• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Resilienz-Analyse: Wie können Unternehmen unter Druck leistungsfähig bleiben?

18.11.2021

Resilienz-Analyse: Wie können Unternehmen unter Druck leistungsfähig bleiben?

Beitrag mit Bild

© Robert Kneschke/fotolia.com

Erfolgreiche Unternehmen sind resilient. Resiliente Unternehmen sind in der Lage, auch unter Druck komplexe Situationen zu überblicken Resilienz und sich schnell anzupassen. Die derzeitige Krise zeigt, dass ein stetiger, schneller Wandel zum Leben gehört. Die neue Normalität ist von einer massiven Ungewissheit geprägt – und Resilienz ist die Fähigkeit, auch in diesem herausfordernden Umfeld weiterhin Spitzenleistungen zu erbringen. Bleibt nur noch eine Frage: Wie kann ein Unternehmen die Resilienz entwickeln, die es braucht, um auch künftig erfolgreich zu sein? Eine Analyse der Management- und Technologieberatung BearingPoint zeigt, dass Unternehmen durch die Verknüpfung von fünf Erfolgsfaktoren auch in Krisenzeiten erfolgreich sein können. Das Beratungsunternehmen hat ein Tool entwickelt, um den Reifegrad der Resilienz einer Organisation zu bewerten.

Resiliente Unternehmen sind in der Lage, auch unter Druck komplexe Situationen zu überblicken und sich schnell anzupassen. Unternehmen und öffentliche Organisationen sind laut der Analyse dann bei der Bewältigung von Veränderungen, Krisen und Extremereignissen erfolgreich, wenn sie fünf grundlegende Faktoren aufeinander abstimmen und somit resilient werden.

Fünf Schlüsselfaktoren einer resilienten Organisation

BearingPoint analysierte über 5.000 Kundenprojekte, erstellte ein Modell basierend auf qualitativen Fragebögen und kalibrierte die Resilienz anhand von fünf Kriterien:

Resiliente Organisationen

  1. kennen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ihrer Kunden
  2. bereiten ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Wandel vor
  3. machen Datenzentrierung zum Wettbewerbsvortei
  4. nutzen Technologien, um agiler zu werden
  5. vereinfachen ihre Unternehmenssteuerung, um schnelle Entscheidungen zu ermöglichen.

Entscheidend für die Resilienz eines Unternehmens ist, dass alle fünf Faktoren vorhanden und gut miteinander verknüpft sind. Ähnlich wie bei einem Seil ist ein Unternehmen dann besonders widerstandsfähig, wenn die passenden Fäden eng miteinander verwoben sind, so die BearingPoint-Analyse. Reißt ein Faden, reißt das ganze Seil.

In der Studie wird jeder der fünf Erfolgsfaktoren im Detail untersucht: Die Kenntnis der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Kunden umfasst z.B. die die Abstimmung von Kundenstrategie und operativer Umsetzung. Ein resilientes Unternehmen nutzt eine 360°-Sicht auf den Kunden als Kernstück seines Wertversprechens. Die Studie führt den Leser durch jedes der fünf Merkmale und veranschaulicht anhand von Fallstudien, wie Best Practice in der Realität aussieht.

Auch und gerade unter schwierigen Marktbedingungen sollte die Unternehmenstransformation zur Stärkung der Resilienz in Angriff genommen werden, empfehlen die Studienautoren. Die Erfahrung zeigt, dass die Befähigung der Mitarbeiter und Führungskräfte in Kombination mit schlanken und agilen Prozessen und Governance-Strukturen eine sehr gute Basis für schnelle Erfolge sind, so ein Fazit der Studie.

Die Studie steht hier zum Download bereit.

(Pressemitteilung BearingPoint vom 18.11.2021)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

peshkova/123rf.com

08.09.2026

KI-Investitionen steigen – der CFO kann den ROI oft noch nicht messen

Wie weit sind deutsche Unternehmen beim Einsatz von KI wirklich, und was bringt ihnen die Technologie wirtschaftlich? Eine Deutschland-Auswertung des McKinsey-Reports „The State of AI in 2026: On the Road to ROI“ zeigt: Zwischen Nutzung und messbarem Geschäftswert liegt noch eine deutliche Lücke. Für die weltweite Studie wurden 1.719 Führungskräfte und Fachleute aus 97 Ländern

KI-Investitionen steigen – der CFO kann den ROI oft noch nicht messen
Meldung

©zapp2photo/fotolia.com

07.09.2026

Deutsche Mittelständler richten Auslandsgeschäft neu aus

Geopolitische Krisen und Konflikte, handelspolitische Unsicherheiten und der wachsende Konkurrenzdruck aus China belasten den deutschen Außenhandel nachhaltig. Insgesamt 30 % der deutschen Mittelständler mit Auslandsgeschäft gehen daher davon aus, dass ihre grenzüberschreitenden Umsätze in den kommenden drei Jahren sinken werden. Davon rechnen 6 % sogar mit einem starken Rückgang. Ein Wachstum ihrer Auslandsumsätze sehen knapp ein Viertel

Deutsche Mittelständler richten Auslandsgeschäft neu aus
Meldung

© Sondem / fotolia.com

03.09.2026

Infrastruktur bestimmt Investitionsentscheidungen

Eine leistungsfähige Infrastruktur wird für Deutschlands Unternehmen zunehmend zum Investitionsfaktor. Das zeigt die Studie „Vom Wachstumshemmnis zum Wachstumstreiber“ des Handelsblatt Research Institute (HRI) mit PwC Deutschland und Strategy&. Befragt wurden 304 Entscheiderinnen und Entscheider aus Unternehmen mit mindestens 100 Beschäftigten. Für 76% beeinflusst die Qualität der Infrastruktur das Investitionsverhalten in Deutschland stark. Gelingt die Modernisierung,

Infrastruktur bestimmt Investitionsentscheidungen
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)