• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • CEO Outlook: CEOs sehen sich gut gerüstet für Rezession

04.10.2022

CEO Outlook: CEOs sehen sich gut gerüstet für Rezession

Die CEOs der größten Unternehmen der Welt gehen ganz überwiegend davon aus, dass es in den nächsten 12 Monaten zu einer Rezession kommen wird. Die Mehrheit rechnet dabei mit einem milden und kurzen Verlauf (58%). Drei von vier CEOs sehen sich gut vorbereitet und haben eigenen Angaben zufolge bereits Pläne in der Schublade, um die entsprechenden Auswirkungen abfedern zu können. Das hat eine weltweite Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unter 1.325 CEOs großer Unternehmen ergeben, darunter 125 aus Deutschland.

Beitrag mit Bild

©scandinavianstock/123rf.com

Firmenchefs erwarten milden und kurzen Verlauf

Auch wenn die meisten CEOs nur eine kurze und milde Rezession erwarten, gehen sie überwiegend davon aus, dass ihr Unternehmen nicht ungeschoren davonkommen wird. So erwarten 71% der Befragten, dass der Gewinn ihres Unternehmens in den nächsten zwölf Monaten um bis zu 10% geringer ausfallen könnte.

Werben um Fachkräfte hat Top-Priorität

Für die meisten CEOs hat die Gewinnung neuer und die Sicherung qualifizierter Arbeitskräfte Top-Priorität, um das Wachstum des Unternehmens zu sichern. Trotz positiver Erfahrungen mit dem „Home Working“ können sich zwei Drittel der Befragten vorstellen, dass die Angestellten innerhalb der nächsten drei Jahre wieder Vollzeit ins Büro zurückkehren. 28% gehen weiter von einer Mischung Office“.

Weltwirtschaftliche Entwicklung positiv gesehen/ M&A-Appetit wächst

Trotz geopolitischer und wirtschaftlicher Herausforderungen schätzen 71% der CEOs die Aussichten für die Weltwirtschaft in den kommenden drei Jahren positiv ein. Das sind 11%punkte mehr als noch zu Anfang des Jahres; gleichzeitig der höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie.

Ungeachtet der Rezessionserwartungen zeigt sich rund die Hälfte der CEOs geneigt, innerhalb der kommenden drei Jahre das Thema Fusionen und Übernahmen offensiv anzugehen. Immerhin 47% – und damit doppelt so viele wie noch zu Jahresbeginn – äußern diesbezüglich eine „starke Neigung“.

Wirtschaftlicher Druck wirkt sich auf ESG-Ambitionen aus

Die CEOs erkennen zunehmend die Bedeutung von ESG-Bemühungen für ihre Unternehmen, insbesondere hinsichtlich der finanziellen Performance und des Wachstums. So sind fast drei Viertel der CEOs der Meinung, dass Fortschritte im Bereich ESG die finanzielle Leistung des Unternehmens verbessern – rund doppelt so viele wie noch vor einem Jahr. Zudem sehen sie sich diesbezüglich einem erhöhten Druck ausgesetzt: 69% verzeichnen ein erhebliches Ausmaß an Stakeholder-Nachfrage nach mehr Berichterstattung und Transparenz in Bezug auf ESG-Themen (11%punkte mehr als noch vor einem Jahr). Ebenso viele gehen davon aus, dass sich die Stakeholder Themen wie Gleichstellung der Geschlechter und Klimaauswirkungen künftig noch genauer anschauen dürften (72%).

Den “KPMG 2022 CEO Outlook – Growth strategies in turbulent times” finden Sie hier zum Download.

(Pressemitteilung KPMG vom 04.10.2022)


Weitere Meldungen


Meldung

Corporate Finance

08.10.2026

Future Finance Conference 2026: Finance neu denken

Die Finanzfunktion erlebt aktuell einen tiefgreifenden Wandel. Künstliche Intelligenz, intelligente Automatisierung, datengetriebene Steuerung und neue Formen der Zusammenarbeit verändern nicht nur Prozesse, sondern auch die Rolle von CFOs und Finance-Teams grundlegend. Die Future Finance Conference 2026 greift diese Entwicklungen auf und bietet eine Plattform für alle, die die Zukunft von Finance aktiv mitgestalten wollen.  Am

Future Finance Conference 2026: Finance neu denken
Meldung

© WrightStudio/fotolia.com

08.10.2026

Deutscher Wagniskapitalmarkt erlebt sehr starkes drittes Quartal

Der deutsche Venture-Capital-Markt hat ein sehr erfolgreiches drittes Quartal erlebt. Hiesige Start-ups sammelten mehr als 4,5 Milliarden Euro ein – das war nochmal ein gutes Drittel mehr als im starken Vorquartal und fast viermal mehr als im dritten Quartal 2025. Gemessen am Dealvolumen war es das stärkste Quartal seit dem vierten Quartal 2021. Insgesamt erhielten

Deutscher Wagniskapitalmarkt erlebt sehr starkes drittes Quartal
Meldung

©Sondem/fotolia.com

07.10.2026

Deutsche Auslandsinvestitionen: Seit 2010 mehr als verdoppelt

Deutsche Unternehmen haben den Wert ihrer Direktinvestitionen im Ausland seit 2010 mehr als verdoppelt. Der Bestand an deutschen Direktinvestitionen im Ausland lag im Jahr 2024 (letztverfügbarer Datenstand) bei 1.689 Milliarden Euro. Das zeigt eine vom Auswärtigen Amt geförderte IW-Analyse auf Basis von Daten der Deutschen Bundesbank. Gründe hierfür sind vermehrt niedrige Produktionskosten im Ausland. Das

Deutsche Auslandsinvestitionen: Seit 2010 mehr als verdoppelt
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)