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10.06.2026

Sicherung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit bleibt größte Herausforderung

Für mittelständische Unternehmen bleibt die Sicherung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit eine zentrale Zukunftsaufgabe.

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© Olivier Le Moal/fotolia.com

Die größte Herausforderung für die mittelständischen Unternehmen bleibt aus Sicht von Wirtschaftsverbänden, Wissenschaft und Wirtschaftspolitik die Sicherung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von Expertinnen und Experten des IfM Bonn, die zwischen Ende Februar und Ende März 2026 stattfand. Bereits bei der letztmaligen Befragung im Jahr 2020 hatte sich die Herausforderung „Sicherung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit“ an erster Stelle befunden. Allerdings standen zu diesem Zeitpunkt die Unternehmen insbesondere vor der Aufgabe, die wirtschaftlichen Folgen der COVID 19-Pandemie abzufangen.

Auch Bürokratie und Fachkräftemangel im Fokus

Auf den Plätzen zwei und drei folgen im aktuellen Ranking der wichtigsten Herausforderungen der Bürokratierückbau und der Fachkräftemangel, wobei zunehmend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl mit entsprechenden Qualifikationen als auch mit digitalen Kenntnissen gesucht werden.

Als deutlich weniger relevant sehen die Expertinnen und Experten inzwischen Themen wie „Grüne Transformation gestalten“, „Arbeit zukunftsfähig gestalten“, „Finanzierung sichern“, „Unternehmensbestand weiterentwickeln“ und „Internationale Beziehungen gestalten“ an.

Innovationszyklen werden immer kürzer

„Die aktuelle Befragung zeigt, dass die Expertinnen und Experten die Herausforderung ‚Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit‘ vor allem mit einer Steigerung der Arbeitsproduktivität sowie mit immer kürzer und komplexer werdenden Innovationszyklen verbinden“, berichtet Studienleiterin Dr. Annette Icks. Als grundlegende Voraussetzung werden hierfür die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz von den Befragten in Wirtschaftsverbänden, Wissenschaft und Wirtschaftspolitik gewertet: Gleichwohl bleiben die digitalen Technologien mit Risiken wie Cyberangriffen und der Abhängigkeit von externen Anbietern verbunden, was die Unternehmen und die Wirtschaftspolitik nach Ansicht der Expertinnen und Experten im Blick behalten sollten.

Sorgen um Energie- und Rohstoffversorgung

Eine weitere wichtige Herausforderung stellt die Energie- und Rohstoffversorgung dar. Aus Sicht der Vertreterinnen und Vertreter in den Wirtschaftsverbänden, der Wirtschaftspolitik und der Wissenschaft benötigen die mittelständischen Unternehmen vor allem Planungssicherheit hinsichtlich der Energieversorgung. Ab Beginn des USA-Iran-Krieges schätzten zudem mehr Expertinnen und Experten in der Befragung die Handlungsfelder „Energie effizient nutzen“ und „Auf erneuerbare Energien umsteigen“ als bedeutsam ein.

(IfM Bonn vom 09.06.2026 / RES JURA Redaktionsbüro – vcd)


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