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25.09.2015

VW-Skandal könnte gesamte deutsche Wirtschaft bremsen

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Corporate Finance

Der VW-Abgasskandal wird im schlimmsten Fall auch die deutsche Konjunktur belasten. Denn der Volkswagen-Konzern ist nicht nur Europas größter Autobauer, sondern ein Symbol für die gesamte Branche in Deutschland.

Autoindustrie ist technologisch eine der Schlüsselbranchen
Wie wichtig die Autobranche für die heimische Wirtschaft ist, zeigt der Blick auf nackte Zahlen. Im vergangenen Jahr beschäftigte der Industriezweig knapp 2% der 42,7 Mio. Erwerbstätigen in Deutschland. Rd. ein Drittel aller Ausgaben für Forschung und Entwicklung entfällt auf die Autoindustrie. Ihr Umsatz im In- und Ausland stieg 2014 um fast 2% auf knapp 370 Mrd. €. Zudem sind Fahrzeuge und Autoteile der beste Exportschlager, den Deutschland zu bieten hat. Hier lieferte die Branche im Vorjahr Waren im Wert von 203 Mrd. € ins Ausland. Dies ist mit großem Abstand vor Maschinen und Chemieprodukten der Löwenanteil aller Exporte. Der Anteil der Autoindustrie an den gesamten Ausfuhren lag bei rund 18%. „Die Autoindustrie ist technologisch eine der Schlüsselbranchen, es ist die Leitindustrie schlechthin in Deutschland“, sagt Industrieexperte Martin Gornig vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). „Wenn es zu Absatzeinbußen kommt, könnte es auch Zulieferer treffen und damit die gesamte Wirtschaft.“

Nachhaltiger Imageschaden?
Die Sorge kommt auf, dass deutsche Produkte im Ausland im Zuge des VW-Skandals einen Imageschaden erleiden. Dies dürfte die größte Volkswirt Deutschland wegen der starken
Exportorientierung besonders stark treffen

(Thomson Reuters / CF Redaktion)


Redaktion

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