• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Mittelständisches Geschäftsklima auf Jahreshoch

05.08.2015

Mittelständisches Geschäftsklima auf Jahreshoch

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Der deutsche Mittelstand atmet auf: Seine zu Beginn des Sommers bekundete Nervosität im Lichte des Grexit-Risikos hat sich mit der Verständigung der europäischen Partner gelegt. Dies zeigt sich deutlich im aktuellen KfW-ifo-Mittelstandsbarometer.

Das mittelständische Geschäftsklima stieg im Juli um 2,6 Zähler auf 17,1 Saldenpunkte – den höchsten Stand seit dreizehn Monaten. Erfreulicherweise sind beide Komponenten des Indikators im Plus: Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage verbessert sich kräftig um 4,1 Zähler auf 26,4 Saldenpunkte, und die Erwartungen ziehen um immerhin 1,3 Zähler auf 7,8 Saldenpunkte an. Positive Konjunkturtreiber wie der Arbeitsmarkt und der Eurokurs rücken nun wieder ins Blickfeld der Mittelständler, und auch die Atom-Einigung mit dem Iran ist eine gute Nachricht für die deutsche Wirtschaft.

Lageurteile deutlich und Erwartungen etwas besser

Es überrascht daher nicht, dass die Stimmungsaufhellung in den export-sensitiven Wirtschaftsbereichen, wie dem Verarbeitenden Gewerbe und dem Großhandel, besonders ausgeprägt ist. Gleichwohl beeindruckt auch der erneute und deutliche Anstieg des Einzelhandelsklimas auf den höchsten Wert seit März 2011 – die kräftige Konsumkonjunktur setzt sich also fort.

Klimaaufhellung auch bei Großunternehmen

Bei den Großunternehmen erhöht sich der Stimmungsindikator um 2,4 Zähler auf 15,0 Saldenpunkte. Wie im Mittelstand fällt der Anstieg der Lageurteile (+4,2 Zähler auf 24,7 Saldenpunkte) stärker aus als der der Geschäftserwartungen (+0,6 auf 5,2). Die relativ moderate Erwartungsaufhellung dürfte vor allem auf das internationale Umfeld zurückzuführen sein: Im Unterschied zu den verlässlichen Impulsen aus der Binnennachfrage zeigt die globale Konjunktur derzeit wenig Dynamik – als Stichwörter seien hier strukturelle Anpassungen in Schwellenländern und insbesondere niedrigere Wachstumsraten in China genannt. Hoffnungsfroh stimmt hingegen, dass sich die Erholung in den großen Euroländern festigt und die US-Konjunktur allmählich ins Laufen kommt.

(KfW / Viola C. Didier)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

irrmago/123rf.com

06.01.2026

Top-Unternehmen: Gewinneinbruch trotz Umsatzplus

Der Negativtrend bei der Gewinnentwicklung der 100 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands setzt sich fort: Insgesamt schrumpfte der Gewinn um 15 % auf 102 Milliarden Euro, gut jedes zweite Unternehmen (52 %) verzeichnete einen niedrigeren Gewinn als im Vorjahr. Immerhin: Nach zwei Jahren mit deutlichen Umsatzrückgängen brachte das Jahr 2025 den Konzernen bislang erstmals wieder ein leichtes Umsatzplus: in

Top-Unternehmen: Gewinneinbruch trotz Umsatzplus
Meldung

rawpixel/123rf.com

05.01.2026

Wirtschaftsverbände rechnen mit Stellenabbau im neuen Jahr

Die Probleme am Arbeitsmarkt setzen sich auch 2026 fort: 22 von 46 Wirtschaftsverbänden rechnen 2026 mit einem Stellenabbau. Nur neun Verbände erwarten mehr Mitarbeiter in ihrer Branche, 15 gehen von einer stabilen Beschäftigung aus. Das zeigt die IW-Verbandsumfrage, für die das Institut traditionell Branchenverbände nach der aktuellen Lage, den Aussichten, geplanten Investitionen und Jobchancen befragt.

Wirtschaftsverbände rechnen mit Stellenabbau im neuen Jahr
Meldung

grapix/123rf.com

31.12.2025

Frohes neues Jahr 2026!

Die Corporate-Finance-Redaktion wünscht Ihnen und Ihren Familien ein frohes und erfolgreiches neues Jahr 2026! Möge es Ihnen Gesundheit, Zufriedenheit und viele persönliche wie berufliche Erfolge bringen. Ein neues Jahr bedeutet neue Chancen, inspirierende Begegnungen und spannende Herausforderungen – und wir freuen uns darauf, Sie auch in den kommenden zwölf Monaten mit fundiertem Wissen, aktuellen Entwicklungen

Frohes neues Jahr 2026!
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)