• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • US-Unternehmen werfen die größten Renditen ab

13.05.2016

US-Unternehmen werfen die größten Renditen ab

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

US-Unternehmen nehmen in der diesjährigen globalen Value-Creators-Rangliste der Boston Consulting Group sieben der zehn obersten Plätze ein. Das am besten platzierte deutsche Unternehmen Continental rangiert auf Platz 12.

US-Biopharma-Unternehmen liegen bei den globalen Large-Caps zum zweiten Mal in Folge weit vor der internationalen Konkurrenz: Sie belegen vier Top-Ten-Plätze, darunter auch die drei Spitzenplätze. Auf Platz 1: Regeneron Pharmaceuticals mit einer durchschnittlichen jährlichen Aktienrendite von 75,3 Prozent. Damit liegt das Unternehmen 32 Prozentpunkte höher als das zweitplatzierte Allergan mit 43,3 Prozent. Gilead Sciences mit 41,4 Prozent belegt Platz 3, und Biogen komplettiert mit Platz 6 die Gruppe der Biopharma-Unternehmen unter den Top Ten.

The Boston Consulting Group (BCG) veröffentlicht seit 18 Jahren eine jährliche Rangliste der globalen Top-„Value Creators“. Die Rangliste 2016 basiert auf einer Analyse des TSR (Total Shareholder Return). Der TSR misst die jeweilige Kombination aus Kursverlauf und Dividendenertrag der Aktien von rund 2.000 Unternehmen aus 28 Branchen in den letzten fünf Jahren und ist die umfassendste Messgröße für Wertsteigerung. Die Rangliste der sogenannten „Large-Caps“ umfasst die 200 weltweit größten Unternehmen. Sie haben eine Börsenbewertung von jeweils mindestens 44 Milliarden US-Dollar.

Renditegarant Biopharma

Die Top-Unternehmen kommen alle aus dem Biotech-Sektor. Auf die Pharma-Gewinner folgt auf Platz 4 das südafrikanische Medien- und Verlagsunterneh­men Naspers. Als weitere starke Medienunternehmen zeichnen sich das chine­sische Social-Media-Schwergewicht Tencent auf Platz 7 und der Internet-TV-Anbieter Netflix aus den USA auf Platz 8 aus. Tencent ist das einzige Unter­nehmen, das es geschafft hat, mehr dreimal unter den Top Ten zu sein.

Dr. Frank Plaschke, BCG-Partner und Koautor der Studie, erläutert, warum es so schwierig ist, sich unter den Top-Performern zu halten: „Im Laufe der Zeit neigen Unternehmen dazu, sich der durchschnittlichen Marktperformance anzugleichen. Um ein Top-‚Value Creator‘ zu werden, muss ein Unternehmen die Erwartungen der Anleger immer wieder deutlich übertreffen und Ergebnisse liefern, durch die die Geschäftsentwicklung eine völlig neue Dynamik erhält.“

Continental als bestplatziertes deutsches Unternehmen

Continental hat es dieses Jahr mit einem TSR von 32.9 Prozent auf Platz 12 der Large-Caps geschafft. Unter ihnen befinden sich insgesamt elf deutsche Unter­nehmen. Bei den Top Ten in Deutschland zeichnet sich ein ähnlicher Biotech- und Pharma-Trend wie weltweit ab: Zwei Pharma-Unternehmen – Merck und Bayer – stehen hier auf den Plätzen 3 und 7; das Medizintechnik-Unternehmen Fresenius belegt Platz 2.

Die Rangliste für das Jahr 2016 sowie ein begleitender Artikel stehen unter hier zum Download bereit.

(Pressemitteilung BCG vom 06.05.2016)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©helmutvogler/fotolia.com

23.09.2026

Pontes startet: Zentralbankgeld für tokenisierte Märkte

Das Eurosystem treibt die Tokenisierung der Finanzmärkte voran. Am 21.09.2026 hat die Europäische Zentralbank (EZB) mit „Pontes“ eine Infrastruktur gestartet, über die Geschäfte mit tokenisierten Vermögenswerten in Zentralbankgeld abgewickelt werden können. Damit setzt die Notenbank erstmals ihre Strategie für einen stärker auf Distributed-Ledger-Technologie (DLT) basierenden Finanzmarkt praktisch um. Sicheres Geld für digitale Märkte Tokenisierung soll

Pontes startet: Zentralbankgeld für tokenisierte Märkte
Meldung

pitinan/123.rf.com

22.09.2026

Deutscher KI-Markt wächst um 48 %

Deutschland investiert deutlich mehr in Künstliche Intelligenz, und generative KI treibt das Wachstum. Im laufenden Jahr verdoppeln sich die Ausgaben für generative KI voraussichtlich auf 11,5 Milliarden Euro, nach 5,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Der gesamte KI-Markt aus Software, Services und Hardware wächst um 48 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro, nach 19,4 Milliarden Euro in

Deutscher KI-Markt wächst um 48 %
Meldung

© habrda/ fotolia.com

21.09.2026

Autoindustrie: Gewinne und Margen brechen ein

Die deutschen Autokonzerne geraten im internationalen Wettbewerb zunehmend unter Druck. Während der Umsatz der 19 größten Autohersteller weltweit im ersten Halbjahr 2026 um 3,6% auf den Rekordwert von 1,048 Billionen Euro stieg, sanken die Erlöse der deutschen Hersteller um 2,9% auf 284 Milliarden Euro. Das zeigt eine Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY. Gewinne und

Autoindustrie: Gewinne und Margen brechen ein
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)