22.09.2016

Positive Impulse durch Auslandsaufträge

Beitrag mit Bild

Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit in eine Rezession gerät, ist während der vergangenen Wochen leicht gesunken. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit in eine Rezession gerät, ist während der vergangenen Wochen leicht gesunken. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.

Für den Zeitraum von September bis Ende November 2016 weist der IMK-Indikator, der die wichtigsten Informationen über die aktuelle Wirtschaftslage bündelt, eine mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit von 19,7 Prozent aus. Im August betrug das Rezessionsrisiko noch 20,9 Prozent. Das nach dem Ampelsystem arbeitende Frühwarninstrument bleibt damit im „grünen Bereich“ (keine Rezessionsgefahr bei Werten unter 30 Prozent).

Auslandsaufträge und Zinsdifferenz fördern Aufschwung

Positiv wirke aktuell, dass die Auftragseingänge aus dem Ausland zuletzt gestiegen sind, erklärt IMK-Konjunkturexperte Peter Hohlfeld. Außerdem sinke die Zinsdifferenz zwischen deutschen Staats- und Unternehmensanleihen. Das interpretiert der Indikator als Verbesserung der Finanzierungsbedingungen für die private Wirtschaft. Diese ist allerdings auch darauf zurückzuführen, dass die Europäische Zentralbank im Rahmen ihrer Politik der Quantitativen Lockerung vermehrt Unternehmensanleihen aufkauft. Negative Impulse bekommt der Indikator von den Stimmungsindikatoren, die sich abermals eingetrübt haben. Zudem sind zuletzt die Auftragseingänge aus dem Inland zurückgegangen. Die neuen Indikatorwerte passen zur Erwartung des IMK, dass sich der moderate Aufschwung in Deutschland weiter fortsetzt.

(Hans-Böckler-Stiftung, PM vom 16.09.2016/ Viola C. Didier)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© moomsabuy/fotolia.com

31.03.2026

Drei Börsengänge im ersten Quartal

Nach einem schwachen Jahr 2025 meldet sich der deutsche IPO-Markt im ersten Quartal 2026 zurück: Obwohl der Iran-Krieg für große Verunsicherung in der Wirtschaft und damit an den Börsen sorgt, verzeichnet die Frankfurter Börse seit Januar bereits drei Initial Public Offerings (IPOs) – genauso viele wie im Gesamtjahr 2025. Dabei kommen zwei der drei Börsenneulinge

Drei Börsengänge im ersten Quartal
Meldung

© fotogestoeber/fotolia.com

30.03.2026

DAX-Konzerne 2025: Umsatz und Gewinn erneut rückläufig

Die DAX-Konzerne erwirtschafteten im vergangenen Jahr den niedrigsten Umsatz und den niedrigsten Gewinn seit 2021. Der Gesamtumsatz aller DAX-Unternehmen schrumpfte im Jahr 2025 um 0,6 %, der Gewinn sank gegenüber dem Vorjahr um 4 %. Besonders schwach verlief das vierte Quartal mit einem Umsatzrückgang um 3,3 % und einem Gewinnminus von 14 %. Stark rückläufig war die Umsatzentwicklung im

DAX-Konzerne 2025: Umsatz und Gewinn erneut rückläufig
Meldung

© designer49/fotolia.com

26.03.2026

M&A-Markt 2026: Private Equity treibt den Aufschwung

Der globale M&A-Markt dürfte im Jahr 2026 deutlich an Dynamik gewinnen. Vor allem Private-Equity-Investoren zeigen sich optimistisch und treiben die Erwartungen an die Transaktionsaktivität. Gleichzeitig verschieben sich die Schwerpunkte: Unternehmen passen ihre Portfolios gezielter an, insbesondere durch Carve-outs, und nutzen zunehmend neue Technologien wie Künstliche Intelligenz zur Unterstützung von Transaktionen. Das zeigt der aktuelle KPMG

M&A-Markt 2026: Private Equity treibt den Aufschwung
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)