• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Startup-Stimmung 2026: Zwischen Zuversicht und Frust

24.02.2026

Startup-Stimmung 2026: Zwischen Zuversicht und Frust

Nur 19 % der Startups in Deutschland haben im vergangenen Jahr eine Verbesserung gesehen, 37 % hingegen eine Verschlechterung.

Beitrag mit Bild

© tashatuvango/fotolia.com

Deutschlands Startups sind beim Blick auf die Lage des eigenen Unternehmens gespalten: Rund ein Drittel (35 %) berichtet von einer Verbesserung im vergangenen Jahr, fast ebenso viele (30 %) aber von einer Verschlechterung. Für weitere 35 % ist die Lage unverändert. Das ist das Ergebnis einer Befragung von Bitkom Research unter 133 Tech-Startups in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Jedes elfte Startup rechnet in diesem Jahr mit der Pleite

Deutlich skeptischer fällt der Blick auf die allgemeine Lage deutscher Startups aus: Nur 19 % haben im vergangenen Jahr eine Verbesserung gesehen, 37 % hingegen eine Verschlechterung. Rund jedes elfte Startup (9 %) befürchtet im Laufe der kommenden zwölf Monate eine Insolvenz. „Viele Startups kommen voran, aber ebenso viele kämpfen mit der schwierigen konjunkturellen Lage. Was allen helfen würde: leichterer Zugang zu öffentlichen Aufträgen, weniger Regulierung und mehr Möglichkeiten, Daten für innovative Services und Technologien einzusetzen“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Deutschland hat in den vergangenen Jahren ein international wettbewerbsfähiges Startup-Ökosystem aufgebaut. Die Startup-Szene braucht gerade unter den anhaltend schwierigen konjunkturellen Bedingungen eine engagierte politische Flankierung.“

Nur die Hälfte würde wieder in Deutschland gründen

Aktuell würde nur die Hälfte der Gründerinnen und Gründer (50 %) wieder in Deutschland gründen. 20 % würden sich für ein anderes EU-Land entscheiden, nur 7 % für die USA und 11 % für ein anderes Land der Welt. 8 % wollen oder können dazu keine Angabe machen und 5 % würden überhaupt nicht erneut gründen.

(Bitkom vom 24.02.2026 / RES JURA Redaktionsbüro – vcd)


Weitere Meldungen


Meldung

© Minerva Studio/fotolia.com

14.09.2026

M&A 2027: Optimismus trotz Gegenwind

Europas M&A-Markt zeigt sich trotz geopolitischer Spannungen widerstandsfähig. Laut dem „CMS European M&A Outlook 2027“, für den CMS gemeinsam mit Mergermarket 250 Führungskräfte aus Unternehmen und Private Equity befragt hat, rechnen 64 % der Befragten in den kommenden zwölf Monaten mit steigenden Transaktionszahlen. Im Vorjahr waren es 50 %. Weniger Deals, deutlich höheres Volumen Im

M&A 2027: Optimismus trotz Gegenwind
Meldung

© furuoda/fotolia.com

10.09.2026

2035 könnte fast jeder zweite Lkw elektrisch sein

Der Markt für elektrische Lkw entwickelt sich weltweit mit sehr unterschiedlicher Geschwindigkeit. Während China beim Hochlauf bereits weit vorangeschritten ist, steht Europa vor einer starken Wachstumsphase. Die USA dürften dagegen noch länger von Dieselantrieben geprägt bleiben. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Boston Consulting Group (BCG). China führt bei elektrischen Lkw In China entfielen 2025

2035 könnte fast jeder zweite Lkw elektrisch sein
Meldung

© bluedesign/fotolia.com

09.09.2026

Deutschland mit realistischer Chance auf deutliche Wachstumssteigerung

Deutschland kann nach Einschätzung der KfW seine Wachstumsschwäche überwinden. Eine neue Studie von KfW Research hält im kommenden Jahrzehnt ein dauerhaftes Potenzialwachstum von mehr als 1% pro Jahr für erreichbar. Seit 2015 ist das Potenzialwachstum von knapp 2% auf nur noch leicht über null gesunken. Produktivität als zentraler Hebel Entscheidend für eine Trendwende seien Fortschritte

Deutschland mit realistischer Chance auf deutliche Wachstumssteigerung
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)