• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • ZEW-Konjunkturerwartungen: Ausblick trübt sich ein

12.08.2025

ZEW-Konjunkturerwartungen: Ausblick trübt sich ein

Die Finanzmarktexpertinnen und -experten sind vom angekündigten EU-US-Handelsabkommen enttäuscht. Im August 2025 gehen die ZEW-Erwartungen substanziell zurück.

Beitrag mit Bild

© VRD/fotolia.com

Nach einigen Anstiegen in den vergangenen Monaten sinken die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland im August 2025 deutlich. Sie liegen mit plus 34,7 Punkten um minus 18,0 Punkte unter dem Vormonatswert. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage sinkt ebenfalls. Der Lageindikator für Deutschland liegt mit minus 68,6 Punkten um minus 9,1 Punkte unter dem Vormonatswert.

Angekündigtes EU-US-Handelsabkommen enttäuscht

„Die Finanzmarktexpertinnen und -experten sind vom angekündigten EU-US-Handelsabkommen enttäuscht. Im August 2025 gehen die ZEW-Erwartungen substanziell zurück. Beigetragen haben zudem die schlechten Wirtschaftszahlen aus dem zweiten Quartal 2025. Insbesondere verschlechtert sich der Ausblick für die Chemie- und Pharmaindustrie. Stark betroffen sind auch der Maschinenbau, die Metallproduktion sowie die Automobilbranche“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, PhD die aktuellen Ergebnisse.

Erwartungen für die Währungsunion sinken

Obwohl die ersten Schätzungen für das Wachstum der Eurozone im zweiten Quartal 2025 besser ausfielen als jene für Deutschland, verschlechtern sich die Erwartungen für die Währungsunion ebenfalls. Diese liegen aktuell mit plus 25,1 Punkten um minus 11,0 Punkte unter dem Vormonatswert. Auch die Einschätzung der konjunkturellen Lage sinkt. Mit minus 31,2 Punkten liegt sie aktuell um minus 7,0 Punkte unter dem Vormonatswert.

(ZEW vom 12.08.2025 / RES JURA Redaktionsbüro – vcd)


Weitere Meldungen


Meldung

© fotogestoeber/fotolia.com

22.04.2026

In Deutschland wird wieder mehr gegründet

Die Gründungslandschaft in Deutschland kommt wieder in Bewegung: Sowohl im gewerblichen Bereich als auch in den Freien Berufen sowie in der Land- und Forstwirtschaft wurden 2025 mehr selbstständige Tätigkeiten im Vollerwerb aufgenommen als in den Vorjahren. Insgesamt wagten rund 395.000 Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit. Die aktuellen Zahlen des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

In Deutschland wird wieder mehr gegründet
Meldung

©pitinan/123rf.com

21.04.2026

Nur jedes zweite Unternehmen evaluiert Technologieinvestitionen

Technologie kann die Leistungsfähigkeit von Unternehmen deutlich verbessern. Etwa durch effizientere Prozesse, schnellere Entscheidungen und neues Wachstum. 79 % berücksichtigen sie bereits bei der Bewertung ihrer Leistung. Gleichzeitig messen jedoch nur die Hälfte der Unternehmen systematisch, ob sich diese Investitionen auch wirtschaftlich auszahlen und welchen konkreten Beitrag sie zum Ergebnis leisten.  Das zeigt die Studie „Performance

Nur jedes zweite Unternehmen evaluiert Technologieinvestitionen
Meldung

©psdesign1/fotolia.com

21.04.2026

Industrie investiert verstärkt im Ausland

Die deutsche Industrie investiert immer öfter im Ausland. In diesem Jahr planen 43 % der Industriebetriebe Investitionen außerhalb von Deutschland – im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 3 Prozentpunkte. Das ist das Ergebnis einer Sonderauswertung zu den Auslandsinvestitionen unter 1.700 Industrieunternehmen aus der aktuellen DIHK-Konjunkturumfrage. Danach hat insbesondere das Motiv der Kosteneinsparung

Industrie investiert verstärkt im Ausland
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)