• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Wirtschaftsexperten erwarten 2,6 % Wachstum weltweit

24.01.2024

Wirtschaftsexperten erwarten 2,6 % Wachstum weltweit

Angesichts hoher Inflation, geopolitischen Konflikten und Unterbrechungen der Lieferketten erwarten viele Länder eine unsichere Wirtschaftsentwicklung.

Beitrag mit Bild

nialowwa/123rf.com

Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus aller Welt erwarten für das laufende Jahr eine Wachstumsrate von durchschnittlich 2,6 %. Dies entspricht in etwa dem Vorjahreswert von 2,7 %. Das geht aus dem Economic Experts Survey hervor, einer vierteljährlichen Umfrage des ifo Instituts und des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik. Für die Eurozone sind die Befragten mit 1,5 % pessimistischer. Insbesondere Deutschland (0,6 %) bleibt Sorgenkind. Auch die Expertinnen und Experten in Österreich (0,9 %) und der Schweiz (1,3 %) äußern sich eher verhalten. „Zwar erwarten die Experten einen leichten Zuwachs der Wirtschaftsleistung, nach dem Rückgang 2023. Doch hinkt Deutschland anderen Ländern weiter hinterher“, sagt ifo-Forscher Klaus Gründler.

Nur für Großbritannien (0,5 %) und Schweden (0,4 %) erwarten die Teilnehmenden ein geringeres Wachstum als für Deutschland. Stärkere Zuwächse werden für Spanien (2,0 %), Polen (2,8 %), Irland (2,8 %) und Island (3,3 %) erwartet. Weltweit rechnen besonders Befragte aus Afrika und Asien (je 3,6 %) mit hohen Wachstumsraten.

Optimistischer blicken sie auf die mittlere und lange Sicht. Für 2025 erwarten sie ein weltweites Wachstum von 2,9 %, für 2027 gar 3,3 %. Auch für Deutschland rechnen Expertinnen und Experten mittel- bis langfristig mit einer Steigerung der Wachstumsraten, mit 1,2 % (2025) und 1,5 % (2027) allerdings auf vergleichsweise niedrigem Niveau.

(ifo Institut vom 23.01.2024 / RES JURA Redaktionsbüro)


Weitere Meldungen


Meldung

©Egor/fotolia.com

23.03.2026

Aktionärsrechte im Rückzug: Krise der Corporate Governance

Die Corporate Governance börsennotierter Unternehmen steht seit Jahren zwischen Reformanspruch und Vertrauenskrise. Obwohl gesetzliche Vorgaben und der Deutsche Corporate Governance Kodex Transparenz, Kontrolle und verantwortungsvolle Unternehmensführung sichern sollen, zeigen sich in der Praxis immer wieder deutliche Defizite. Im Interview erläutert Robert Peres, Rechtsanwalt und Vorsitzender der Initiative Minderheitsaktionäre, wo die strukturellen Schwächen liegen und warum

Aktionärsrechte im Rückzug: Krise der Corporate Governance
Meldung

©JürgenFälchle/fotolia.com

23.03.2026

Steigende Energiepreise gefährden wirtschaftliche Erholung

Der eskalierende Krieg im Nahen Osten seit Anfang März 2026 erhöht die wirtschaftlichen Risiken für Deutschland deutlich. Eine aktuelle Analyse auf Basis des ZEW-Finanzmarkttests zeigt, dass insbesondere steigende Energiepreise und wachsende Unsicherheit die konjunkturelle Entwicklung belasten könnten. Während die Auswirkungen bei einer kurzen Kriegsdauer begrenzt bleiben, drohen bei einem länger anhaltenden Krieg spürbare Einbußen beim

Steigende Energiepreise gefährden wirtschaftliche Erholung
Meldung

©EtiAmmos/fotolia.com

19.03.2026

Automobilzulieferer vor schwieriger Dekade

Die Kfz-Zulieferindustrie steuert auf eine tiefgreifende Zäsur zu: Bis 2035 wird die Nachfrage nach Automobilkomponenten zwar jährlich um 3,5 % steigen. Davon profitieren aber längst nicht alle Unternehmen. Gewinner sind die Hersteller von Fahrzeugsoftware, Batterien und Elektrofahrzeugkomponenten. Sie können mit Wachstumsraten zwischen 13 und 16 % pro Jahr rechnen. Produzenten von Komponenten für Verbrennungsmotoren verlieren deutlich –

Automobilzulieferer vor schwieriger Dekade
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)