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25.08.2017

Weltweiter Anstieg innovationsgetriebener M&A-Deals

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2016 ließ sich weltweit ein deutlicher Anstieg an M&A-Deals mit Innovationsbezug beobachten. Das zeigt der aktuelle Deloitte M&A Index. Zurückzuführen ist dies auf die wachsende Bedeutung disruptiver Technologien. Die USA bilden noch immer den größten Markt in diesem Bereich, Europa wächst aber weltweit am schnellsten.

2016 ließ sich weltweit ein deutlicher Anstieg an M&A-Deals mit Innovationsbezug beobachten. Das zeigt der aktuelle Deloitte M&A Index. Zurückzuführen ist dies auf die wachsende Bedeutung disruptiver Technologien. Die USA bilden noch immer den größten Markt in diesem Bereich, Europa wächst aber weltweit am schnellsten.

Immer mehr Unternehmen erkennen das enorme Wachstumspotenzial disruptiver Technologien und setzen Mergers & Acquisitions strategisch ein. Laut dem Deloitte M&A Index zeigt sich dieser globale Trend gerade im deutlichen Anstieg der innovationsgetriebenen M&A-Deals. So wurden im Vorjahr Transaktionen in der Höhe von 291 Milliarden USD getätigt. Damit haben sich die M&A-Investitionen im Innovationsbereich seit 2012 vervierfacht.

„Disruptive Technologien wirken sich maßgeblich auf die Entwicklung von branchenübergreifenden Geschäftsmodellen aus. Das erleichtert den Markteinstieg für zahlreiche neue Wettbewerber“, erklärt Orsolya Hegedüs, Partnerin bei Deloitte Österreich. „Viele Unternehmen setzen aufgrund dieser Dynamik auf innovationsgetriebenes Wachstum, um so mit der globalen Konkurrenz Schritt halten zu können.“

M&A als Innovationsstrategie

Insgesamt wurden im Vorjahr weltweit M&A-Transaktionen in der Höhe von 3,2 Billionen USD angekündigt. Im Vergleich zu den Zahlen von 2015 bedeutet das zwar eine leicht rückläufige Tendenz. Laut Deloitte Studie lässt sich aber im Innovationsbereich ein deutlicher Aufwärtstrend beobachten. Unternehmen nutzen M&A, um vom Wachstumspotenzial neuer Technologien zu profitieren. Sie versprechen sich davon nicht nur höhere Erlöse, sondern auch eine engere Mitarbeiterbindung, mehr Kundentreue sowie größtmögliche Margen.

„2016 war ein Rekordjahr für innovationsgetriebene M&A-Deals mit weltweit insgesamt 291 Milliarden USD an angekündigten Transaktionen“, analysiert Anneliese Egger, Senior Managerin bei Deloitte Österreich. „Als wichtigster Bereich gilt das Internet of Things. Hier wurden Abschlüsse im Wert von 86 Milliarden USD bekannt gegeben.“

Europa zieht an, Österreich geht mit

Die USA sind nach wie vor der größte Markt für M&A-Deals in Zusammenhang mit disruptiven Innovationen. Der höchste Anstieg konnte laut Studie aber in Europa verzeichnet werden. Vor allem in Großbritannien, Frankreich und Deutschland wurde 2016 vermehrt in diesen Bereich investiert. Auch in Österreich ließ sich hier ein Aufschwung beobachten.

„Heimische Unternehmen erkennen immer häufiger das wirtschaftliche Potenzial von M&A-Deals mit Innovationsfokus. Auch ausländische Investoren sehen sich am österreichischen Markt immer mehr nach passenden Zielobjekten um“, resümiert Orsolya Hegedüs. „Für die kommenden Monate erwarten wir weitere strategische und innovationsgetriebene M&A-Deals in Österreich.“

(Pressemitteilung Deloitte vom 17.08.2017)


Redaktion

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