• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Weltweite Konjunktur: OECD senkt Wirtschaftsprognose

16.11.2015

Weltweite Konjunktur: OECD senkt Wirtschaftsprognose

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Die US-Wirtschaft boomt, doch das reicht nicht aus: Das weltweite Wachstum wird laut einer Prognose der OECD in diesem Jahr weiter abflauen – vor allem, weil Schwellenländer wie China und Brasilien in der Krise stecken.

Die Konjunkturflauten in Schwellenländern wie China und Brasilien drücken das weltweite Wachstum. Nach dem Internationalen Währungsfonds (IWF) hat nun auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ihre Wirtschaftsprognose für das kommende Jahr nach unten korrigiert. Demnach rechnet sie für 2016 nur noch mit einem Plus von 3,3%. Das ist ein halber
Prozentpunkt weniger als noch im Juni erwartet. „Die ganze Erholung ist außerordentlich mühsam, zögerlich, langwierig“, sagte Christian Kastrop, Direktor für wirtschaftspolitische Studien. OECD-Chefökonomin Catherine Mann äußerte sich „sehr besorgt“ über die Stagnation des globalen Handels und die niedrigen Investitionen.

Besonderes Augenmerk richtet die OECD auf die Entwicklung in China.

Die schrittweise Umstellung der Wirtschaft vom Export auf die Binnennachfrage könne zu Turbulenzen führen, doch sei eine einigermaßen gleichmäßige Entwicklung zu erwarten, erklärte die
OECD. Während sich die Verlangsamung des Wachstums in China bisher nur in begrenztem Ausmaß auf die OECD-Länder auswirke, seien einige Schwellenländer stark davon betroffen. Für die Eurozone erwartet die OECD dieses Jahr ein Wachstum von 1,4% und 2,1% für das kommende Jahr; für die USA wird mit 2,0 und 2,8% gerechnet. Für Deutschland rechnet die OECD mit einem „robusten Wachstum“ von 1,8% in diesem Jahr und 1,9% im nächsten Jahr.

(Quelle: Spiegel-Online vom 10.11.2015)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©Alexander Limbach/fotolia.com

15.01.2026

Unternehmen verdoppeln KI-Investitionen

Weltweit planen Unternehmen, 2026 ihre Investitionen in Künstliche Intelligenz gegenüber dem Vorjahr auf rund 1,7 % des jährlichen Umsatzes zu verdoppeln. 39 % der Unternehmen planen für 2026 KI-Investitionen in Höhe von mindestens 50 Millionen US-Dollar. Deutschland liegt mit 52 % über dem globalen Durchschnitt und belegt damit innerhalb der Europäischen Union (EU-Durchschnitt: 38 %) den Spitzenplatz. Das

Unternehmen verdoppeln KI-Investitionen
Meldung

©garagestock/123rf.com

14.01.2026

Nachhaltigkeit gewinnt bei Kreditverhandlungen mit größeren Mittelständlern an Bedeutung

Die deutschen Banken beachten klimabedingte Risiken aus regulatorischen Gründen immer stärker bei ihrer Kreditvergabe an Unternehmen. Im deutschen Mittelstand bekommen das vor allem größere Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten zu spüren. So berichteten 37 % der großen Mittelständler, die 2024 in Kreditverhandlungen waren, dass Nachhaltigkeit in den Gesprächen mit Banken und Sparkassen thematisiert wurde. Das

Nachhaltigkeit gewinnt bei Kreditverhandlungen mit größeren Mittelständlern an Bedeutung
Meldung

© alexlmx/fotolia.com

13.01.2026

Restrukturierungen 2026: Unternehmen setzen auf Transformation

Der wirtschaftliche Druck auf Unternehmen in Deutschland bleibt hoch. Inmitten umfassender Transformations- und Restrukturierungsprozesse stehen viele Organisationen vor der Herausforderung, einen Stellenabbau professionell, fair und zugleich wirksam umzusetzen, häufig unter erheblichem Zeit- und Kostendruck sowie mit begrenzten Vergleichswerten. Gleichzeitig wird über Restrukturierungen in der Praxis noch immer selten offen gesprochen. Um hier Transparenz zu schaffen,

Restrukturierungen 2026: Unternehmen setzen auf Transformation
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)