• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Vielfältige Hemmnisse bremsen Klimaschutzinvestitionen im Mittelstand

11.10.2023

Vielfältige Hemmnisse bremsen Klimaschutzinvestitionen im Mittelstand

Die Ergebnisse der KfW-Sonderbefragung zeigen, dass Klimaschutzinvestitionen häufig aufgrund von Hemmnissen scheitern oder gar nicht erst in Betracht gezogen werden.

Beitrag mit Bild

©arthonmeekodong/123rf.com

Der deutsche Mittelstand ist im Bereich Klimaschutz schon aktiv: mehr als die Hälfte der KMU plant in den kommenden drei bis fünf Jahren fest mit Klimaschutz­investitionen oder diskutiert darüber. Gemessen am immensen Investitionsbedarf, der zur Erreichung des Klimaneutralitäts­zieles notwendig ist, besteht jedoch noch Steigerungsnotwendigkeit. Ergebnisse aus einer Sondererhebung zum KfW-Mittelstandspanel zeigen, dass die KMU bei der Planung und Umsetzung von Klimaschutzinvestitionen mit einer Vielzahl an Hemmnissen konfrontiert sind, vor allem in den Bereichen Wirtschaftlichkeit und Finanzierung.

Wirtschaftlichkeit und Finanzierung als Hindernisse

Aus Sicht der Unternehmen schneiden Klimaschutzinvestitionen hinsichtlich ihres Rendite-Risiko-Profils aktuell häufig schlechter ab als „nicht-grüne“ Investitionsalternativen. Dies stellt für viele Unternehmen eine der relevantesten Hürden bei der Entscheidung für oder gegen Klimaschutzinvestitionen dar. Nicht wenige Unternehmen haben sogar die Sorge, dass sich die Klimaschutzinvestitionen gar nicht amortisieren. Mehr als ein Viertel der Mittelständler (29 %) benennen die ungewisse Wirtschaftlichkeit von Klimaschutzinvestitionen als sehr relevantes Hemmnis.

Neben Wirtschaftlichkeitskriterien sind auch Finanzierungsaspekte wesentliche Hemmnisse von Klimaschutzinvestitionen. Am hinderlichsten werden dabei die aktuellen Finanzierungskonditionen eingeschätzt.

Um diese Hemmnisse anzugehen bedarf es eines breiten Mix an Instrumenten. Darunter fallen insbesondere die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen, damit sich die Unternehmen überhaupt erst auf den angestrebten Klimaneutralitätspfad begeben, sowie Ansatz an den finanziellen Hemmnissen z.B. in der Unterstützung neuartiger Klimaschutztechnologien.

(KfW vom 05.10.2023 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)


Weitere Meldungen


Meldung

© fotogestoeber/fotolia.com

18.08.2026

DAX-Rekordzahlen verdecken strukturelle Schwächen

Die DAX-Konzerne haben im zweiten Quartal 2026 so viel verdient wie nie zuvor in einem zweiten Quartal. Laut einer Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY stieg der kumulierte operative Gewinn (EBIT) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16% auf 52,6 Milliarden Euro. Der Gesamtumsatz legte um 4,6% auf rund 463 Milliarden Euro zu. Hinter den Rekordwerten steckt

DAX-Rekordzahlen verdecken strukturelle Schwächen
Meldung

© Sondem / fotolia.com

17.08.2026

Hohe Wertschöpfung durch ausländische Investitionen

Etwa zehn Prozent aller ausländischen Investitionen für Neuansiedelungen auf der grünen Wiese oder Unternehmenserweiterungen kommen über die Germany Trade and Invest (GTAI) – Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH nach Deutschland. Die Investitionen würden von der GTAI geprüft und an das jeweilige Bundesland abgegeben, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (21/7491) auf eine Kleine

Hohe Wertschöpfung durch ausländische Investitionen
Meldung

© bakhtiarzein/fotolia.com

13.08.2026

Bevölkerung sieht Mehrwert in Open Finance

Die Open-Finance-Pläne der EU treffen in der Bevölkerung auf ein geteiltes Echo: Zwar kennt bereits ein Drittel der Europäerinnen und Europäer das Konzept – ein überraschend hoher Anteil. Doch während knapp ein Drittel der Bevölkerung darin bereits klare Chancen für die eigene Finanzplanung sieht, überwiegen bei der Mehrheit noch Skepsis und Datenschutzbedenken. Unabhängig davon, wann

Bevölkerung sieht Mehrwert in Open Finance
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)