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11.12.2018

Was die Bundesländer alles für Start-ups tun

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Corporate Finance

Von wem gibt es finanzielle Unterstützung für mein Start-up? Wer berät Gründer über die besten Fördermöglichkeiten? Wo kann ich mich mit anderen Start-ups oder mit etablierten Unternehmen aus der Umgebung vernetzen? Vor diesen Fragen stehen fast alle Gründer. Get Started, die Start-up-Initiative des Branchenverbandes der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche Bitkom, hat deshalb erstmals eine Übersicht über die staatlichen Start-up-Programme aller Bundesländer erstellt, die online aufrufbar ist.

Ob Silicon Valley, Berlin oder London: Start-up-Ökosysteme sind regional begrenzt. Neben der Bundes- und EU-Ebene sind deshalb insbesondere die Rahmenbedingungen auf Bundesländerebene für Start-ups entscheidend. Das regionale Netzwerk an Talenten, Unternehmen, Mentoren, Forschungseinrichtungen und Kapital ist der Nährboden, auf dem erfolgreiche und innovative Gründungen entstehen, so der Branchenverband Bitkom. Die Rahmenbedingungen auf Bundesländerebene sind für Start-ups deshalb ebenso wichtig wie die EU- und Bundesebene.

Landespolitik bedeutend für den Erfolg von Start-ups

Die meisten Landesregierungen haben inzwischen erkannt, dass nicht nur Start-ups von großer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort sind, sondern umgekehrt auch die Landespolitik bedeutend für den Erfolg der Start-ups sein kann. Die Folge ist eine Vielzahl von Förderprogrammen für die Gründerszene, die von Beteiligungsfonds über Vernetzungsangeboten bis zu Gründerstipendien reichen. Die Bitkom-Übersicht unter www.Startup-land.de stellt für jedes Bundesland sowohl die Finanzierungs-Programme als auch sonstige Beratungs- und Vernetzungsangebote vor. Abrufbar sind die Informationen, die mit Unterstützung der Wirtschaftsministerien der Bundesländer zusammengestellt wurden, über eine interaktive Landkarte. Die Karte bietet dabei nicht nur Start-ups die Möglichkeit, sich über Finanzierungs-, Beratungs- und Vernetzungsangebote in ihrem oder in anderen Bundesländern zu informieren. Auch die Landesregierungen haben so die Möglichkeit, ihr Angebot mit dem anderer Bundesländer zu vergleichen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Die öffentliche Unterstützungslandschaft für Start-ups ist stark fragmentiert und dadurch auch unübersichtlich, gerade auf regionaler Ebene, so der Verband.

Bessere Rahmenbedingungen für Start-ups

Die Bitkom-Initiative Get Started setzt sich auch auf Bundesländerebene für bessere Rahmenbedingungen für Start-ups ein. Im Vordergrund stehen dabei vor allem die Verbesserung der Finanzierungsmöglichkeiten junger Wachstumsunternehmen, der Bürokratieabbau bei Unternehmensgründungen sowie die Stärkung des Ökosystems für Start-ups. Mehrmals im Jahr veranstaltet die Start-up-Initiative beispielsweise politische Gründerfrühstücke mit Ministerpräsidenten, die den Dialog zwischen Gründern und der Politik fördern sollen. Zudem werden regelmäßig Wahlprüfsteine zu Landtagswahlen veröffentlicht. Get Started setzt sich darüber hinaus auf allen Ebenen – in den Ländern, im Bund und in der EU – für die Interessen der Gründerszene ein und bietet Plattformen, die gezielt den Austausch zwischen Politik und Start-ups fördern. Die Übersicht über die staatlichen Start-up-Programme aller Bundesländer ist hier abrufbar.

(Pressemitteilung Bitkom vom 07.12.2018)


Redaktion

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