• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Virtuelle Hauptversammlungen 2020 – Ein Rückblick und Ausblick

15.01.2021

Virtuelle Hauptversammlungen 2020 – Ein Rückblick und Ausblick

Beitrag mit Bild

© Björn Wylezich/fotolia.com

Wie hat sich die virtuelle Hauptversammlung 2020 bewährt? Was können Unternehmen aus den Erfahrungen des letzten Jahres lernen? Und was macht eine gute virtuelle Hauptversammlung überhaupt aus? In der Studie „Virtuelle Hauptversammlungen 2020 – Rückblick und Ausblick“ des Deutschen Aktieninstituts schildern Finanzvorstände, HV-Dienstleister, Aktionärsvertreter und institutionelle Investoren ihre Erfahrungen mit der virtuellen Hauptversammlungssaison 2020 und werfen einen Blick auf 2021. Neben diesen persönlichen Berichten kommen auch Experten zu Wort und beschreiben Möglichkeiten und Grenzen virtueller Aktionärstreffen. Ein Ideenspeicher mit Maßnahmen und Überlegungen der Unternehmen, um virtuelle Aktionärstreffen interessant zu gestalten, rundet die Studie des Kapitalmarkt-Verbands ab.

Die virtuelle Hauptversammlung hat 2020 debütiert und sich durchaus gut geschlagen, stellen die Studienautoren fest. Auch wenn es teilweise Kritik gegeben hätte, dürfe man nicht vergessen, dass sich die Unternehmen Anfang März 2020 bei der Organisation ihrer virtuellen Hauptversammlung auf keine Best Practices stützen konnten. Die technische und rechtssichere Umsetzung der neuen Vorgaben bedeutete eine große Herausforderung. 2021 wird sich das virtuelle Format weiterentwickeln und für alle Beteiligten noch mehr bieten“, erwarten das Deutsche Aktieninstitut.

Ideenspeicher zur Gestaltung einer erstklassigen Hauptversammlung

Neben Gastinterviews und Experten-Beiträgen bietet die Studie einen Ideenspeicher mit einer Vielzahl von Maßnahmen, die Unternehmen 2020 ergriffen haben oder 2021 ergreifen wollen, um virtuelle Hauptversammlungen auf Basis der Möglichkeiten aktionärsfreundlich und interessant zu gestalten. Nicht jede Maßnahme eignet sich laut der Studienautoren für jedes Unternehmen, doch die Vielfalt an Ideen zeige, dass die virtuelle Hauptversammlung im Sinne der Aktionäre funktional, aber auch kommunikativ ansprechend sein könne.

Digitalisierung der Hauptversammlung ist nicht aufzuhalten

Mit der Studie will das Deutsche Aktieninstitut einen Beitrag zur Weiterentwicklung der virtuellen Hauptversammlung leisten. Deshalb kommen neben den Unternehmensvertretern auch die verschiedenen Stakeholder der Hauptversammlung zu Wort. Gemeinsam und im Dialog gebe es jetzt die Chance, die Weichen für die Hauptversammlung der Zukunft zu stellen. Diese Chance muss genutzt werden, denn die Digitalisierung der Hauptversammlung ist sicher nicht aufzuhalten, so das Fazit der Studienautoren.

Die Studie „Virtuelle Hauptversammlungen 2020 – Rückblick und Ausblick“ finden Sie hier zum Download.

(Pressemitteilung Deutsches Aktieninstitut vom 14.01.2021)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© Fotolia

27.05.2026

Nur ein Drittel der Finanzinstitute sieht sich für EU-AML-Paket gerüstet

Die Bekämpfung von Geldwäsche tritt in eine entscheidende Phase, doch den Finanzinstituten in Deutschland droht bei der Umsetzung der neuen EU-Regeln die Zeit davonzulaufen. Laut der PwC EMEA AML Survey 2026, für die über 500 Entscheider:innen in 40 Ländern befragt wurden, glaubt nur rund ein Drittel (34 %) der Institute in Deutschland, die zentrale Compliance-Frist

Nur ein Drittel der Finanzinstitute sieht sich für EU-AML-Paket gerüstet
Meldung

© Coloures-Pic/fotolia.com

26.05.2026

Digitalisierung ist Top-Priorität der CFOs für ihre Finanzfunktion

Digitalisierung gehört für CFOs zu den wichtigsten Aufgaben. Doch zwischen Anspruch und Realität klafft eine deutliche Lücke. Das zeigt die Studie „Digital CFO 2026“ der WHU – Otto Beisheim School of Management und PwC Deutschland, für die 207 Finanzchefinnen und Finanzchefs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden. Zwar bewerten CFOs die Bedeutung der

Digitalisierung ist Top-Priorität der CFOs für ihre Finanzfunktion
Meldung

©zapp2photo/fotolia.com

25.05.2026

Industriejobs verschwinden: Deutsche Industrie baut weiter Stellen ab

Der Stellenabbau in der deutschen Industrie setzt sich fort. Ende des ersten Quartals lag die Zahl der Beschäftigten in Industrieunternehmen um 127.300 oder 2,3 % unter dem Vorjahresniveau. Seit 2019 sind damit 341.500 Industriejobs verloren gegangen – gut 6 % aller Arbeitsplätze in der Branche. Anders gesagt: Seit dem Vor-Corona-Jahr ist jeder siebzehnte Industriearbeitsplatz verschwunden. Autoindustrie besonders

Industriejobs verschwinden: Deutsche Industrie baut weiter Stellen ab
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)