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10.11.2021

ZEW-Konjunkturerwartungen steigen im November deutlich

Autokonzerne auf der Überholspur

© Sergey Nivens/fotolia.com

Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind im November deutlich gestiegen, wobei sich die Beurteilung der Konjunkturlage allerdings stärker als erwartet verschlechterte. Die Erwartungen von Börsen- und Finanzexperten für Deutschland für Deutschland stiegen in der aktuellen Umfrage des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für den November 2021 um 9,4 Punkte auf einen neuen Wert von 31,7 Punkten. Dies ist der erste Anstieg des Indikators seit Mai.

Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland verschlechterte sich in der aktuellen Umfrage erneut. Der Wert des Lageindikators fällt um 9,1 Punkte und liegt damit bei 12,5 Punkten.

Die Finanzmarktexpertinnen und -experten blicken optimistischer auf die nächsten sechs Monate, stellen die Studienautoren fest. Der erneute Rückgang der Lageeinschätzung zeige jedoch, dass die Expertinnen und Experten für das aktuelle Quartal davon ausgehen, dass die Lieferengpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten sowie die hohe Inflationsrate die konjunkturelle Entwicklung belasten werden. Für das erste Quartal 2022 gehen die Experten von einer Wachstumserholung und einem Rückgang der Inflationsrate in Deutschland und im Eurogebiet aus.

Die Erwartungen der Finanzmarktexperten und Finanzmarktexpertinnen an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone steigen im November zum ersten Mal wieder seit Mai. Sie liegen aktuell bei 25,9 Punkten. Dies entspricht einem leichten Anstieg um 4,9 Punkte gegenüber dem Vormonat. Der neue Wert des Lageindikators beträgt 11,6 Punkte. Der Lageindikator ist damit um 4,3 Punkte gegenüber Oktober gesunken.

Die Inflationserwartungen für das Eurogebiet gehen in der aktuellen Umfrage sehr stark zurück. Der Inflationsindikator liegt jetzt bei minus 14,3 Punkten, dies sind 31,4 Punkte weniger als noch im Vormonat. Dies zeigt, dass die Expertinnen und Experten auf Sicht von sechs Monaten mit einem Rückgang der Inflationsrate im Eurogebiet rechnen.

Weitere Informationen zu den ZEW-Konjunkturerwartungen sind hier zu finden.

(Pressemitteilung ZEW vom 09.11.2021)


Redaktion

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