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16.06.2022

Unterstützt Datenmanagement die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen – oder steht es ihr eher im Weg?

Die Management- und Technologieberatung BearingPoint hat eine Studie zur Resilienz von Unternehmensdaten erstellt. Grundlage dafür ist eine 2021 von BearingPoint veröffentlichte Analyse von über 5.000 Projekten, in deren Rahmen BearingPoint 150 Unternehmen identifizierte, die sich am stärksten durch ihre ausgeprägte Widerstandsfähigkeit auszeichnen. Die Unternehmensberatung entwickelte außerdem ein Resilienz-Benchmarking-Tool, mit dem jede Organisation anhand von fünf Schlüsselfaktoren die eigene Resilienz bewerten kann.

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Laut der BearingPoint-Studie verfügen 65% der Unternehmen über keine Datenkompetenz und 56% sehen sich kulturellen Widerständen gegen Veränderungen ausgesetzt. Weitere Hindernisse, die einen datengestützten Wandel beeinträchtigen, sind fehlende Ressourcen und Finanzmittel (33%) sowie die mangelnde Übereinstimmung mit der Geschäftsstrategie (20%). Die Studie von BearingPoint hebt zudem die Komplexität der Umsetzung hervor. Sie ergab, dass Unternehmen eine strukturierte Vorgehensweise in Kombination mit einer effektiven Datenstrategie benötigen: Ohne dies werden Unternehmen keinen Nutzen aus ihren Investitionen ziehen können.

Die Studie von BearingPoint zeigt, dass die Datenstrategie eines Unternehmens nur dann erfolgreich sein kann, wenn sie durch die fünf Hauptmerkmale resilienter Unternehmen unterstützt wird:

  1. Verständnis der eigenen Datenwelt: Nur zielgerichtete Daten können Entscheidungen unterstützen
  2. Vorbereitung des Wandels bei der Belegschaft: Mitarbeitende sollten den neuen Wertschöpfungsprozess als positive Veränderung verstehen
  3. Ausrichtung des Datenmanagements auf die Unternehmensstrategie: Datenerhebung sollte agil organisiert werden und beim Fokussieren auf die Unternehmensziele unterstützen
  4. Nutzung moderner Technologie: Auswahl der Lösungen mit Blick auf die Unternehmensstrategie
  5. Etablierung einer effektiven Steuerung: Datengetriebene Geschäftsmodelle müssen das gesamte Unternehmen einbeziehen, nicht nur die Führungsebene

Dass datengetriebene Geschäftsmodelle neue Perspektiven ermöglichen, ist keine neue Erkenntnis. In den letzten fünf Jahren haben viele Unternehmen begonnen, Monetarisierungsansätze zu entwickeln und umzusetzen. Aber wie widerstandfähig sind die neuen Ansätze? Unsere Studie zeigt, dass es eines holistischen, balancierten Ansatzes zum Datenmanagement bedarf, um eine marktadäquate Resilienz zu entwickeln. Fünf Säulen konnten wir in unseren Analysen als essenziell herausarbeiten. Zusammengefasst empfehlen wir Unternehmen und Organisationen des öffentlichen Sektors, das Datenmanagement als festen Bestandteil in der Unternehmensstrategie zu verankern.

Alle in der Studie untersuchten Kategorien von Organisationstypen bieten Raum für Verbesserungen im Bereich der Datenresilienz, wobei Organisationen aus unterschiedlichen Kategorien eine ausgereifte oder sich entwickelnde Datenzentrierung aufweisen. BearingPoint stellte fest, dass staatliche Organisationen eine geringere Datenresilienz aufweisen als privatwirtschaftliche und börsennotierte Unternehmen. Der Studie zufolge könnte ein Grund dafür sein, dass Unternehmen in Privatbesitz mehr Spielraum für schnelle Entscheidungen (Governance) haben.

Die Studie “Does your data  underpin resilience –  or undermine it?” finden Sie hier zum Download.

(Pressemitteilung BearingPoint vom14. Juni 2022)


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