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16.07.2021

Weniger Unternehmen sehen Existenz durch Coronakrise bedroht

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© djvstock/fotolia.com

Weniger Unternehmen sehen durch die Folgen der Pandemie ihre Existenz bedroht. Das geht aus der neuesten Konjunkturumfrage des ifo Instituts hervor. Im Juni fürchtete das knapp jedes siebte Unternehmen (14,0%), nach 18,7% im Februar. Immer noch besonders gefährdet sind die Unternehmen der Veranstaltungsbranche mit 70,4%, vor den Reisebüros und -veranstaltern mit 68,0%, so die ifo-Konjunkturumfrage.

Im Einzelhandel sprachen im Juni nur noch 14,4 der Unternehmen von einer existenzbedrohenden Situation (Februar: 34,5%). Hier hat sich die Lage aufgrund der Lockerungen seit Februar deutlich entspannt, stellen die Studienautoren fest.

Auch im Gastgewerbe hat sich laut der Umfrage die Situation verbessert. Für mehr als die Hälfte der Betriebe ist sie jedoch weiterhin brenzlig. Restaurants und Gaststätten gaben dies zu 55,4% an (Februar: 72,3%). In der Beherbergung waren im Juni 52,1% um ihre Existenz besorgt (Februar: 82,3%).

Im Verarbeitenden Gewerbe sehen lediglich 6,6% ihre Existenz bedroht. Die Unternehmen der Bekleidungsindustrie (32,6% nach 36,8 im Februar) und der Textilindustrie (21,9% nach 23,3 im Februar) sind hier am häufigsten betroffen.

Weitere Informationen zu der Lage in den einzelnen Sektoren und Branchen finden Sie hier.

(Pressemitteilung ifo Institut vom 13.07.2021)


Redaktion

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