• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Staatliche Beihilfen: EU-Kommission genehmigt deutsche Förderung für Klimaneutralität

25.07.2023

Staatliche Beihilfen: EU-Kommission genehmigt deutsche Förderung für Klimaneutralität

Die Beihilfe im Umfang von 3 Milliarden Euro soll in Form von Direktzuschüssen, Steuervergünstigungen, vergünstigten Zinssätzen für neue Darlehen oder Bürgschaften für neue Darlehen gewährt werden.

Beitrag mit Bild

©AndreyPopov/fotolia.com

Die Europäische Kommission hat eine mit 3 Milliarden Euro ausgestattete deutsche Regelung zur Unterstützung privater Investitionen in strategische Güter zur Förderung des Übergangs zu einer klimaneutralen Wirtschaft genehmigt. Die Regelung steht mit dem Industrieplan für den Grünen Deal in Einklang.

Mit der Regelung sollen Maßnahmen in Bereichen gefördert werden, die für die Beschleunigung des grünen Wandels und die Verringerung der Abhängigkeit von Brennstoffen von entscheidender Bedeutung sind.

Die deutsche Beihilfemaßnahme

Deutschland hat auf der Grundlage des Befristeten Rahmens zur Krisenbewältigung und zur Gestaltung des Wandels eine Beihilferegelung im Umfang von 3 Milliarden Euro bei der Kommission angemeldet, mit der private Investitionen in strategische Güter zur Förderung des Übergangs zu einer klimaneutralen Wirtschaft unterstützt werden sollen.

Die Beihilfe soll in Form von Direktzuschüssen, Steuervergünstigungen, vergünstigten Zinssätzen für neue Darlehen oder Bürgschaften für neue Darlehen gewährt werden.

Wer profitiert von der Förderung?

Die Maßnahme steht Unternehmen offen, die einschlägige Ausrüstungsgüter, d.h. Batterien, Solaranlagen, Windturbinen, Wärmepumpen, Elektrolyseure, Anlagen für die CO₂-Abscheidung und -Speicherung, sowie Schlüsselkomponenten herstellen, die in erster Linie als direkte Vorprodukte für die Herstellung solcher Anlagen oder die Verarbeitung kritischer Rohstoffe, die für ihre Herstellung erforderlich sind, ausgelegt und verwendet werden.

(EU-Kommission vom 20.07.2023 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)


Weitere Meldungen


Meldung

peshkova/123rf.com

08.09.2026

KI-Investitionen steigen – der CFO kann den ROI oft noch nicht messen

Wie weit sind deutsche Unternehmen beim Einsatz von KI wirklich, und was bringt ihnen die Technologie wirtschaftlich? Eine Deutschland-Auswertung des McKinsey-Reports „The State of AI in 2026: On the Road to ROI“ zeigt: Zwischen Nutzung und messbarem Geschäftswert liegt noch eine deutliche Lücke. Für die weltweite Studie wurden 1.719 Führungskräfte und Fachleute aus 97 Ländern

KI-Investitionen steigen – der CFO kann den ROI oft noch nicht messen
Meldung

©zapp2photo/fotolia.com

07.09.2026

Deutsche Mittelständler richten Auslandsgeschäft neu aus

Geopolitische Krisen und Konflikte, handelspolitische Unsicherheiten und der wachsende Konkurrenzdruck aus China belasten den deutschen Außenhandel nachhaltig. Insgesamt 30 % der deutschen Mittelständler mit Auslandsgeschäft gehen daher davon aus, dass ihre grenzüberschreitenden Umsätze in den kommenden drei Jahren sinken werden. Davon rechnen 6 % sogar mit einem starken Rückgang. Ein Wachstum ihrer Auslandsumsätze sehen knapp ein Viertel

Deutsche Mittelständler richten Auslandsgeschäft neu aus
Meldung

© Sondem / fotolia.com

03.09.2026

Infrastruktur bestimmt Investitionsentscheidungen

Eine leistungsfähige Infrastruktur wird für Deutschlands Unternehmen zunehmend zum Investitionsfaktor. Das zeigt die Studie „Vom Wachstumshemmnis zum Wachstumstreiber“ des Handelsblatt Research Institute (HRI) mit PwC Deutschland und Strategy&. Befragt wurden 304 Entscheiderinnen und Entscheider aus Unternehmen mit mindestens 100 Beschäftigten. Für 76% beeinflusst die Qualität der Infrastruktur das Investitionsverhalten in Deutschland stark. Gelingt die Modernisierung,

Infrastruktur bestimmt Investitionsentscheidungen
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)