• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Schwache Industrie schlägt leichte Delle in Konjunktur des Euroraums

28.06.2019

Schwache Industrie schlägt leichte Delle in Konjunktur des Euroraums

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Die Konjunktur im Euroraum wird im zweiten Quartal des Jahres eine leichte Delle erleben. Das Wachstum dürfte auf 0,3% zurückgehen, von 0,4% im ersten Quartal. Das erwarten die Forschungsinstitute ifo Institut aus München, KOF aus Zürich und Istat aus Rom. Für das dritte und vierten Quartal rechnen sie dann jeweils wieder mit 0,4% Wachstum.
Ursache für die vorübergehende Abschwächung im zweiten Quartal ist die Industrieproduktion. Dort erwarten die Institute einen Rückgang um 0,3%, nach einem überraschend starken Plus von 0,9% im ersten Quartal. Für das dritte und vierte Quartal sehen sie wieder einen Produktionszuwachs von jeweils 0,3% in der Industrie.
Die Investitionen dürften im zweiten Quartal um 0,3% steigen, im dritten und vierten um je 0,5%. Getragen wird die Konjunktur aber auch vom privaten Konsum, der in den Quartalen um jeweils 0,3%, 0,4% und 0,4% wachsen wird.
Für das Gesamtjahr 2019 bedeutet dies ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,3%, der Investitionen um 3,5% und des privaten Konsums um 1,4%. Die Inflation dürfte in den betrachteten Quartalen bei 1,4%, 1,1% und 1,3%, und im Gesamtjahr bei 1,3%, liegen und damit jeweils deutlich unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank von 2,0%. Die Prognose basiert auf den Annahmen, dass Öl der Sorte Brent 63 USD pro Fass kostet und der Euro 1,12 USD.
Die Prognose unterliegt erheblichen Risiken im Herbst. Einerseits nähert sich dann der neuerliche Termin für den Brexit. Auch werden die USA über die Einführung von zusätzlichen Zöllen auf Pkw-Importe aus der EU und Japan entscheiden. Derartige Zölle könnten erheblich negative Auswirkungen auf die Produktion im Euroraum haben.
(Pressemitteilung ifo Institut vom 26.06.2019)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©garagestock/123rf.com

14.01.2026

Nachhaltigkeit gewinnt bei Kreditverhandlungen mit größeren Mittelständlern an Bedeutung

Die deutschen Banken beachten klimabedingte Risiken aus regulatorischen Gründen immer stärker bei ihrer Kreditvergabe an Unternehmen. Im deutschen Mittelstand bekommen das vor allem größere Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten zu spüren. So berichteten 37 % der großen Mittelständler, die 2024 in Kreditverhandlungen waren, dass Nachhaltigkeit in den Gesprächen mit Banken und Sparkassen thematisiert wurde. Das

Nachhaltigkeit gewinnt bei Kreditverhandlungen mit größeren Mittelständlern an Bedeutung
Meldung

© alexlmx/fotolia.com

13.01.2026

Restrukturierungen 2026: Unternehmen setzen auf Transformation

Der wirtschaftliche Druck auf Unternehmen in Deutschland bleibt hoch. Inmitten umfassender Transformations- und Restrukturierungsprozesse stehen viele Organisationen vor der Herausforderung, einen Stellenabbau professionell, fair und zugleich wirksam umzusetzen, häufig unter erheblichem Zeit- und Kostendruck sowie mit begrenzten Vergleichswerten. Gleichzeitig wird über Restrukturierungen in der Praxis noch immer selten offen gesprochen. Um hier Transparenz zu schaffen,

Restrukturierungen 2026: Unternehmen setzen auf Transformation
Meldung

©everythingpossible/123rtf.com

12.01.2026

Banken-Report zum Umgang mit Klimarisiken

Klimastresstests erhöhen die Resilienz von Unternehmen, sowohl im Hinblick auf physische als auch auf ökonomische Risiken. Speziell für Finanzinstitute dienen diese Prüfungen dazu, Schwachstellen in Kreditportfolios, Vermögenswerten und der eigenen Absicherung zu identifizieren. Anhand dieser Informationen sind Organisationen in der Lage, ihre Solvenz und Stabilität sicherzustellen. Damit schützen sie sich gegen potenzielle Kreditverluste, Werteverfall bei

Banken-Report zum Umgang mit Klimarisiken
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)