• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Weltweite Venture Capital-Investitionen auf neuem Hoch

10.10.2018

Weltweite Venture Capital-Investitionen auf neuem Hoch

Beitrag mit Bild

© WrightStudio/fotolia.com

Die weltweiten Investitionen in Venture Capital haben in den ersten drei Quartalen dieses Jahres über 183 Milliarden Dollar betragen. Damit wurde bereits die Summe des gesamten Vorjahres (2017: 171 Milliarden) übertroffen. Dabei hält der Trend zu großen Deals mit einem Fokus auf Late Stage-Investments an.

Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen „Venture Pulse“ von KPMG, für den die weltweit abgeschlossenen Venture Capital-Investitionen der ersten drei Quartale 2018 analysiert wurden

KPMG-Partner Stefan Kimmel: „Viele Investoren haben ihr Augenmerk im dritten Quartal auf Start-ups in den Bereichen Healthcare, Biotech, Logistik, Essensauslieferung und AgrarTech gelegt. Wir beobachten aber auch ein wachsendes Interesse an jungen Unternehmen, die, mit ihren Angeboten versuchen, Branchengrenzen zu verwischen. Uber beispielsweise hat in die Fahrrad- und Scooter Sharing-Firma Lime investiert.“

18 neue „Einhörner“ – eines aus Deutschland

Die Zahl der „Einhörner“ – Unternehmen mit einer Bewertung von mindestens einer Milliarde Dollar – stieg im dritten Quartal um weitere 18 an (zum Vergleich: Q1: 17, Q2: 20). Die meisten davon stammen aus den USA (darunter Automation Anywhere, Starry, Lime und Toast) und China (wie Link Doo, Xpeng oder Tiger Brokers); mit dem Big Data-Unternehmen Celonis (München) kommt aber auch ein „Einhorn“ aus Deutschland.

KPMG-Partner Tim Dümichen: „Bemerkenswert ist im dritten Quartal auch das leichte Wiederaufleben der IPOs. An die Börse gingen unter anderem der Ticketanbieter Eventbrite, der Elektroautoanbieter Nio und der Smartphone-Hersteller Xiaomi – wenn auch mit sehr unterschiedlichem Erfolg. Insgesamt sind das aber ermutigende Zeichen für Investoren.“

(Pressemitteilung KPMG vom 10.10.2018)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© bakhtiarzein/fotolia.com

29.01.2026

Ohne ESG kein Kapital: Wie Fintechs unter Druck geraten

Was lange als Thema klassischer Industrien galt, erreicht nun die Fintech-Szene: ESG-Anforderungen aus CSRD, Investorenlogiken und strenger Governance. Prof. Dr. Oliver Roll, Managing Partner bei Prof. Roll & Pastuch und Professor an der Hochschule Osnabrück, und Dr. Johann Thieme, Senior Director Financial Services, diagnostizieren einen klaren Paradigmenwechsel. Nachhaltigkeit wird vom „Nice-to-have“ zum Bewertungsmaßstab und zum

Ohne ESG kein Kapital: Wie Fintechs unter Druck geraten
Meldung

©pitinan/123rf.com

29.01.2026

Bankenregulierung: Eigenkapitalregeln blockieren Milliarden für die Transformation

Für den klimaneutralen Umbau der Wirtschaft müssen private Unternehmen bis 2045 hohe Milliardensummen investieren. Doch in einer Studie warnen Wissenschaftler am Institut der deutschen Wirtschaft (IW): Die Finanzierung droht an den Eigenkapitalgrenzen der Banken zu scheitern. 867 Milliarden Euro Eigenkapital benötigt Um die zusätzliche Kreditnachfrage für den klimaneutralen Umbau der Wirtschaft abzusichern, müssten europäische Kreditinstitute

Bankenregulierung: Eigenkapitalregeln blockieren Milliarden für die Transformation
Meldung

©ra2 studio/fotolia.com

27.01.2026

Deutsche Innovationsausgaben so hoch wie nie

Die Innovationsausgaben der deutschen Wirtschaft sind im Jahr 2024 auf 213,3 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht einem Plus von 4,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Angesichts einer Inflationsrate von 3,1 % bedeutet dies einen leichten realen Zuwachs. Die Innovationsplanung für die kommenden Jahre bleibt auf einem konstanten Niveau, wie der neue Bericht zur Innovationserhebung 2025 des ZEW

Deutsche Innovationsausgaben so hoch wie nie
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)