• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Unternehmensinvestitionen 2023 noch unter Vor-Corona-Niveau

20.11.2023

Unternehmensinvestitionen 2023 noch unter Vor-Corona-Niveau

Das Investitionsniveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie liegt noch in einiger Ferne. Die Unternehmensinvestitionen bleiben hinter ihrem langfristigen Durchschnitt zurück.

Beitrag mit Bild

©tashatuvango/ fotolia.com

Die Investitionen der Unternehmen in Deutschland sind im ersten Halbjahr 2023 kräftig gewachsen, im zweiten Halbjahr dürfte eine langsamere Gangart folgen, zeigt eine aktuelle Auswertung der KfW. Das Vorjahreswachstum der Unternehmensinvestitionen von 3,1 % in der ersten Hälfte von 2023 ist angesichts der gleichzeitig leicht rückläufigen Wirtschaftsleistung (-0,1 %) durchaus beachtlich, aber auch durch einen Nachholeffekt bestimmt. Denn anders als das BIP, das im zweiten Quartal 2023 das Vor-Corona-Niveau vom vierten Quartal 2019 um 0,4 % übertrifft, haben die Unternehmensinvestitionen den tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 seither nur teilweise aufgeholt.

Rund 2 % Investitionsanstieg 2023

Im Gesamtjahr 2023 werden die Unternehmensinvestitionen preisbereinigt um rund 2 % zulegen und damit die Konjunktur in einem insgesamt schwachen Umfeld stabilisieren. Um die duale Transformation zu stemmen, bedarf es freilich mehr als einer auch durch Nachholeffekte getriebenen Erholung der unternehmerischen Investitionstätigkeit. Das Investitionsniveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie liegt noch in einiger Ferne und auch in Relation zur Wirtschaftsleistung bleiben die Unternehmensinvestitionen weiter hinter ihrem langfristigen Durchschnitt zurück.

(KfW vom 17.11.2023 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)


Weitere Meldungen


Meldung

©fotomek/fotolia.com

24.09.2026

Studie: Banken liegen bei KI-Governance vorn

Banken, die konsequent auf vertrauenswürdige künstliche Intelligenz setzen, erzielen deutlich höhere Erträge aus ihren KI-Investitionen. Das zeigt der aktuelle „Data and AI Impact Report“ des Softwareanbieters SAS, dessen Daten vom Marktforschungsunternehmen IDC erhoben wurden. Banken liegen beim KI-Vertrauen vorn Im Branchenvergleich zählen Banken zu den Vorreitern. Ihr Trustworthiness-Index stieg binnen eines Jahres um 12,8 Punkte

Studie: Banken liegen bei KI-Governance vorn
Meldung

©helmutvogler/fotolia.com

23.09.2026

Pontes startet: Zentralbankgeld für tokenisierte Märkte

Das Eurosystem treibt die Tokenisierung der Finanzmärkte voran. Am 21.09.2026 hat die Europäische Zentralbank (EZB) mit „Pontes“ eine Infrastruktur gestartet, über die Geschäfte mit tokenisierten Vermögenswerten in Zentralbankgeld abgewickelt werden können. Damit setzt die Notenbank erstmals ihre Strategie für einen stärker auf Distributed-Ledger-Technologie (DLT) basierenden Finanzmarkt praktisch um. Sicheres Geld für digitale Märkte Tokenisierung soll

Pontes startet: Zentralbankgeld für tokenisierte Märkte
Meldung

pitinan/123.rf.com

22.09.2026

Deutscher KI-Markt wächst um 48 %

Deutschland investiert deutlich mehr in Künstliche Intelligenz, und generative KI treibt das Wachstum. Im laufenden Jahr verdoppeln sich die Ausgaben für generative KI voraussichtlich auf 11,5 Milliarden Euro, nach 5,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Der gesamte KI-Markt aus Software, Services und Hardware wächst um 48 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro, nach 19,4 Milliarden Euro in

Deutscher KI-Markt wächst um 48 %
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)