• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • KPMG schafft neue Transaktionsplattform für Familienunternehmen, Investoren und Nachfolger

08.09.2017

KPMG schafft neue Transaktionsplattform für Familienunternehmen, Investoren und Nachfolger

CFO Survey: Geschäfts- und Konjunkturaussichten für Deutschland im Sinkflug

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG hat in Kooperation mit dem Verband DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V. eine Transaktionsplattform eingerichtet, die Familienunternehmer und geeignete Nachfolger sowie unterschiedliche Investorengruppen zusammenbringen will. Über die Plattform mit dem Namen „Matchmaker“ wird dabei die Angebotsseite - Familienunternehmer - mit potenziellen Unternehmernachfolgern und Investoren vernetzt.

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG hat in Kooperation mit dem Verband DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V. eine Transaktionsplattform eingerichtet, die Familienunternehmer und geeignete Nachfolger sowie unterschiedliche Investorengruppen zusammenbringen will. Über die Plattform mit dem Namen „Matchmaker“ wird dabei die Angebotsseite – Familienunternehmer – mit potenziellen Unternehmernachfolgern und Investoren vernetzt, darunter z. B. Family Offices, Family Equity-Gesellschaften, Management-Buy-in-Kandidaten, Search Funds, Personalberater und Finanzinvestoren. Die Nutzung dieser Transaktionsplattform ist kostenlos.

Dr. Vera-Carina Elter, Bereichsvorstand Familienunternehmen bei KPMG Deutschland: „Unternehmer, Käufer und Investoren stehen häufig vor derselben Herausforderung: Wie und wo finde ich geeignete Investitionsmöglichkeiten oder geeignete Käufer und Investoren für mein Unternehmen? Wie finde ich einen geeigneten Nachfolger? Sehr viele Familienunternehmen in Deutschland suchen einen Nachfolger. Viele Parteien suchen zwei Jahre oder länger. Dies möchten wir beschleunigen. Unternehmer sparen durch unsere neue Plattform Zeit bei der Suche, profitieren von einem transparenten Prozess und können sich auf die Verhandlungsphase und die Ausarbeitung von Details konzentrieren. Auf Wunsch begleitet KPMG die Transaktionsparteien im gesamten Prozess und hilft beispielsweise den Familienunternehmen dabei, das Unternehmen verkaufsfähig zu machen. Ebenso bietet KPMG dem MBI-Kandidaten bei Bedarf auch eine Finanzierungsberatung an.“

Interessenten legen zunächst ein Profil an. Dazu zählen Angaben zu Branche, Umsatz, Mitarbeiterzahl oder der Prozentsatz der zu verkaufenden Unternehmensanteile. Ein spezieller Algorithmus mit manueller Begleitung stellt dann sicher, dass die am besten zueinander passenden Geschäftspartner zusammengebracht werden. Die Daten werden absolut vertraulich behandelt und erst freigegeben, wenn beide Seiten dem ausdrücklich zugestimmt haben.

Partnersuche mit „Smart Matching“

Wesentlicher Unterschied zu vergleichbaren Plattformen im Internet sind die ausgeklügelte Art der Partnersuche („smart matching“) und die geschlossene Umgebung. Verkäufer erfahren einen besonderen Schutz, indem sie als erste auf mögliche Geschäftspartner aufmerksam gemacht werden und entscheiden können, ob sie ihre Kontakt- und Unternehmensangaben für das entsprechende Gegenüber freigeben wollen. Durch das KPMG-Netzwerk kann die Kontaktreichweite zusätzlich erhöht werden. Im Rahmen künftiger Erweiterungen sind bereits Möglichkeiten für Start-ups angedacht.

Lutz Goebel, Past President des Unternehmerverbandes DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Aus persönlicher Erfahrung kenne ich beide Seiten der Medaille. Zum einen sehe ich immer wieder, wie langwierig und aufwändig die Suche nach einem geeigneten Nachfolger ist. Zudem musste ich selbst wiederum lange und aufwändig suchen, bis ich mein heutiges Familienunternehmen als geschäftsführender Gesellschafter übernehmen konnte. Fast drei Jahre lang habe ich mit Hilfe von M&A-Beratern und Private Equity-Häusern nach einem geeigneten Unternehmen gesucht. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese neue Unternehmensplattform die Suche auf beiden Seiten deutlich beschleunigt.“

Vorteile der Plattform auf einen Blick:

  • Fokus auf Familienunternehmen / Mittelstand: Diese Plattform richtet sich an Unternehmer, Käufer und Investoren aus dem Bereich Familienunternehmen und Mittelstand mit Gesuchen in allen Branchen ab 3 Mio. EUR Umsatz.
  • Große Reichweite: Es werden Kontakte zu Unternehmen und Kaufinteressenten aus dem nationalen und internationalen Raum vermittelt. KPMG erweitert dabei zusätzlich die Reichweite durch eigene Kontakte zu Käufern und Verkäufern.
  • „Smarte“ Geschäftspartnersuche: Auf Basis der zur Verfügung gestellten Matchinginformationen werden relevante und passende Geschäftspartner ermittelt.
  • Volle Datenkontrolle: Ohne vorherige Zustimmung der registrierten Teilnehmer werden keine Daten an einen anderen Nutzer weitergeleitet.
  • Verkäuferschutz: Verkäufer werden stets zuerst über „Matches“ informiert und entscheiden in jedem Einzelfall, ob ausgewählte Informationen an einen Interessenten weitergegeben werden sollen.
  • Vertraulichkeit: Die Transaktionsparteien vereinbaren für die über die Plattform erhaltenen Daten Vertraulichkeit.
  • Lösungen aus einer Hand: Auf Wunsch unterstützen KPMG-Experten die Unternehmen in allen Fragen rund um Unternehmensnachfolge und Anteilserwerb und begleiten diese während des gesamten Such- und Verhandlungsprozesses.

(Pressemitteilung KPMG vom 07.09.2017)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©aksanakoval / 123rf

23.09.2022

Das Klima im Fokus: M&A-Transaktionen im ESG-Sektor im Anstieg

Laut des M&A-Marktreports zum Bereich Environmental, Social & Governance Technology (ESG) des M&A-Beratungsunternehmens Hampleton Partners zielten in der ersten Jahreshälfte 2022 weltweit 93 Deals auf ein ESG-Unternehmen ab – das ist ein Anstieg von 173% gegenüber dem ersten Halbjahr 2019. Der Environmental, Social & Governance Technology M&A Market Report von Hampleton Partners untersucht Transaktionen, die in den letzten fünf Jahren auf Unternehmen abzielten, die sich auf ESG-Techunterstützung spezialisiert haben. Der Schwerpunkt liegt auf Software, Outsourcing-Services und Beratung sowie auf Technologielösungen im weiteren Sinne.

Das Klima im Fokus: M&A-Transaktionen im ESG-Sektor im Anstieg
Dividende
Meldung

© Coloures-pic/fotolia.com

23.09.2022

Rekord-Dividende der DAX-Konzerne fließt zum Großteil an ausländische Anleger

Noch nie schütteten die DAX-Konzerne so viel Dividenden aus wie in diesem Jahr: 51 Mrd. € gingen an die Investoren. Im Jahr zuvor waren es nur 36 Mrd. € gewesen. Deutsche Anleger haben allerdings wenig vom Geldregen durch die DAX-Dividenden, denn die Wertpapiere von Deutschlands Top-Index befinden sich mehrheitlich – zu 53% – in der Hand ausländischer Investoren. Anleger aus Deutschland besitzen lediglich etwas weniger als ein Drittel (30%) der Wertpapiere der wichtigsten Wirtschaftsunternehmen des Landes. Bei mindestens 24 der 40 DAX-Konzerne liegt der Analyse zufolge die Mehrheit der Aktien in Depots im Ausland. Deutsche Investoren halten dagegen nur bei vier Unternehmen mehr als 50% der Anteile.

Rekord-Dividende der DAX-Konzerne fließt zum Großteil an ausländische Anleger
KI, Künstliche Intelligenz, Roboter, Zukunft, Industrie 4.0
Meldung

©Alexander Limbach/fotolia.com

22.09.2022

Künstliche Intelligenz: Unternehmen wünschen sich mehr Kontrolle

Wenn Unternehmen über den Einsatz Künstlicher Intelligenz nachdenken, müssen sie sich mit grundlegenden Fragen beschäftigen: Wie können die Verantwortlichen Entscheidungen, die eine KI-Anwendung trifft, transparent gestalten? Wie beherrschen sie mögliche Risiken des KI-Einsatzes? Die Antworten darauf sind wesentlich für die Akzeptanz der Technologie durch Verbraucherinnen und Verbraucher. Laut einer Studie glaubt die Mehrheit, dass KI bei Kundinnen und Kunden einen Vertrauensvorschuss genießt. Gleichzeitig wünschen sich die Teilnehmenden der Studie mehr Kontrollmechanismen.

Künstliche Intelligenz: Unternehmen wünschen sich mehr Kontrolle
CORPORATE FINANCE - Die Erfolgsformel für Finanzprofis

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das CORPORATE FINANCE Gratis Paket: 1 Heft + Datenbank