• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Deutsche Gewerbeimmobilien- Investments auf Rekordkurs

11.10.2015

Deutsche Gewerbeimmobilien- Investments auf Rekordkurs

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Das aktuelle Niedrigzinsumfeld lässt die Investments in deutsche Gewerbeimmobilien auf ein neues Rekordniveau zusteuern. Und dass obwohl im dritten Quartal 2015 keine Transaktion über 1 Mrd. € getätigt wurde.

Die aktuelle Niedrigzinsphase zeigt sich auch in den Investitionstätigkeiten auf dem Gewerbeimmobilienmarkt zum Ende des dritten Quartals 2015. So wurden im Zeitraum Januar bis September insgesamt rd. 38,2 Mrd. € in gewerblich genutzte Immobilien in Deutschland investiert, ein Plus von 50% gegenüber dem Vorjahresergebnis. Allein das dritte Quartal trug mit 14,2 Mrd. € zu gut 37 % zu diesem Ergebnis bei, das zeigt eine aktuelle Studie des Dienstleistungs-, Beratungs- und Investment-Management- Unternehmens JLL. „Für das Gesamtjahr 2015 rechnen wir mit einem Transaktionsvolumen in Höhe von ca. 55 Mrd. €. Das wäre dann nicht nur der sechste Jahresanstieg in Folge und ein signifikantes Überschreiten des Zehnjahresschnittes von rd. 29 Mrd. €, sondern würde auch einen neuen Rekordwert am deutschen Investmentmarkt markieren“, so Dr. Frank Pörschke, CEO bei JLL Germany.

Institutionellen Investoren aus dem In- und Ausland setzen auf großvolumige Assets oder Portfolio

Das hohe Transaktionsvolumen im dritten Quartal ist umso bemerkenswerter, weil erstmals in diesem Jahr keine Transaktion jenseits der 1 Mrd. € zum Ergebnis beigetragen hat. Dennoch suchen die institutionellen Investoren aus dem In- und Ausland insbesondere großvolumige Assets oder Portfolios. Auf den gesamten Dreivierteljahreszeitraum gerechnet vereinen die Top 10 Transaktionen zusammen rd. 7,7 Mrd. € und damit 20% des gesamten Transaktionsvolumens auf sich.


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© weyo/fotolia.com

27.08.2026

Wettbewerbsfaktor Subventionen

Europa unterstützt seine Industrie im internationalen Vergleich deutlich weniger als China und die USA. Das zeigen aktuelle Analysen von OECD und Internationalem Währungsfonds (IWF). Während die OECD Subventionen anhand der Bilanzen großer Industrieunternehmen untersucht, betrachtet der IWF die Unternehmenslandschaft breiter. Trotz unterschiedlicher Methoden kommen beide Studien zu einem ähnlichen Ergebnis: China gewährt mit Abstand die

Wettbewerbsfaktor Subventionen
Meldung

© anyaberkut/fotolia.com

26.08.2026

Angriffe auf deutsche Wirtschaft immer öfter von ausländischen Geheimdiensten

Ausländische Nachrichtendienste nehmen deutsche Unternehmen immer stärker ins Visier. 37% der Firmen, die von Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage betroffen waren, konnten mindestens einen Angriff einem fremden Geheimdienst zuordnen. Im Vorjahr waren es 28%, 2023 erst 7%. Das zeigt eine repräsentative Bitkom-Befragung von 1.003 Unternehmen ab zehn Beschäftigten. Insgesamt waren 96% der Unternehmen nachweislich oder vermutlich

Angriffe auf deutsche Wirtschaft immer öfter von ausländischen Geheimdiensten
Meldung

©Maksim Kabakou/fotolia.com

25.08.2026

KfW Research erhöht Wachstumsprognose für Deutschland

Die deutsche Wirtschaft hat sich in diesem Jahr deutlich widerstandsfähiger gezeigt als allgemein angenommen. Im zweiten Quartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 % zum Vorquartal, im ersten Quartal gelang sogar ein Anstieg um 0,4 %. KfW Research hatte angesichts der Auswirkungen des Iran-Kriegs eigentlich mit einem Rückgang des BIP im zweiten Quartal gerechnet. Mehr Wachstum trotz

KfW Research erhöht Wachstumsprognose für Deutschland
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)