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16.02.2016

ZEW: Konjunkturerwartungen weiter rückläufig

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Corporate Finance

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen im Februar 2016 zum zweiten Mal in Folge zurück. Der Index verliert gegenüber dem Vormonat 9,2 Punkte und steht jetzt bei 1,0 Punkten (langfristiger Mittelwert: 24,6 Punkte).

„Die sich abzeichnende Abschwächung der Weltkonjunktur und die ungewissen Folgen des Ölpreisverfalls belasten die ZEW-Konjunkturerwartungen. Angesichts dieser Entwicklungen hat die Sorge um erhöhte Kreditausfallrisiken bereits Aktien- und Anleihenkurse vieler Banken in Europa, den USA und Japan in die Knie gezwungen“, kommentiert Prof. Dr. Sascha Steffen, Leiter des Forschungsbereichs „Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement“ am ZEW.

Auch die Bewertung der konjunkturellen Lage in Deutschland verschlechtert sich. Der Index fällt um 7,4 Punkte und steht nun bei 52,3 Punkten.

Die Erwartungen der Finanzmarktexperten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone verschlechtern sich. Der Erwartungsindikator geht um 9,1 Punkte auf 13,6 Punkte zurück. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum hat sich im Februar 2016 um 0,5 Punkte auf minus 8,0 Punkte verschlechtert.

Die aktuelle Ausgabe des ZEW Finanzmarktreports finden Sie hier.

(Pressemitteilung ZEW vom 16.02.2016)


Redaktion

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