• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • München holt sich auch in der Börsenliga 2019 den Meistertitel

11.06.2019

München holt sich auch in der Börsenliga 2019 den Meistertitel

CFO Survey: Geschäfts- und Konjunkturaussichten für Deutschland im Sinkflug

Corporate Finance

Die Stadt München überzeugt in diesem Jahr abermals nicht nur in der Fußball Bundesliga: Auch in der Börsenliga 2019, erstellt von der Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners, hält sich die bayerische Hauptstadt mit großem Abstand an der Spitze – obwohl Münchens Börsenwert 2019 mit rund 296 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr (2018: rund 309 Mrd. Euro) leicht gesunken ist.
Nach wie vor auf Platz zwei der Börsenliga ist die Rhein-Neckar-Stadt Walldorf. Durch das stetige Wachstum des Zugpferdes SAP steigerte sich der Wert der Stadt um knapp 17 Mrd. Euro auf rund 139 Mrd. Euro in 2019. Auch auf Platz drei gibt es keine Veränderung zum Vorjahr: Mit den beiden etablierten DAX30-Unternehmen Deutsche Telekom und Deutsche Post hält sich Bonn wie auch in den vergangenen Jahren konstant in den Top 3 der Börsenliga. 2019 stieg der Wert der Stadt auf rund 106 Mrd. Euro (2018: rund 91 Mrd. Euro).
Bemerkenswert ist die Entwicklung der Stadt Essen in den vergangenen Jahren: Die Großstadt im Ruhrgebiet konnte die Anzahl der DAX-Unternehmen, die dort ihren Firmensitz haben, innerhalb von drei Jahren fast verdoppeln. Durch den Zuzug des Chemie-Handelsriesen Brenntag beherbergt Essen nun sieben DAX-Unternehmen und belegt mit einem Wert von rund 91,7 Mrd. Euro Platz vier der Börsenliga 2019. Während Wolfsburg es 2018 nur knapp in die Top 10 der Börsenliga schaffte (2018: Platz 9), spielt die Stadt dieses Jahr wieder in den oberen Rängen mit und erreicht dank des Wachstums von Volkswagen Platz fünf im aktuellen Ranking.
Süddeutschland konstant stark, der Westen holt auf
Die Börsenliga 2019 zeigt deutlich, dass der Süden Deutschlands weiterhin das Schwergewicht der deutschen Wirtschaft darstellt. Mit München, Walldorf, Herzogenaurach, Stuttgart, Erlangen, Neubiberg etc. finden sich insgesamt neun süddeutsche Städte in der Börsenliga wieder, mit einen Gesamtwert von knapp 740 Mrd. Euro. Hervorstechend dabei: München und Walldorf als Spitzenreiter der Tabelle machen mit gemeinsam knapp 340 Mrd. Euro Börsenwert dabei fast die Hälfte dieses Erfolgs aus.
München als Wirtschaftshochburg wird laut der Studienautoren auch in den kommenden Jahren weiterhin Bestand haben. Natürlich werde es immer wieder Schwankungen geben, doch die Stadt sei nach wie vor ein äußerst attraktiver Standort. Hervorragende Hochschulen, gut ausgebildete Talente, starke Unternehmen, eine attraktive Stadt und die pragmatische, zielorientierte Wirtschaftspolitik Bayerns seien die Zutaten für diesen dauerhaften Erfolg.
Positive Entwicklung auch in Nordrhein-Westfalen
Eine positive wirtschaftliche Entwicklung zeigt sich auch in Nordrhein-Westfalen: Mit den fünf Städten Bonn, Essen, Düsseldorf, Leverkusen und Bochum schafft es das Bundesland auf einen gemeinsamen Börsenwert von rund 353 Mrd. Euro in der Börsenliga 2019. Die Städte in Nordrhein-Westfalen, besonders das Ruhrgebiet, sind nach Aussage der Studienautoren deutlich vom Strukturwandel geprägt. Die Neuausrichtung der alteingesessenen Unternehmen hin zu Digitalisierung, neuen Technologien und neuen Energien – Beispiel Evonic und Innogy in Essen – werden auch in den nächsten Jahren weiter für einen wirtschaftlichen Aufschwung der Region sorgen. Die zentrale Lage in Europa, die Vielzahl an qualifizierten Hochschulen und auch die zahlreichen vom Land geförderte Programme zur Digitalisierung würden diese positive Entwicklung unterstützen. Lediglich Köln habe davon noch nicht profitieren können. Es ist die einzige Millionenstadt Deutschlands, die nicht in den Top 20 der Börsenliga vertreten ist.
(Pressemitteilung Simon-Kucher & Partners vom 06.06.2019)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©aksanakoval / 123rf

23.09.2022

Das Klima im Fokus: M&A-Transaktionen im ESG-Sektor im Anstieg

Laut des M&A-Marktreports zum Bereich Environmental, Social & Governance Technology (ESG) des M&A-Beratungsunternehmens Hampleton Partners zielten in der ersten Jahreshälfte 2022 weltweit 93 Deals auf ein ESG-Unternehmen ab – das ist ein Anstieg von 173% gegenüber dem ersten Halbjahr 2019. Der Environmental, Social & Governance Technology M&A Market Report von Hampleton Partners untersucht Transaktionen, die in den letzten fünf Jahren auf Unternehmen abzielten, die sich auf ESG-Techunterstützung spezialisiert haben. Der Schwerpunkt liegt auf Software, Outsourcing-Services und Beratung sowie auf Technologielösungen im weiteren Sinne.

Das Klima im Fokus: M&A-Transaktionen im ESG-Sektor im Anstieg
Dividende
Meldung

© Coloures-pic/fotolia.com

23.09.2022

Rekord-Dividende der DAX-Konzerne fließt zum Großteil an ausländische Anleger

Noch nie schütteten die DAX-Konzerne so viel Dividenden aus wie in diesem Jahr: 51 Mrd. € gingen an die Investoren. Im Jahr zuvor waren es nur 36 Mrd. € gewesen. Deutsche Anleger haben allerdings wenig vom Geldregen durch die DAX-Dividenden, denn die Wertpapiere von Deutschlands Top-Index befinden sich mehrheitlich – zu 53% – in der Hand ausländischer Investoren. Anleger aus Deutschland besitzen lediglich etwas weniger als ein Drittel (30%) der Wertpapiere der wichtigsten Wirtschaftsunternehmen des Landes. Bei mindestens 24 der 40 DAX-Konzerne liegt der Analyse zufolge die Mehrheit der Aktien in Depots im Ausland. Deutsche Investoren halten dagegen nur bei vier Unternehmen mehr als 50% der Anteile.

Rekord-Dividende der DAX-Konzerne fließt zum Großteil an ausländische Anleger
KI, Künstliche Intelligenz, Roboter, Zukunft, Industrie 4.0
Meldung

©Alexander Limbach/fotolia.com

22.09.2022

Künstliche Intelligenz: Unternehmen wünschen sich mehr Kontrolle

Wenn Unternehmen über den Einsatz Künstlicher Intelligenz nachdenken, müssen sie sich mit grundlegenden Fragen beschäftigen: Wie können die Verantwortlichen Entscheidungen, die eine KI-Anwendung trifft, transparent gestalten? Wie beherrschen sie mögliche Risiken des KI-Einsatzes? Die Antworten darauf sind wesentlich für die Akzeptanz der Technologie durch Verbraucherinnen und Verbraucher. Laut einer Studie glaubt die Mehrheit, dass KI bei Kundinnen und Kunden einen Vertrauensvorschuss genießt. Gleichzeitig wünschen sich die Teilnehmenden der Studie mehr Kontrollmechanismen.

Künstliche Intelligenz: Unternehmen wünschen sich mehr Kontrolle
CORPORATE FINANCE - Die Erfolgsformel für Finanzprofis

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das CORPORATE FINANCE Gratis Paket: 1 Heft + Datenbank