20.08.2018

Neuer IPSASB-Standard zu Finanzinstrumenten

Beitrag mit Bild

©ty/fotolia.com

Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (IPSASB) hat ‚IPSAS 41 Finanzinstrumente‘ veröffentlicht. IPSAS 41 legt neue Anforderungen für die Klassifizierung, Anerkennung und Bewertung von Finanzinstrumenten fest, die an die Stelle von IPSAS 29 treten.

IPSAS 41 verbessert die Relevanz von Informationen für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten. Es wird ‚IPSAS 29 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung‘ ersetzen und die Anforderungen dieses Standards verbessern, indem Folgendes eingeführt wird:

  • Vereinfachte Klassifizierungs- und Bewertungsvorschriften für finanzielle Vermögenswerte,
  • ein vorausschauendes Wertminderungsmodell
  • und ein flexibles Hedge-Accounting-Modell.

„IPSAS 41 ist ein wichtiger Schritt in der Bilanzierung von Finanzinstrumenten und reagiert auf die Probleme mit IPSAS 29, die durch die globale Finanzkrise aufgedeckt wurden. Es enthält Grundsätze, die die Wirtschaftlichkeit von Transaktionen mit Finanzinstrumenten angemessen widerspiegeln und den eher regelbasierten Ansatz seines Vorgängers ersetzen“, erklärt Ian Carruthers, Vorsitzender des IPSASB.

IFRS 9 spielt wichtige Rolle

IPSAS 41 basiert auf dem International Financial Reporting Standard (IFRS) 9, der vom International Accounting Standards Board (IASB) entwickelt wurde, enthält aber auch Leitlinien und illustrative Beispiele aus dem öffentlichen Sektor für:

  • Finanzgarantien außerhalb des Euro-Währungsgebiets
  • Konzessionsdarlehen
  • Eigenkapitalinstrumente, die aus Transaktionen außerhalb der Börse stammen und
  • Fair-Value-Bewertungen

IPSAS 41 finden Sie auf der Internetseite des IPSASB.

(IPSASB, PM vom 14.08.2018 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© moomsabuy/fotolia.com

31.03.2026

Drei Börsengänge im ersten Quartal

Nach einem schwachen Jahr 2025 meldet sich der deutsche IPO-Markt im ersten Quartal 2026 zurück: Obwohl der Iran-Krieg für große Verunsicherung in der Wirtschaft und damit an den Börsen sorgt, verzeichnet die Frankfurter Börse seit Januar bereits drei Initial Public Offerings (IPOs) – genauso viele wie im Gesamtjahr 2025. Dabei kommen zwei der drei Börsenneulinge

Drei Börsengänge im ersten Quartal
Meldung

© fotogestoeber/fotolia.com

30.03.2026

DAX-Konzerne 2025: Umsatz und Gewinn erneut rückläufig

Die DAX-Konzerne erwirtschafteten im vergangenen Jahr den niedrigsten Umsatz und den niedrigsten Gewinn seit 2021. Der Gesamtumsatz aller DAX-Unternehmen schrumpfte im Jahr 2025 um 0,6 %, der Gewinn sank gegenüber dem Vorjahr um 4 %. Besonders schwach verlief das vierte Quartal mit einem Umsatzrückgang um 3,3 % und einem Gewinnminus von 14 %. Stark rückläufig war die Umsatzentwicklung im

DAX-Konzerne 2025: Umsatz und Gewinn erneut rückläufig
Meldung

© designer49/fotolia.com

26.03.2026

M&A-Markt 2026: Private Equity treibt den Aufschwung

Der globale M&A-Markt dürfte im Jahr 2026 deutlich an Dynamik gewinnen. Vor allem Private-Equity-Investoren zeigen sich optimistisch und treiben die Erwartungen an die Transaktionsaktivität. Gleichzeitig verschieben sich die Schwerpunkte: Unternehmen passen ihre Portfolios gezielter an, insbesondere durch Carve-outs, und nutzen zunehmend neue Technologien wie Künstliche Intelligenz zur Unterstützung von Transaktionen. Das zeigt der aktuelle KPMG

M&A-Markt 2026: Private Equity treibt den Aufschwung
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)