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18.11.2025

Innovationshemmnisse in mittelständischen Unternehmen

Drei zentrale Hemmnisse – Bürokratie, Finanzierung und Kompetenzen – bremsen die Innovationskraft mittelständischer Unternehmen erheblich.

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©ra2 studio/fotolia.com

Innovation ist der Wachstumsmotor des Mittelstands, doch viele Unternehmen bleiben unter ihren Möglichkeiten. Eine aktuelle Untersuchung von KfW Research zeigt, welche Hürden Innovationsprojekte scheitern lassen. Es werden drei zentrale Innovationshemmnisse im Mittelstand identifiziert: bürokratische, finanzierungsbezogene und kompetenzbezogene Hemmnisse.

Warum viele Ideen nie umgesetzt werden

Bürokratische Hürden sind am weitesten verbreitet. Finanzierungshemmnisse entstehen durch die besonderen Charakteristika dieser Vorhaben, wie hohe Kosten, Unsicherheit über den Vorhabenserfolg und fehlende Kreditsicherheiten. Kompetenzbezogene Hemmnisse betreffen vor allem Unternehmen ohne eigene Forschung und Entwicklung und können durch Beratungsangebote, Aus- und Weiterbildung sowie Fachkräfte­zuwanderung gemindert werden.

Innovationsstau im Mittelstand

Die Innovationsfähigkeit des Mittelstands wird zunehmend durch strukturelle Hemmnisse beeinträchtigt. Besonders bürokratische Anforderungen, schwieriger Zugang zu Finanzierung und fehlendes Fachwissen führen dazu, dass vielversprechende Projekte verzögert oder ganz abgebrochen werden. Diese Hürden wirken nicht isoliert, sondern verstärken sich gegenseitig – mit spürbaren Folgen für Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherung. Wirtschaftspolitik und Unternehmen sind gefordert, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, um das Innovationspotenzial gezielt zu entfalten.

(KfW Research vom 18.11.2025 / RES JURA Redaktionsbüro – vcd)


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