23.11.2021

IDW-Knowledge Paper zum Thema Cyberrisk

Beitrag mit Bild

© anyaberkut/fotolia.com

In zunehmender Regelmäßigkeit beeinträchtigen Cyberattacken das tägliche Leben. Während sich die Auswirkungen solcher Angriffe für viele Menschen darauf beschränken, dass sie bestimmte Dienstleistungen vorübergehend nicht in Anspruch nehmen können, können Cyberattacken für viele Unternehmen schnell existenzbedrohend werden. Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie befeuerten diese Entwicklung. Vor diesem Hintergrund rückt das Thema Cyberrisk bei Politik, Aufsicht und Wirtschaft zunehmend in den Fokus. Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland (IDW) stellt in einem Knowledge Paper mit dem Titel „Cyberrisk: Grundlagen – Definitionen, Maßnahmen, Risikolage und Organisationen“ die grundlegenden Arten von Cyberattacken anhand konkreter Beispiele vor.

Verbunden wird dies mit einer Darstellung vielfältiger Präventions-, Schutz- und Abwehrmaßnahmen von Unternehmen gegen Cyberattacken. Anhand von Daten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zeigt das Knowledge Paper, wie angespannt die Bedrohungslage in Deutschland in einzelnen Bereichen ist. Darüber hinaus stellt das Papier die wichtigsten Institutionen vor, die sich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene der Verhinderung von Cybercrime widmen und stellt deren Strategien und Zuständigkeiten vor.

Mit dem Knowledge Paper gibt das IDW Unternehmen und Wirtschaftsprüfern komprimiertes Faktenwissen zu Bedrohungsarten, möglichen Abwehrstrategien und Ansprechpartnern an die Hand. Das Thema Cybercrime hat für das IDW nach eigener Aussage eine hohe Priorität, denn Digitalisierung kann ohne Cybersicherheit nicht erfolgreich sein.

Das IDW plant, Ende 2021 einen zweiten Teil des Knowledge Papers zum Thema Cyberrisiken zu veröffentlichen. Darin geht es darum, wie Cybersecurity-Prüfungen innerhalb und außerhalb der Jahresabschlussprüfung Cyberrisiken effektiv bekämpfen können.

Das IDW-Knowledge Paper zum Thema “Cyberrisk” finden Sie hier.

(Pressemitteilung IDW vom 18.11.2021)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© habrda/ fotolia.com

21.09.2026

Autoindustrie: Gewinne und Margen brechen ein

Die deutschen Autokonzerne geraten im internationalen Wettbewerb zunehmend unter Druck. Während der Umsatz der 19 größten Autohersteller weltweit im ersten Halbjahr 2026 um 3,6% auf den Rekordwert von 1,048 Billionen Euro stieg, sanken die Erlöse der deutschen Hersteller um 2,9% auf 284 Milliarden Euro. Das zeigt eine Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY. Gewinne und

Autoindustrie: Gewinne und Margen brechen ein
Meldung

© alexlmx/fotolia.com

16.09.2026

Was Private-Equity-Wertschöpfung wirklich entscheidet

Private-Equity-Investoren können sich immer weniger auf Multiple-Expansion verlassen. Längere Haltedauern und schwierigere Exit-Märkte erhöhen den Druck, Wert operativ zu schaffen. Die Studie „Winning the Value Creation Game“ von Radial, Keyplayer und dem Centre for Performance Management & Controlling der Frankfurt School zeigt, welche Hebel dabei entscheidend sind. Management als wichtigster Werttreiber Mehr als 100 Gespräche

Was Private-Equity-Wertschöpfung wirklich entscheidet
Meldung

© Creativa Images/fotolia.com

16.09.2026

Deutsche Unternehmen finanzieren China-Investitionen zunehmend aus Gewinnen vor Ort

Deutsche Unternehmen investieren weiter in China und finanzieren den Ausbau immer mehr aus eigenen Gewinnen vor Ort. Sie haben im ersten Halbjahr 2026 rund 5,6 Milliarden Euro zusätzlich in China investiert. Das zeigt eine IW-Auswertung auf Basis von Daten der Deutschen Bundesbank. Der Betrag lag rund ein Drittel über dem Vorjahreszeitraum. Im längerfristigen Vergleich bewegt

Deutsche Unternehmen finanzieren China-Investitionen zunehmend aus Gewinnen vor Ort
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)