• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Ukraine-Krieg belastet das Geschäft deutscher Start-ups

09.05.2022

Ukraine-Krieg belastet das Geschäft deutscher Start-ups

Autokonzerne auf der Überholspur

© tashatuvango/fotolia.com

Der Ukraine-Krieg und seine weltweiten Auswirkungen belasten zunehmend das Geschäft deutscher Start-ups. Zugleich gibt es bei Gründerinnen und Gründern eine breite Zustimmung zum Sanktionskurs der westlichen Staaten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom, an der sich 128 Tech-Start-ups beteiligt haben. 8% geben an, dass sich der Krieg sehr negativ auf das diesjährige Geschäftsergebnis auswirken wird, 47% gehen von eher negativen Auswirkungen aus. Für jedes Dritte (33%) Unternehmen ändert sich durch den Krieg am Geschäftsergebnis nichts, gleichzeitig erwarten 8% eher positive und 2% sogar sehr positive Auswirkungen.

Der Ukraine-Krieg und seine weltweiten Auswirkungen belasten zunehmend das Geschäft deutscher Start-ups. Zugleich gibt es bei Gründerinnen und Gründern eine breite Zustimmung zum Sanktionskurs der westlichen Staaten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom, an der sich 128 Tech-Start-ups beteiligt haben. 8% geben an, dass sich der Krieg sehr negativ auf das diesjährige Geschäftsergebnis auswirken wird, 47% gehen von eher negativen Auswirkungen aus. Für jedes Dritte (33%) Unternehmen ändert sich durch den Krieg am Geschäftsergebnis nichts, gleichzeitig erwarten 8% eher positive und 2% sogar sehr positive Auswirkungen.

Der von Deutschland und der EU eingeschlagene Sanktionskurs gegenüber Russland wird von 9 von 10 Start-ups (90%) unterstützt. Zwei Drittel (65%) sind zudem der Meinung, dass die Sanktionen bei Bedarf noch weiter verschärft werden sollten. Die deutsche Start-up-Szene steht eng an der Seite der Ukraine. Auch wenn andere Branchen derzeit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit sind: Die Auswirkungen des Angriffskrieges auf die Ukraine werden an der deutschen Tech-Szene nicht spurlos vorübergehen, warnt der Digitalverband Bitkom.

55% der Start-ups erwarten negative Auswirkungen auf das eigene Geschäft

Rund jedes siebte Start-up (14%) hatte vor dem Krieg Geschäftsbeziehungen in die Ukraine, nach Russland oder nach Belarus, etwa mit dem Verkauf von Waren oder Dienstleistungen. Vor allem aber haben viele Start-ups Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Region. So geben 9% der Start-ups an, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Freelancer in der Ukraine zu beschäftigen. Für Russland und Belarus sind es jeweils 2%. Laut des Digitalverbands Bitkom müsse dafür gesorgt werden, dass aus der Ukraine Geflüchtete rasch eine Anstellung in Deutschland finden können. Vor allem kleinere Start-ups sollten unterstützt werden, damit dies schnell und unkompliziert gelinge.

(Pressemitteilung Bitkom vom 09.05.2022)


Weitere Meldungen


China
Meldung

© vege/fotolia.com

11.04.2024

Weniger deutsche Unternehmen von China abhängig

Weniger Unternehmen in Deutschland geben an, abhängig von Vorprodukten aus China zu sein. Dies geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor. Demnach sind derzeit 37 % aller Industrieunternehmen in Deutschland auf wichtige Vorprodukte aus China angewiesen. Im Februar 2022, unmittelbar vor Beginn des Krieges in der Ukraine, waren es noch 46 %. „Gleichzeitig sehen wir, dass

Weniger deutsche Unternehmen von China abhängig
sustainability, Nachhaltigkeit, ESG
Meldung

©peterschreibermedia/123rf.com

10.04.2024

Geschäftsmodell Klimaschutz

In Deutschland hat sich Klimaschutz längst als relevanter Wirtschafts­faktor etabliert. Dies spiegeln auch aktuelle Befragungs­ergebnisse aus dem KfW-Klimabarometer wider, wonach bereits heute 30 % der Unternehmen in Deutschland – dies sind rund 1,1 Mio. Unternehmen – Waren oder Dienstleistungen anbieten, die zum Klimaschutz beitragen. Dabei haben 12 % oder rund 450.000 Unternehmen ihr Angebot sogar vorrangig

Geschäftsmodell Klimaschutz
Europa
Meldung

©DenysRudyi/fotolia.com

10.04.2024

Standort Deutschland nur Mittelfeld

Deutschland liegt bei der gegenwärtigen Standortattraktivität für Firmen aus dem eigenen Land nur im Mittelfeld Europas. Dies zeigt eine Umfrage des ifo Instituts und des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik unter Wirtschaftsexpertinnen und -experten in verschiedenen Ländern. In Deutschland bewerten die einheimischen Befragten die Standortattraktivität mit 61,3 von 100 möglichen Punkten. Österreich erzielte 72,4 Punkte; die

Standort Deutschland nur Mittelfeld
CORPORATE FINANCE - Die Erfolgsformel für Finanzprofis

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das CORPORATE FINANCE Gratis Paket: 1 Heft + Datenbank