• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Schuldscheinmarkt erholt sich im dritten Quartal deutlich

29.10.2018

Schuldscheinmarkt erholt sich im dritten Quartal deutlich

Beitrag mit Bild

© fotografin/fotolia.com

Nach einem schwachen Jahresauftakt hat sich der Schuldscheinmarkt im dritten Quartal wieder deutlich belebt. Von Juli bis September boten 41 Unternehmen Schuldscheine für insgesamt 7,5 Milliarden Euro an. In den ersten neun Monaten liegen die Zahl der Schuldscheinemissionen (88) und das Neuemissionsvolumen (15,1 Milliarden Euro) trotzdem noch um gut ein Viertel unter dem rekordträchtigen Vorjahreswert.

„Der Schuldscheinmarkt schließt wieder zu den Rekord- Quartalen der Jahre 2016 und 2017 auf“, urteilt LBBW-Analyst Hans-Peter Kuhlmann in einer Studie zur aktuellen Entwicklung des Marktes.

Die LBBW hebt angesichts der Aufholjagd ihre Erwartungen an und rechnet für 2018 mit gut 20 Milliarden Euro Gesamtvolumen. „Unsere deutliche Schätzungskorrektur nach dem ersten Halbjahr auf 17,5 Milliarden Euro für das Neuemissionsvolumen hat sich als zu pessimistisch herausgestellt“, urteilt Kuhlmann. Er sieht hinter der deutlichen Erholung einen aufgestauten Nachholbedarf aus dem ersten Halbjahr. Auch hätten sich die Unternehmen an die neuen Unsicherheiten wie den Brexit, den US-Handelskrieg mit China und die US-Leitzinserhöhungen gewöhnt. „Wie im ersten Halbjahr gab es nur wenige große Emissionen“, beobachtete Kuhlmann. Mittelgroße Emissionen zwischen 200 und 500 Millionen machten zwar mehr als die Hälfte des Volumens aus. Die meisten Emissionen waren aber deutlich kleiner.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Pressemitteilung LBBW vom 25.10.2018)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© Denis Junker / fotolia.com

04.06.2026

Zahlungsverzug setzt Unternehmen unter Druck

Späte Zahlungen und steigende Forderungsausfälle setzen deutsche Unternehmen unter Druck. Die schwache Konjunktur verschärft die Situation – mit direkten Folgen für Liquidität und Lieferketten. Das aktuelle Atradius-Zahlungsbarometer für Deutschland zeichnet ein besorgniserregendes Bild der wirtschaftlichen Lage. „Während sich die Kreditbedingungen der Banken in ganz Westeuropa verschärfen, ist der Druck auf deutsche Unternehmen aufgrund ihrer starken

Zahlungsverzug setzt Unternehmen unter Druck
Meldung

© Olivier Le Moal/fotolia.com

03.06.2026

Stablecoins: Neue Spielregeln im Wholesale Banking

Das weltweite Angebot an Stablecoins dürfte sich bis 2030 auf das Fünf- bis Zwölffache erhöhen. Digitale Bargeldinstrumente sind dabei, die Architektur des Zahlungsverkehrs grundlegend zu verändern – für Banken wird es damit zur dringenden strategischen Priorität, ihre Rolle in diesem Ökosystem neu zu definieren. Das hat die Studie „From Hype to Hard Value: Stablecoin and

Stablecoins: Neue Spielregeln im Wholesale Banking
Meldung

pitinan/123.rf.com

02.06.2026

Finanzplanung per KI: Das Vertrauen wächst

Beim Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf. Das Vertrauen in Maschinen wächst dagegen: 39 % der Menschen in Deutschland nutzen Künstliche Intelligenz, um ihre Finanzplanung zu optimieren. Das zeigt der aktuelle „AI Sentiment Index 2026 – Fokusthema Finanzen“ von EY, für den weltweit rund 18.000 Menschen in 23 Ländern befragt wurden, darunter 1.000 in Deutschland. Damit

Finanzplanung per KI: Das Vertrauen wächst
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)