• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Finanzabteilungen bisher unzureichend auf digitale Zukunft vorbereitet

23.05.2016

Finanzabteilungen bisher unzureichend auf digitale Zukunft vorbereitet

CFO Survey: Geschäfts- und Konjunkturaussichten für Deutschland im Sinkflug

Corporate Finance

Umfrage unter 1.905 Finance-Verantwortlichen zeigt: 78% meinen, dass eine erfolgreiche digitale Transformation eine enge Abstimmung zwischen CFO und CIO erfordert. Zudem geben über 50% an, dass ihre momentanen IT-Lösungen nur unzureichend für die digitale Zukunft gewappnet sind.

CFOs (Chief Financial Officer) und Finanzabteilungen haben heute mehr denn je Verantwortung für den Erfolg eines Unternehmens. Diese können sie nur erfüllen, wenn sie wichtige Entscheidungen auf der richtigen Daten- und Informationsgrundlage treffen. Die Ergebnisse der aktuellen Studie „Modern Finance: Driving Transformation from Within“ von Oracle zeigen deutlich: wollen Finanzabteilungen den digitalen Wandel des Unternehmens vorantreiben, müssen sich CFOs und CIOs (Chief Information Officer) enger abstimmen – so sehen es 78% der deutschen Teilnehmer.

Weiterhin zeigt die Studie für Deutschland: 35% der Finanzverantwortlichen meinen, dass die Finanzabteilung immer mehr Verantwortung für den Unternehmenserfolg trägt. 41% geben an, dass sie unter steigendem Innovationsdruck stehen. 46% sagen, dass ihr Unternehmen verstärkt das Geschäftswachstum fokussiert und 43% geben an, dass sie Betriebskosten reduzieren sollen.

Loïc Le Guisquet, President von Oracle sagt: “Die IT-Systeme der Finanzabteilungen wurden stets recht starr an die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens angepasst. Mit der heutigen Dynamik kommen diese nicht mehr zurecht. Unternehmen müssen Innovationen schneller vorantreiben und ihre Anpassungsfähigkeit erhöhen, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Finanzabteilungen sollten in diesem Prozess keine Bremse sein, sondern der Motor.

Anstatt die überlasteten Systeme noch komplexer zu gestalten, sollten Unternehmen lieber auf die Vorteile von Cloud-basierten Finanz-Applikationen setzen – wie eine einfache Konfiguration an individuelle Anforderungen. Als Schaltzentrale des Unternehmens verknüpft die Finanzabteilung alle anderen Abteilungen. Dadurch haben CFOs den Überblick über das Unternehmen und können auf Management-Ebene strategische Ziele vorantreiben.“

An der Studie nahmen 1.905 Finance-Verantwortliche aus der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) teil. Ziel der Untersuchung ist es, Risiken und Herausforderungen für Finanzabteilungen aufzudecken und Einblicke zu gewinnen, wie Unternehmen diesen Herausforderungen begegnen.

IT-Systeme müssen sich schneller an Veränderungen anpassen

Zudem offenbart die Studie, dass die Finanzverantwortlichen einsehen, dass sich einige Veränderungen nicht kontrollieren lassen. Denn wirtschaftliche und politische Aspekte, aber auch der Klimawandel, setzen immer wieder neue Rahmenbedingungen für Unternehmen. So sorgen sich fast die Hälfte (48%) der befragten Finanzverantwortlichen in Deutschland über die Auswirkungen externer Einflüsse auf ihr Unternehmen. Dagegen sind 30% mehr über den Wandel von innen besorgt. 40% geben makroökonomische Aspekte als maßgebliche Risikofaktoren an und 47% sagen, dass ein verstärkter Wettbewerb und erhöhte Betriebskosten die externen Treiber für Veränderungen sind.

Vorteile von Cloud-Technologien sind erkannt

Finanzabteilungen benötigen Technologien, die eine engere Abstimmung zwischen den Abteilungen ermöglichen und das Risikomanagement des Unternehmens verbessern. Jedoch zeigt die Studie, dass in vielen Unternehmen momentan starre und stark modifizierte Altsysteme dominieren, aber deren Leistungsfähigkeit bereits ausgereizt ist. Unternehmen stehen daher vor der großen Herausforderung, auf zukünftige Veränderungen angemessen zu reagieren. So nutzen 65% der Finanzverantwortlichen unternehmensspezifische Systeme, die in den letzten Jahren deutlich komplexer geworden sind, und 63% geben an, dass sich diese Systeme für zukünftige Anforderungen des Unternehmens nicht eignen.

Konfigurierbare Systeme, die flexibler und einfacher zu aktualisieren sind, gewinnen dadurch an Attraktivität. Jedoch zögern noch viele Unternehmen, diese Systeme einzuführen, da sie die Nutzung der Cloud mit Risiken verbinden. 31% der Finanzverantwortlichen erwarten, dass die Betriebskosten ihres Altsystems die Kosten für einen Systemwechsel in weniger als einem Jahr überschreiten werden. Mehr als Dreiviertel der Teilnehmer (76%) glauben, dass sich die digitale Transformation nur mit Cloud-basierten Finanzsystemen erreichen lässt. 71% meinen, dass sie dadurch ebenso Innovationen schneller und effektiver vorantreiben könnten.

Die Cloud stößt auf Bedenken

Aber noch zögern viele Unternehmen. So meinen 75% der Befragten, dass der Wechsel zu standardisierten, Cloud-basierten Finanzsystemen ein Risiko ist. 46% behaupten, dass sie aufgrund der regulatorischen Komplexität einen Wechsel zu standardisierten Systemen scheuen. 38% sind sich über die Vorteile und den Return on Investment (ROI) unklar und 26% geben zu, dass eine mangelnde Abstimmung zwischen der Finanzabteilung und anderen Unternehmensbereichen Veränderungen erschwert.

Dirk Thomas Wagner, Sales Development Leader ERP Cloud D/CH, fasst zusammen: „Die digitale Transformation eines Unternehmens erfordert ein hohes Maß an Zusammenarbeit zwischen allen Abteilungen – vom Marketing bis zu HR. Dies beginnt bei der engen Abstimmung zwischen Bereichsleitern, die sich anschließend positiv auf das gesamte Unternehmen auswirkt.“

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Pressemitteilung Oracle vom 12.05.2016)


Redaktion

Weitere Meldungen


Erfolg, Startup, Start-up, Existenzgründung, Gründung, Karriere
Meldung

©Sunnystudio/fotolia.com

08.08.2022

Start-ups bleiben zuversichtlich: Die Lage für Gründerinnen und Gründer hat sich verbessert

In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Situation für Start-ups in Deutschland verbessert. Das sagen 42% der Gründerinnen und Gründer von Tech-Start-ups. Weitere 40% sehen keine Veränderung und nur 12% beklagen Verschlechterungen für die Start-up-Szene. Das sind Ergebnisse aus einer Befragung von rund 150 Tech-Start-ups im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Mit Blick auf das eigene Start-up fällt die Bilanz nicht ganz so gut aus, aber auch hier liegen die positiven Einschätzungen mit 40% deutlich vor den negativen mit 19%. Keine Veränderung für das eigene Unternehmen sehen 39%.

Start-ups bleiben zuversichtlich: Die Lage für Gründerinnen und Gründer hat sich verbessert
Inflation
Meldung

©gesrey/123rf.com

04.08.2022

Kampf gegen Inflation: 66% der Unternehmen im produzierenden Gewerbe haben die Preise pauschal angehoben

Als Reaktion auf die stark angestiegenen Preise haben bereits 66% der deutschen Unternehmen im produzierenden Gewerbe pauschale Preiserhöhungen umgesetzt – weitere 5% planen dies. Vor allem kleineren Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern machen die Preisanstiege zu schaffen. Von diesen Mittelständlern haben 77% angegeben, dass sie als Konsequenz ihre Preise erhöht haben.

Kampf gegen Inflation: 66% der Unternehmen im produzierenden Gewerbe haben die Preise pauschal angehoben
Schwarmfinanzierungen, Crowdfunding, Geld, Klug
Meldung

©nanuvision/fotolia.com

04.08.2022

Finanzierung: Start-ups müssen im Schnitt noch 3,3 Mio. € Kapital einsammeln

8 von 10 Start-ups in Deutschland (79%) brauchen innerhalb der nächsten zwei Jahre frisches Kapital. Dabei ist die Zuversicht bei Gründerinnen und Gründern hoch, dass die Finanzierungsrunden erfolgreich verlaufen. Im Schnitt müssen diese Start-ups 3,3 Mio. € einsammeln – etwas weniger als noch vor einem Jahr, als der durchschnittliche Kapitalbedarf bei 4 Mio. € lag. Das sind Ergebnisse aus einer Befragung von rund 150 Tech-Start-ups im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Finanzierung: Start-ups müssen im Schnitt noch 3,3 Mio. € Kapital einsammeln
CORPORATE FINANCE - Die Erfolgsformel für Finanzprofis

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das CORPORATE FINANCE Gratis Paket: 1 Heft + Datenbank