25.04.2016

Deutscher M&A-Markt bleibt in Bewegung

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Das Geschäft mit Übernahmen von und Fusionen mit deutschen Unternehmen läuft, wie aus dem aktuellen ZEW-ZEPHYR M&A-Index hervorgeht. Der Indexwert lag im Januar bei 123 Punkten, was einen rasanten Start in das Jahr 2016 bedeutet. Zugleich waren mit 96 Transaktionen im Januar 2016 so viele Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A) zu verbuchen wie seit Januar 2013 nicht mehr. Zu diesem Ergebnis kommen Untersuchungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) auf Basis der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk (BvD).

Die aktuelle Merger-Welle, die im April 2011 begann und seitdem nur den Weg nach oben kennt, hatte zuletzt zwar einen kleinen Dämpfer bekommen, geht nun jedoch ebenfalls wieder leicht nach oben. Dies zeigt sich im gleitenden Zwölf-Monatsdurchschnitt des ZEW-ZEPHYR M&A-Index.

Die weiteren Aussichten sind positiv

Der Zwölf-Monatsdurchschnitt hatte im Oktober 2014 mit 92 Indexpunkten seinen vorläufigen Höhepunkt und fiel seitdem bis Oktober 2015 wieder leicht ab auf 83,4 Punkte. Im Januar 2016 konnte der gleitende Zwölf-Monatsdurchschnitt aber kurzfristig wieder die 90 Indexpunktemarke überspringen und steht gegenwärtig bei 89,4 Indexpunkten (März 2016). Auch die weiteren Aussichten sind positiv, denn die Anzahl der Ankündigungen neuer Fusionen und Übernahmen ist weiterhin hoch.

Der ZEW-ZEPHYR M&A-Index Deutschland berechnet sich aus der Anzahl der in Deutschland monatlich abgeschlossenen M&A-Transaktionen. In diesem Index werden ausschließlich Fusionen und Übernahmen von und mit deutschen Unternehmen berücksichtigt. Eine Differenzierung nach dem Ursprungsland des Käufers oder Partners findet nicht statt. Das bedeutet, dass sowohl inländische als auch ausländische Käuferunternehmen berücksichtigt werden, während die Zielunternehmen in Deutschland tätig sind.

Der ZEW-ZEPHYR M&A-Index Deutschland wird vom ZEW und von BvD auf Basis der Zephyr-Datenbank erstellt. Zephyr liefert tagesaktuelle Detailinformationen zu mehr als einer Million M&A, IPO und Private Equity Transaktionen weltweit.

(Pressemitteilung ZEW vom 25.04.2016)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

irrmago/123rf.com

18.02.2026

Umsatzrückgänge und Arbeitsplatzabbau in der deutschen Industrie

Der Stellenabbau in der deutschen Industrie hält an: Im Lauf des Jahres 2025 sank die Zahl der Beschäftigten bei Industrieunternehmen in Deutschland um 124.100 bzw. 2,3 %. Damit setzte sich der Negativtrend des Vorjahres fort, als bereits 56.000 Jobs gestrichen wurden. Seit dem Vor-Corona-Jahr 2019 sank die Zahl der Industriejobs in Deutschland um 266.200 – ein

Umsatzrückgänge und Arbeitsplatzabbau in der deutschen Industrie
Meldung

©putilov_denis/fotolia.com

17.02.2026

Wachstumsmotor Hightech

Ein Hightech-Potenzial von rund 1,7 Billionen Euro bietet deutschen Unternehmen die Chance, im internationalen Technologiewettbewerb entscheidend aufzuholen. In zentralen Schlüsseltechnologien liegen die Voraussetzungen, um Wertschöpfung zu skalieren und industrielle Stärke in zukünftigen Leitmärkten auszubauen – während andere Nationen wie die USA und China diese Hebel bereits systematisch nutzen und damit den Handlungsdruck für Deutschland erhöhen.

Wachstumsmotor Hightech
Meldung

©JulienEichinger/fotolia.com

17.02.2026

Deutsche Unternehmen blicken optimistisch gen Osten

Mittel- und Osteuropa gewinnt für deutsche Unternehmen in deren globalen Strategien weiter an Gewicht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von KPMG und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, für die 115 Unternehmen hinsichtlich ihrer Geschäftserwartungen in der Region befragt wurden. 63 % der Firmen erwarten demnach, dass die Länder Mittel- und Osteuropas in den kommenden fünf Jahren

Deutsche Unternehmen blicken optimistisch gen Osten
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)