

Die deutsche Wirtschaft zeigt sich 2024 dynamisch: Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen wurden mehr größere Betriebe gegründet als im Vorjahr.

Beitrag mit Bild

© fotogestoeber/fotolia.com

Im Jahr 2024 wurden in Deutschland rund 120.900 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 2,1 % mehr neu gegründete größere Betriebe als im Jahr 2023. Gleichzeitig stieg die Zahl der vollständigen Aufgaben größerer Betriebe um 2,7 % auf rund 99.200. Dennoch war die Zahl der Betriebsgründungen auch 2024 wie in allen Jahren seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2003 höher als die Zahl der Betriebsaufgaben.

Neugründungen nehmen insgesamt um 0,2 % zu

Die Gesamtzahl der Neugründungen von Gewerben war im Jahr 2024 mit rund 594.500 um 0,2 % höher als im Jahr 2023. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen nahm ebenfalls um 0,2 % auf rund 716.400 zu. Zu den Gewerbeanmeldungen zählen neben Neugründungen von Gewerbebetrieben auch Betriebsübernahmen (zum Beispiel Kauf oder Gesellschaftereintritt), Umwandlungen (zum Beispiel Verschmelzung oder Ausgliederung) und Zuzüge aus anderen Meldebezirken.

Vollständige Aufgaben um 3,4 % höher als im Vorjahr

Die Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben war im Jahr 2024 mit rund 503.400 um 3,4 % höher als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der Gewerbeabmeldungen stieg um 2,7 % auf rund 619.100. Dabei handelt es sich nicht nur um Gewerbeaufgaben, sondern auch um Betriebsübergaben (zum Beispiel Verkauf oder Gesellschafteraustritt), Umwandlungen oder Fortzüge in andere Meldebezirke.

(Destatis vom 21.02.2025 / RES JURA Redaktionsbüro – vcd)


Weitere Meldungen


Meldung

irrmago/123rf.com

22.10.2026

Investitionsausfälle wachsen auf 420 Milliarden Euro

Der deutschen Wirtschaft sind seit 2020 Investitionen in Milliardenhöhe entgangen. Die Summe entspricht rund 9 % Prozent aller Bruttoanlageinvestitionen der vergangenen sechseinhalb Jahre. Für die Berechnungen hat das IW die tatsächlichen Bruttoanlageinvestitionen vom ersten Quartal 2020 bis zum zweiten Quartal 2026 mit einem Verlauf ohne Pandemie, geopolitischen Krisen und Strukturproblemen in Deutschland verglichen. Investitionen kommen fast

Investitionsausfälle wachsen auf 420 Milliarden Euro
Meldung

pitinan/123.rf.com

21.10.2026

Deutschland bleibt bei KI hinter der Weltspitze

Der internationale Wettbewerb um künstliche Intelligenz gewinnt weiter an Dynamik: Laut einer neuen Untersuchung der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) haben sich seit 2024 acht Volkswirtschaften bei den Voraussetzungen für den KI-Einsatz so deutlich verbessert, dass sie in eine höhere Bewertungsgruppe aufgestiegen sind. Besonders Japan und Südkorea haben aufgeholt und gehören nun gemeinsam mit den

Deutschland bleibt bei KI hinter der Weltspitze
Meldung

©scandinavianstock/123rf.com

20.10.2026

KPMG CEO Outlook 2026: Die Zuversicht kehrt zurück

Die Konjunkturaussichten für Deutschland haben sich zuletzt aufgehellt und auch in den deutschen Chefetagen kehrt vorsichtiger Optimismus zurück: 86 % der deutschen CEOs erwarten Wachstum für ihr Unternehmen in den kommenden drei Jahren. Das sind 14 %punkte mehr als im Vorjahr und der erste Anstieg seit mehreren Jahren (2025: 72 %; 2024: 77 %; 2023: 80 %). Im selben Zeitraum

KPMG CEO Outlook 2026: Die Zuversicht kehrt zurück
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)