08.12.2016

Neue Impulse für Venture Capital in Europa

Beitrag mit Bild

Die nationalen Förderinstitute der fünf größten europäischen Volkswirtschaften (Bpifrance, Frankreich, British Business Bank, Großbritannien, Cassa depositi e prestiti, Italien, Instituto de Credito Oficial, Spanien und KfW, Deutschland) haben ihre gemeinsame Studie zum europäischen Risikokapitalmarkt vorgestellt und geben Empfehlungen, wie der Zugang zu Risikokapital in der EU gefördert werden kann.

Die nationalen Förderinstitute der fünf größten europäischen Volkswirtschaften (Bpifrance, Frankreich, British Business Bank, Großbritannien, Cassa depositi e prestiti, Italien, Instituto de Credito Oficial, Spanien und KfW, Deutschland) haben ihre gemeinsame Studie zum europäischen Risikokapitalmarkt vorgestellt und geben Empfehlungen, wie der Zugang zu Risikokapital in der EU gefördert werden kann.

Der Zugang zu Risikokapital ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für innovative, wachstumsorientierte Start-ups. Dies war der Anlass für die fünf nationalen Förderinstitute, die Studie „Building Momentum in Venture Capital across Europe” gemeinsam durchzuführen. Sie beruht auf verfügbaren Statistiken und den jeweiligen Fachkenntnissen der Förderinstitute zu einzelnen nationalen Märkten.

„Die nationalen Förderinstitute (NFI) waren von Beginn an wichtige Akteure auf den europäischen Märkten für Risikokapital (VC), weil sie Marktversagen korrigierten und den Märkten bei ihrer Entwicklung halfen. Das werden sie auch weiterhin tun“, so die Chefökonomen Edoardo Reviglio (Cdp Cassa depositi e prestiti, Italien), Philippe Mutricy (Bpifrance, Frankreich), Blanca Navarro, (ICO Institute de Crédito Oficial, Spanien), Jörg Zeuner (KfW, Deutschland) und Matt Adey (Director of Economics, British Business Bank).

Der Studie zufolge, die den EU-Risikokapitalmarkt als Ganzes mit den einzelnen nationalen VC-Märkten und dem US-Markt als Maßstab vergleicht, besteht vor allem in vier Bereichen Handlungsbedarf: Bereitstellung von mehr Mitteln für VC-Investitionen, Reduzierung der Zersplitterung der europäischen VC-Märkte, Steigerung der quantitativen und qualitativen Nachfrage nach Risikokapital und Erleichterung des Exits aus VC-Investitionen. Um europaweit mehr Dynamik in diese Bereiche zu bringen, sind Maßnahmen auf Seiten der EU und auf nationaler Ebene erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Pressemitteilung KfW vom 07.12.2016)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©ra2 studio/fotolia.com

27.01.2026

Deutsche Innovationsausgaben so hoch wie nie

Die Innovationsausgaben der deutschen Wirtschaft sind im Jahr 2024 auf 213,3 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht einem Plus von 4,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Angesichts einer Inflationsrate von 3,1 % bedeutet dies einen leichten realen Zuwachs. Die Innovationsplanung für die kommenden Jahre bleibt auf einem konstanten Niveau, wie der neue Bericht zur Innovationserhebung 2025 des ZEW

Deutsche Innovationsausgaben so hoch wie nie
Meldung

©DenysRudyi/fotolia.com

26.01.2026

Topmanager warnen: Ohne Kurswechsel droht Standortverlust

96 % der europäischen Topmanager und 85 % der Bürger halten daher den Schutz der europäischen Wirtschaftsinteressen für zwingend notwendig. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen „European Competitiveness Barometer“ der Boston Consulting Group (BCG), für das 850 Topmanager und 6.400 Bürger in 30 europäischen Ländern befragt wurden. Vier von fünf der befragten Führungskräfte und Bürger fordern

Topmanager warnen: Ohne Kurswechsel droht Standortverlust
Meldung

© Kara / fotolia.com

26.01.2026

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bremsen Offshore-Ausbau

Der Ausbau der Offshore-Windenergie in der Nordsee kommt langsamer voran als politisch geplant. Das zeigt eine neue Studie der Boston Consulting Group (BCG). Zwar haben sich die neun Anrainerstaaten auf ein gemeinsames Ziel von 120 Gigawatt (GW) Offshore-Windleistung bis 2030 verständigt, doch aktuell sind erst rund 34 GW installiert. Um das Ziel zu erreichen, müsste

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bremsen Offshore-Ausbau
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)