• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Weltweite Fintech-Investments 2018 auf Rekordhöhe

14.02.2019

Weltweite Fintech-Investments 2018 auf Rekordhöhe

Beitrag mit Bild

© pichetw/fotolia.com

Die weltweiten Investitionen in Start-ups aus dem Finanzdienstleistungsbereich (Fintechs) haben sich 2018 im Vergleich zum Vorjahr auf 111,8 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt (2017: 50,8 Mrd. Dollar). Ursächlich hierfür waren zahlreiche „Mega-Deals“ und Buyouts in Milliardenhöhe.

Dazu beigetragen haben allen voran das Blackstone-Investment in den Finanzmarktdaten-Anbieter Refinitiv (17 Milliarden Dollar), Ant Financials Einwerbung von 14 Milliarden Dollar Risikokapital sowie die 12,8 Milliarden Dollar-Akquisition von Worldpay durch Vantiv. Das zeigt der „Pulse of Fintech 2018“ von KPMG, für den die weltweiten M&A-Deals und Finanzierungsrunden mit Fintechs im letzten Jahr ausgewertet wurden.

Die Investitionen in Europa verdreifachten sich vergangenes Jahr nahezu von 12,2 Milliarden (2017) auf 34,2 Milliarden Dollar. Neben Worldpay floss das meiste Geld dabei in den Zahlungsdienstleister Nets (5,5 Milliarden), ETF Securities (3,5 Milliarden) und den Mobile Payment-Anbieter iZettle (2,2 Milliarden). In Deutschland dagegen stockte der Geldfluss: waren es 2017 bei 88 Deals noch 1,7 Milliarden Dollar, flossen im vergangenen Jahr bei 57 Deals nur noch 1 Milliarde Dollar.

KPMG-Partner Sven Korschinowski: „Investoren scheinen hierzulande einen gewissen Sättigungsgrad im Fintech-Sektor zu befürchten, vor allem im Zahlungsbereich. Sie sind inzwischen deutlich wählerischer und konzentrieren sich auf Start-ups mit dem höchsten Umsatzpotenzial. Ich gehe davon aus, dass die Fintechszene dieses Jahr weiter konsolidieren wird, weil sich die erfolgreichen Player deutlich vom Wettbewerb absetzen. Treiber dürften zum einen Fintechs sein, die ihr Geschäftsmodell skalieren und klassische Banken, die ihre eigenen strategischen Ziele schneller erreichen wollen.“

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Pressemitteilung KPMG vom 13.02.2019)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© kevers/fotolia.com

20.05.2026

Immer weniger Mittelständler suchen eine Bankfiliale auf

Mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland suchen immer seltener eine Bankfiliale auf. Im Jahr 2024 nahmen erstmals weniger als die Hälfte der Unternehmen, nämlich 47 %, mindestens einen Geschäftstermin in einer Bank- oder Sparkassenfiliale wahr. Drei Jahre zuvor waren es 50 %, im Jahr 2017 noch 65 %. Der Rückgang der Filialbesuche geht somit weiter, die Dynamik hat

Immer weniger Mittelständler suchen eine Bankfiliale auf
Meldung

© pichetw/fotolia.com

19.05.2026

Stimmung der Finanzverantwortlichen verdüstert sich weiter

Die Folgen der anhaltenden geopolitischen Konflikte werden für Unternehmen immer spürbarer, wie der aktuelle CFO Survey zeigt. So sind geopolitische Risiken der stärkste Risikofaktor für das eigene Unternehmen – fast zwei Drittel (63 %) der CFOs sehen dies so (+ 11 Prozentpunkte). Finanzvorstände nehmen zudem Rohstoff- und Energiekosten als deutlich bedrohlicher wahr als noch vor

Stimmung der Finanzverantwortlichen verdüstert sich weiter
Meldung

©interstid/fotolia.com

19.05.2026

DAX-Konzerne: Umsatz und Beschäftigung sinken

Die DAX-Konzerne sind mit deutlichen Umsatzeinbußen in das Jahr 2026 gestartet: Der Gesamtumsatz der 40 Unternehmen schrumpfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,7 %. Der Gesamtgewinn stieg hingegen um 4,4 %, was vor allem auf die starke Entwicklung der Finanzbranche zurückzuführen ist, deren Gewinn sogar um 15,9 % stieg und einen neuen Rekordwert für ein erstes Quartal erreichte. Die

DAX-Konzerne: Umsatz und Beschäftigung sinken
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)