• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Die größten Autokonzerne der Welt bleiben auf Wachstumskurs

29.08.2023

Die größten Autokonzerne der Welt bleiben auf Wachstumskurs

Fast alle Autokonzerne konnten im zweiten Quartal den Neuwagenabsatz steigern – insgesamt wuchs die Zahl der verkauften Pkw um 11 %.

Beitrag mit Bild

© habrda/ fotolia.com

Die größten Autokonzerne der Welt bleiben auf Wachstumskurs: Der Umsatz der Top-16-Autohersteller kletterte im zweiten Quartal um 18 % und erreichte damit einen neuen Höchststand. Der Gesamtgewinn stieg sogar um 31 % auf knapp 40 Milliarden US-Dollar – ebenfalls ein neuer Rekordwert.

Angetrieben wurde das Gewinnwachstum vom schwachen Yen, der den japanischen Autokonzernen zu einem Gewinnplus von 91 % verhalf. Verhaltener war die Gewinnentwicklung bei den deutschen Autobauern, deren operativer Gewinn um 19 % stieg. Die US-Autokonzerne verzeichneten sogar einen Gewinnrückgang von 6 %.

Gewinnmarge: Deutsche Autokonzerne vorne

Bei der Gewinnmarge haben weiterhin deutsche Autokonzerne die Nase vorn: Mercedes-Benz führt mit einer Marge von 13,04 % knapp vor Kia (12,97 %). BMW liegt mit einer Gewinnmarge von 11,7 % auf dem dritten Platz. Stellantis hat für das zweite Quartal keine Zahlen zum Gewinn veröffentlicht, im ersten Halbjahr aber eine Marge von 13,8 % erwirtschaftet.

Das sind Ergebnisse einer Analyse der Finanzkennzahlen der 16 größten Autokonzerne der Welt, die die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY quartalsweise erstellt.

Alle steigerten den Neuwagenabsatz

Fast alle Autokonzerne konnten im zweiten Quartal den Neuwagenabsatz steigern – insgesamt wuchs die Zahl der verkauften Pkw um 11 %. Im Vergleich zum ersten Quartal hat sich damit das Wachstumstempo sowohl beim Absatz als auch bei Umsatz und Gewinn nochmal verstärkt. Bis auf Tesla und Ford konnten alle Unternehmen ihre Gewinne steigern, bei der Marge verzeichneten nur drei Unternehmen einen Rückgang.

Chinas Anteil am Gesamtabsatz sinkt weiter

Während der Neuwagenabsatz der untersuchten Unternehmen im zweiten Quartal in Europa um 15 % und in den USA sogar um 18 % stieg, gelang in China nur ein Plus von 6 %. Im ersten Quartal war sogar ein Einbruch um 22 % registriert worden. Während die Hälfte der Unternehmen in China einen schrumpfenden Absatz verbuchte, ging es für die deutschen Konzerne insgesamt um 13 % aufwärts.

(EY vom 28.08.2023 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)


Weitere Meldungen


Meldung

©tstockwerkfotodesign/de.123rf.com

09.06.2026

Die Regulierung von ESG-Ratingagenturen kommt

Ab dem 02.07.2026 werden ESG-Ratingagenturen, die im Gebiet der Europäischen Union tätig sind, erstmals einem Regulierungsrahmen (Verordnung (EU) 2024/3005) und der Aufsicht durch die ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) unterstellt, die bereits für die Aufsicht über Kreditratingagenturen zuständig ist. Diese Entwicklung definiert die Spielregeln des ESG-Marktes neu. Ein Wendepunkt für die Glaubwürdigkeit von ESG Dieser

Die Regulierung von ESG-Ratingagenturen kommt
Meldung

© kritchanut/fotolia.com

08.06.2026

Europas M&A-Markt zieht wieder an

Europas M&A- und Private-Equity-Markt startet mit deutlich größeren und selektiveren Transaktionen ins Jahr 2026 und gewinnt wieder an Dynamik. Nach mehreren Jahren hoher Zinsen, geopolitischer Unsicherheiten und zurückhaltender Finanzierungsmärkte mehren sich die Anzeichen für eine Belebung. Gleichzeitig zeigt sich: Die aktuelle Erholung verläuft deutlich selektiver und komplexer als frühere Marktzyklen. Zu diesem Ergebnis kommt der

Europas M&A-Markt zieht wieder an
Meldung

© Denis Junker / fotolia.com

04.06.2026

Zahlungsverzug setzt Unternehmen unter Druck

Späte Zahlungen und steigende Forderungsausfälle setzen deutsche Unternehmen unter Druck. Die schwache Konjunktur verschärft die Situation – mit direkten Folgen für Liquidität und Lieferketten. Das aktuelle Atradius-Zahlungsbarometer für Deutschland zeichnet ein besorgniserregendes Bild der wirtschaftlichen Lage. „Während sich die Kreditbedingungen der Banken in ganz Westeuropa verschärfen, ist der Druck auf deutsche Unternehmen aufgrund ihrer starken

Zahlungsverzug setzt Unternehmen unter Druck
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)