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25.05.2023

Zinsexplosion: Sind Entwicklungs- und Schwellenländer die Verlierer?

Autokonzerne auf der Überholspur

©Eisenhans/fotolia.com

Vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer kommen durch die Zinsehöhungen von FED und EZB oft unverschuldet in finanzielle Schieflage.

Der Zusammenbruch der Silicon Valley Bank und die Notveräußerung der Credit Suisse haben die globale Finanzbranche alarmiert. Die Effekte der Inflation und der Zinserhöhungen der großen Zentralbanken sind bei weitem noch nicht überstanden – weitere Liquiditätsengpässe drohen. Die Zinserhöhungen der US-Notenbank (FED) und der Europäischen Zentralbank (EZB) wirken sich aber nicht nur auf die jeweiligen Währungsräume aus, sondern schlagen sich auch auf die globalen Märkte nieder. Vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer kommen in Konsequenz oft unverschuldet in finanzielle Schieflage.

Effekte auf Entwicklungs- und Schwellenländer

Denn Entwicklungs- und Schwellenländer verfügen in der Regel über wenig monetäre und fiskalische Handlungsspielräume, leiden aber massiv unter den Auswirkungen der restriktiven Geld- und Zinspolitik der Industrieländer. Wie ist es zu der aktuellen Lage gekommen und welche Auswirkungen und Gefahren ergeben sich daraus? Die aktuelle Ausgabe von „Entwicklungspolitik Kompakt“ der KfW zeigt auf, welche Auswirkungen die jüngsten finanzpolitischen Entscheidungen auf die Situation von Entwicklungs- und Schwellenländern haben und wie diesen begegnet werden sollte.

(KfW vom 23.05.2023 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)


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