• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Risikokapitalgesellschaften machen mit Fintech-Verkäufen Kasse

10.11.2017

Risikokapitalgesellschaften machen mit Fintech-Verkäufen Kasse

Beitrag mit Bild

Durch den Verkauf ihrer Anteile an Start-ups aus dem Finanzdienstleistungsbereich haben Venture Capital-Gesellschaften im dritten Quartal dieses Jahres weltweit 940 Mio. USD erlöst. Das ist die zweithöchste Summe innerhalb eines Quartals überhaupt seit 2010 und im Vergleich zum vorigen Quartal (270 Mio. USD) eine Steigerung um fast 250%.

Durch den Verkauf ihrer Anteile an Start-ups aus dem Finanzdienstleistungsbereich haben Venture Capital-Gesellschaften im dritten Quartal dieses Jahres weltweit 940 Millionen Dollar erlöst. Das ist die zweithöchste Summe innerhalb eines Quartals überhaupt seit 2010 und im Vergleich zum vorigen Quartal (270 Millionen Dollar) eine Steigerung um fast 250 Prozent. Auch die Summe der Neuinvestitionen von Risikokapitalgesellschaften in Fintechs stieg vom 2. zum 3. Quartal 2017 an: von 3,0 auf 3,3 Milliarden Dollar.

KPMG-Partner Sven Korschinowski: „Dank des Engagements der Risikokapitalgesellschaften bewegen sich die Investitionen in Fintechs in diesem Jahr weiterhin auf hohem Niveau. Allerdings konzentrieren sich die Investoren dabei zunehmend auf reifere Unternehmen, deren Geschäftsmodelle sich bereits bewährt haben.  Schließlich geht es am Ende des Tages darum, Wert zu schaffen und Einnahmen zu generieren. Im Bereich der Insurtechs zeichnet sich im Übrigen für dieses Jahr sowohl bei der Anzahl der Deals als auch bei der Investitionssumme ein neuer Rekord ab.“

In Start-ups aus der Versicherungsbranche haben Venture Capital-Gesellschaften bisher schon 179 Deals mit einem Volumen von 1,53 Milliarden Dollar abgeschlossen. Zum Vergleich: 2016 wurden bei 203 Deals 1,79 Milliarden Dollar investiert.

Europa: Corporate Venture Capital-Investitionen nehmen Fahrt auf

In Europa sanken die Fintech-Investitionen insgesamt im dritten Quartal um 17 Prozent auf umgerechnet 1,66 Milliarden Dollar. Auffällig ist aber auch hier der mit mehr als 700 Millionen Dollar hohe Anteil der Venture Capital-Investitionen. Eine zunehmend wichtige Rolle spielen dabei die Corporate Venture Capital-Gesellschaften: sie haben in den ersten drei Quartalen 2017 in Europa bereits 647 Millionen Dollar in Fintechs investiert und ihren Anteil an den gesamten Fintech VC-Deals von 13 auf 20 Prozent gesteigert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Pressemitteilung KPMG vom 07.11.2017)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© moomsabuy/fotolia.com

01.07.2026

IPO-Markt mit Rekordvolumen im zweiten Quartal

Ein ereignisreiches 2. Quartal liegt hinter dem globalen IPO-Markt; die Zahlen weisen deutliche Verschiebungen im Vorjahresvergleich auf. Während die Zahl der weltweiten Börsengänge im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht von 246 auf 250 stieg, wuchs das Emissionsvolumen massiv von 32,1 auf 144,8 Milliarden US-Dollar. Damit wurde der höchste Quartalswert seit Beginn der EY-Aufzeichnungen im Jahr 2003

IPO-Markt mit Rekordvolumen im zweiten Quartal
Meldung

©pitinan/123rf.com

01.07.2026

Unternehmen vermelden hohe Investitionsbedarfe, aber niedrige Investitionsplanungen

Die deutschen Unternehmen nehmen bei sich große Investitionsrückstände wahr. In einer Unternehmensbefragung, die KfW Research gemeinsam mit 19 Spitzen-, Fach-, und Regionalverbänden der deutschen Wirtschaft durchgeführt hat, gaben 92 % der Unternehmen an, dass sie grundsätzlich Investitionsbedarf haben. Am häufigsten sehen sie diesen im Bereich Digitalisierung, wo 53 % Bedarf melden. Demgegenüber planen allerdings lediglich 61 % der

Unternehmen vermelden hohe Investitionsbedarfe, aber niedrige Investitionsplanungen
Meldung

©tstockwerkfotodesign/de.123rf.com

29.06.2026

EU-Taxonomie bleibt Pflichtprogramm

Die EU-Taxonomie sollte ursprünglich dafür sorgen, dass Kapital stärker in nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten fließt. Aber auch fünf Jahre nach ihrem Inkrafttreten ist die EU-Taxonomie für viele Finanzinstitute vor allem ein regulatorisches Pflichtprogramm und noch kein wirksamer Hebel für Portfoliosteuerung, Produktentwicklung oder Kapitalallokation. Das ist das Kernergebnis einer Analyse der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland. Für die

EU-Taxonomie bleibt Pflichtprogramm
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)