02.09.2016

Evonik finanziert Milliarden-Deal

Beitrag mit Bild

Mit Anleihen bei mehr als 200 Investoren finanziert Evonik die milliardenschwere Übernahme in den USA. Der Essener Spezialchemie-Konzern braucht insgesamt 3,5 Milliarden Euro für den Erwerb der Air-Products-Sparte.

Mit Anleihen bei mehr als 200 Investoren finanziert Evonik die milliardenschwere Übernahme in den USA. Der Essener Spezialchemie-Konzern braucht insgesamt 3,5 Milliarden Euro für den Erwerb der Air-Products-Sparte.

Der Spezialchemie-Konzern Evonik hat die Finanzierung seiner milliardenschweren Übernahme in den USA unter Dach und Fach gebracht. Das Essener Unternehmen platzierte am Dienstag drei Anleihen über insgesamt 1,9 Milliarden Euro bei mehr als 200 institutionellen Investoren, wie Evonik mitteilte. Den Rest der 3,5 Milliarden Euro schwere Übernahme des Spezialadditiv-Geschäfts von Air Products finanziert Evonik mit eigenen Mitteln.

Eigentlich hatte das Unternehmen sie nur zur Hälfte mit Fremdkapital bezahlen wollen. Doch die Zinsen für die Anleihen sind günstig wie nie: Eine 650 Millionen Euro umfassende Tranche mit viereinhalb Jahren Laufzeit wird mit null Prozent verzinst.

Die achtjährige, 750 Millionen Euro schwere Anleihe-Tranche hat einen Kupon von 0,375 Prozent, die zwölfjährige Tranche über 500 Millionen Euro verzinst sich mit 0,75 Prozent. Evonik-Finanzchefin Ute Wolf sprach von „sehr attraktiven Konditionen“.

Die Anleihen seien deutlich überzeichnet gewesen. Im Schnitt zahlt Evonik damit auf seine Verbindlichkeiten am Kapitalmarkt 0,74 Prozent Zinsen pro Jahr. Bisher waren es 1,35 Prozent. Die Platzierung wurde organisiert von Barclays, BNP Paribas, der Deutschen Bank, HSBC, JP Morgan und Societe Generale.

(Quelle: Handelsblatt-online vom 30.08.2016)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©Maksim Kabakou/fotolia.com

29.07.2026

Geschäftserwartungen im Mittelstand steigen sprunghaft

Das Geschäftsklima in Deutschlands kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat sich im Juli spürbar verbessert. Der Geschäftsklimaindex steigt um 4 Zähler auf -17,3 Punkte. Treiber sind vor allem die besseren Geschäftserwartungen und die positive Entwicklung der Lageurteile. Auf dem aktuellen Niveau liegt das Geschäftsklima allerdings noch immer weit unter dem langfristigen Durchschnitt, zeigen die Ergebnisse

Geschäftserwartungen im Mittelstand steigen sprunghaft
Meldung

©pitinan/123rf.com

28.07.2026

E-Auto-Markt in der EU legt zweistellig zu

Der Trend zu steigenden Absätzen von Elektroautos in den fünf größten Automärkten Europas – Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Vereinigtes Königreich – hält im zweiten Quartal 2026 an. Das zeigt der aktuelle „Electric Vehicle Sales Review“ (EVSR) von PwC Autofacts®, in dem die Neuzulassungszahlen in weltweit 43 ausgewählten Märkten ausgewertet werden. Alle EV-Antriebsarten (BEV, PHEV

E-Auto-Markt in der EU legt zweistellig zu
Meldung

thodonal/123rf.com

27.07.2026

Unsicherheit erreicht historischen Höchststand

Die wirtschaftliche Unsicherheit erreicht in deutschen Unternehmen ein außergewöhnliches Niveau. Laut einer internationalen CRIF-Umfrage sorgen sich 87 % der Befragten um ihre finanzielle Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten. Damit liegt Deutschland vor allen anderen untersuchten Ländern. 61 % der Unternehmen sprechen sogar von der unsichersten Phase ihrer bisherigen unternehmerischen Laufbahn. Steigende Kosten belasten die

Unsicherheit erreicht historischen Höchststand
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)