• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Pflichten und Zweifelsfragen zur nichtfinanziellen Erklärung

20.06.2017

Pflichten und Zweifelsfragen zur nichtfinanziellen Erklärung

Beitrag mit Bild

Die Finanzberichterstattung in Unternehmen wird immer häufiger mit den folgenden Kritikpunkten konfrontiert: Komplexität, Vergangenheitsorientierung und Information Overload sowie unzureichende Berücksichtigung von wesentlichen Erfolgstreibern sowie Nachhaltigkeitsaspekten. In einem aktuellen Positionspapier setzt sich das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland IDW deshalb mit den Pflichten und Zweifelsfragen zur nichtfinanziellen Erklärung als Bestandteil der Unternehmensführung auseinander.

Die Finanzberichterstattung in Unternehmen wird immer häufiger mit den folgenden Kritikpunkten konfrontiert: Komplexität, Vergangenheitsorientierung und Information Overload sowie unzureichende Berücksichtigung von wesentlichen Erfolgstreibern sowie Nachhaltigkeitsaspekten. In einem aktuellen Positionspapier setzt sich das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland IDW deshalb mit den Pflichten und Zweifelsfragen zur nichtfinanziellen Erklärung als Bestandteil der Unternehmensführung auseinander.

Der Gesetzgeber hat mit dem CSR-Richtlinie Umsetzungsgesetz bestimmte große Unternehmen verpflichtet, ihre (Konzern-)Lageberichte künftig um eine nichtfinanzielle Erklärung zu Corporate Social Responsability-Aspekten zu erweitern. Der Umfang der Berichterstattung wird durch die Beschränkung auf wesentliche, auch mit Geschäftsverlauf und Lage verbundene Aspekte sinnvoll beschränkt. Die Befassung mit solchen wesentlichen Themen dürfte für Vorstände und Aufsichtsräte nicht vollkommen neu sein. Durch die vom Gesetzgeber vorgesehene verpflichtende Befassung des Aufsichtsrats mit der nichtfinanziellen Erklärung erwartet das IDW jedoch eine im Vergleich mit der bisher praktizierten Nachhaltigkeitsberichterstattung deutlicher auf das Geschäftsmodell und damit verbundene Chancen und Risiken fokussierte Berichterstattung.

Auf Chancen und Risiken fokussierte Nachhaltigkeitsberichterstattung

Das IDW Positionspapier erläutert die Auswirkungen der Verpflichtungen auf verschiedene Gruppen, wie z.B. die Unternehmensleitung, Aufsichtsräte, Wirtschaftsprüfer und Berichtsadressaten. Darüber hinaus werden wichtige Zweifelsfragen zur Aufstellung der nichtfinanziellen Erklärung erörtert. Es richtet sich insbesondere an Unternehmen, die zur Aufstellung einer nichtfinanziellen Erklärung verpflichtet sind, ebenso wie solche, die das neue Berichtsinstrument im Rahmen ihrer Unternehmenskommunikation freiwillig nutzen wollen.

Das IDW-Positionspapier „Pflichten und Zweifelsfragen zur nichtfinanziellen Erklärung als Bestandteil der Unternehmensführung“ finden Sie hier zum Download.

(Pressemitteilung Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. vom 19.06.2017)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©tadamichi/fotolia.com

16.07.2026

Wirtschaftsprüfer wachsen trotz Rezession weiter

Der deutsche Markt für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung bleibt auf Wachstumskurs. Nach einem Plus von 7,6% im Jahr 2024 stieg das Marktvolumen 2025 um 6,1% auf 22,6 Milliarden Euro. Die 25 umsatzstärksten Gesellschaften legten im Durchschnitt sogar um 8,1% zu. Das zeigen erste Ergebnisse der Lünendonk-Studie 2026, die im August erscheinen soll. Deloitte erreicht erstmals Platz

Wirtschaftsprüfer wachsen trotz Rezession weiter
Meldung

©tashatuvango/ fotolia.com

14.07.2026

Investitionsbereitschaft im Mittelstand fällt auf Allzeittief

Die Investitionsbereitschaft deutscher Mittelständler ist so niedrig wie seit Beginn der Erhebung 1995 nicht mehr. Nur noch 52% der Unternehmen wollen in den kommenden sechs Monaten investieren. Das zeigt eine Umfrage der DZ Bank und des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken unter mehr als 1.000 Firmen. Hohe Kosten bremsen Unternehmen Die Geschäftserwartungen bleiben schwach:

Investitionsbereitschaft im Mittelstand fällt auf Allzeittief
Meldung

©pitinan/123rf.com

14.07.2026

Elektroprämie befeuert den deutschen E-Auto-Markt

Die staatliche Kaufprämie hat den deutschen Elektroautomarkt im zweiten Quartal deutlich belebt. Mit knapp 208.400 Neuzulassungen wurde ein neuer Quartalsrekord erreicht. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg der Absatz um 54%. Von dem Wachstum profitieren jedoch vor allem ausländische Hersteller. Deutsche Konzerne wachsen langsamer Die deutschen Autobauer steigerten ihre Elektroverkäufe zwar um 31%, ihr gemeinsamer Marktanteil sank

Elektroprämie befeuert den deutschen E-Auto-Markt
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)