• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Porsche SE kauft Softwareanbieter für Verkehrsplanung und Transportlogistik

07.06.2017

Porsche SE kauft Softwareanbieter für Verkehrsplanung und Transportlogistik

Beitrag mit Bild

Die Porsche Automobil Holding SE kauft über eine Tochtergesellschaft rund 97% der Aktien der PTV Planung Transport Verkehr AG (PTV Group) aus Karlsruhe. Das Unternehmen ist Anbieter von Software für Verkehrsplanung und Verkehrsmanagement sowie Transportlogistik.

Die Porsche Automobil Holding SE kauft über eine Tochtergesellschaft rund 97% der Aktien der PTV Planung Transport Verkehr AG (PTV Group) aus Karlsruhe. Das Unternehmen ist Anbieter von Software für Verkehrsplanung und Verkehrsmanagement sowie Transportlogistik. Den Kaufpreis gaben die Stuttgarter mit mehr als 300 Mio. € an. Die Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Behörden.

Die Porsche SE macht mit dieser Akquisition einen weiteren wichtigen Schritt beim Aufbau eines Portfolios, das die bestehende Beteiligung an der Volkswagen AG ergänzen soll, sagte Hans Dieter Pötsch, Vorstandsvorsitzender der Porsche SE. Als langfristig orientierter Investor wollen die Stuttgarter das Geschäft der PTV Group nachhaltig ausbauen.

Schnittstelle für künftige Entwicklung der Mobilitätslandschaft

Das Software-Unternehmen mit Hauptsitz in Karlsruhe bewegt sich laut Porsche an der Schnittstelle wesentlicher Trends, die als besonders relevant für die künftige Entwicklung der Mobilitätslandschaft angesehen werden. Der Softwareanbieter beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit rund 700 Mitarbeiter an 20 Standorten. Die Software der PTV Group wird in über 120 Ländern eingesetzt. Der Umsatz der PTV Group lag im Geschäftsjahr 2015/16 laut des Unternehmens bei 93 Mio. €. In den nächsten Jahren wird weiterhin ein zweistelliges Umsatzwachstum erwartet. Das Unternehmen entwickelt intelligente Softwarelösungen für die Transportlogistik, die Verkehrsplanung und das Verkehrsmanagement. PTV-Lösungen kommen in über 2.500 Städten zum Einsatz. Transporte in über 1 Mio. Fahrzeugen werden mit PTV-Software täglich disponiert. Die Softwarelösungen der PTV Group helfen damit Städten und Unternehmen, Zeit und Kosten zu sparen, Straßen sicherer zu machen und Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren.

Beteiligungen entlang der automobilen Wertschöpfungskette

Die börsennotierte Holdinggesellschaft Porsche SE hält 52,2% der Stammaktien der Volkswagen AG. Vor einigen Jahren hatte das Unternehmen das Ziel ausgegeben, neben VW weitere Investments zu finden, Anteile oder gar ganze Firmen zu kaufen. Neben diesem Kerninvestment ist die Porsche SE mit rund 10% an dem US-amerikanischen Technologieunternehmen Inrix beteiligt und plant, weitere strategische Beteiligungen entlang der automobilen Wertschöpfungskette zu erwerben. Inrix, die Verkehrsdaten in Echtzeit erfasst, arbeitet bereits mit PTV zusammen.

(Pressemitteilung Porsche SE vom 07.06.2017)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©peshkova/123rf.com

02.11.2026

CFO-Survey: Hohe Erwartungen an KI, aber wenig Kostentransparenz

Während viele Unternehmen in Deutschland KI inzwischen über Pilotprojekte hinaus einsetzen, gelingt der Sprung zur grundlegenden Transformation und umfassender KI-Nutzung bislang nur wenigen. Ein wesentlicher Grund: Es fehlt häufig an Transparenz bei Nutzen und Kosten. Das ergab der aktuelle CFO-Survey von Deloitte, für den zwischen dem 10.09.-02.10.2026 mehr als 120 Finanzvorstände deutscher Großunternehmen befragt wurden.

CFO-Survey: Hohe Erwartungen an KI, aber wenig Kostentransparenz
Meldung

© Sergey Nivens/fotolia.com

29.10.2026

Konjunktur zieht an, private Investitionen bleiben schwach

Die deutsche Wirtschaft zeigt zum Jahresende 2026 wieder Wachstumssignale. Das aktuelle Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) steigt deutlich über die neutrale 100-Punkte-Marke. Doch der Aufschwung bleibt fragil: Während Industrie und staatliche Investitionen die Konjunktur stützen, halten sich private Unternehmen weiterhin mit Investitionen zurück. Hohe Energiepreise und ungünstigere Finanzierungsbedingungen erschweren die Planung. Industrie

Konjunktur zieht an, private Investitionen bleiben schwach
Meldung

©EtiAmmos/fotolia.com

28.10.2026

Kritische Rohstoffe werden zum Finanzierungsrisiko

Engpässe bei kritischen Rohstoffen bedrohen zunehmend die Industrieproduktion. Laut Boston Consulting Group (BCG) unterschätzen viele Unternehmen ihre Abhängigkeiten und verpassen zugleich Chancen auf staatliche Finanzierungshilfen. Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich Nach Berechnungen der BCG könnte die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen wie Seltenen Erden, Lithium, Kupfer und Graphit bis 2040 bei 120 bis 250 % des

Kritische Rohstoffe werden zum Finanzierungsrisiko
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)