• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Wirtschaftsexperten erwarten Rückgang der Inflation weltweit

19.10.2023

Wirtschaftsexperten erwarten Rückgang der Inflation weltweit

Die im aktuellen Quartal erwartete durchschnittliche Rate von 6,2 % ist deutlich niedriger als die erwartete Rate von 7 % im zweiten Quartal 2023.

Beitrag mit Bild

©gesrey/123rf.com

Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus aller Welt erwarten einen Rückgang der Inflationsraten in den kommenden Jahren. Das geht aus dem Economic Experts Survey hervor, einer vierteljährlichen Umfrage des ifo Instituts und des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik.

Demnach wird die Inflationsrate in diesem Jahr weltweit 6,2 % erreichen, im kommenden Jahr dann 5,2 % und 2026 noch 4,5 %. In Deutschland werden im laufenden Jahr 5,7 % erwartet, in Österreich 7,3 %, in Luxemburg 5,2 % und in der Schweiz 2,6 %. „Die Inflationserwartungen sind zwar immer noch hoch, aber im Vergleich zum Vorquartal deutlich gesunken“, sagt ifo-Forscher Niklas Potrafke.

Westeuropa und Nordamerika deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt

In Westeuropa (4,6 %) und Nordamerika (4,1 %) liegen die Inflationserwartungen für 2023 deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt. Sie sind im Vergleich zur Umfrage im letzten Quartal um 0,3 und 0,4 %punkte gesunken. Für das Jahr 2026 erwarten die Expertinnen und Experten noch 2,4 % Inflation für Westeuropa und 2,7 % für Nordamerika.

Zu den Regionen mit besonders hohen Inflationserwartungen zählen Südamerika (20,5 %) und weite Teile Afrikas. Die Umfrage lief vom 26.09. bis 11.10.2023. Es haben 1.541 Expertinnen und Experten aus 128 Ländern teilgenommen.

(ifo Institut vom 19.10.2023 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)


Weitere Meldungen


Meldung

© weyo/fotolia.com

27.08.2026

Wettbewerbsfaktor Subventionen

Europa unterstützt seine Industrie im internationalen Vergleich deutlich weniger als China und die USA. Das zeigen aktuelle Analysen von OECD und Internationalem Währungsfonds (IWF). Während die OECD Subventionen anhand der Bilanzen großer Industrieunternehmen untersucht, betrachtet der IWF die Unternehmenslandschaft breiter. Trotz unterschiedlicher Methoden kommen beide Studien zu einem ähnlichen Ergebnis: China gewährt mit Abstand die

Wettbewerbsfaktor Subventionen
Meldung

© anyaberkut/fotolia.com

26.08.2026

Angriffe auf deutsche Wirtschaft immer öfter von ausländischen Geheimdiensten

Ausländische Nachrichtendienste nehmen deutsche Unternehmen immer stärker ins Visier. 37% der Firmen, die von Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage betroffen waren, konnten mindestens einen Angriff einem fremden Geheimdienst zuordnen. Im Vorjahr waren es 28%, 2023 erst 7%. Das zeigt eine repräsentative Bitkom-Befragung von 1.003 Unternehmen ab zehn Beschäftigten. Insgesamt waren 96% der Unternehmen nachweislich oder vermutlich

Angriffe auf deutsche Wirtschaft immer öfter von ausländischen Geheimdiensten
Meldung

©Maksim Kabakou/fotolia.com

25.08.2026

KfW Research erhöht Wachstumsprognose für Deutschland

Die deutsche Wirtschaft hat sich in diesem Jahr deutlich widerstandsfähiger gezeigt als allgemein angenommen. Im zweiten Quartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 % zum Vorquartal, im ersten Quartal gelang sogar ein Anstieg um 0,4 %. KfW Research hatte angesichts der Auswirkungen des Iran-Kriegs eigentlich mit einem Rückgang des BIP im zweiten Quartal gerechnet. Mehr Wachstum trotz

KfW Research erhöht Wachstumsprognose für Deutschland
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)