• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Inflation ist zurück – Investoren reagieren und setzen auf inflationsindexierte Rentenfonds

03.03.2017

Inflation ist zurück – Investoren reagieren und setzen auf inflationsindexierte Rentenfonds

Beitrag mit Bild

Mehr als 1,4 Milliarden Euro Netto-Mittelzuflüsse verzeichneten in den vergangenen sechs Monaten allein die beiden größten Fonds am Markt. Insgesamt haben Investoren 60 inflationsindexierte Rentenfonds zur Auswahl – sieben davon mit Top-Rating.

Mehr als 1,4 Milliarden Euro Netto-Mittelzuflüsse verzeichneten in den vergangenen sechs Monaten allein die beiden größten Fonds am Markt. Insgesamt haben Investoren 60 inflationsindexierte Rentenfonds zur Auswahl – sieben davon mit Top-Rating.

Seit vielen Jahren setzen die Notenbanken weltweit auf expansive Geldpolitik. Dennoch kam es bislang kaum zu nennenswerter Inflation. In einem Umfeld steigender Energiepreise und anziehender Konjunktur – vor allem in den Vereinigten Staaten – kommt es nun zu einer Rückkehr der Inflation. Die Teuerungsraten steigen rund um den Globus. Für viele Investoren ist die Rückkehr der Inflation eines der wichtigsten Investmentthemen in diesem Jahr.

Grundsätzlich bieten vor allem Sachwerte wie Immobilien, Aktien oder auch Rohstoffe einen gewissen Schutz vor Inflation, da ihre Preise – zumindest teilweise – mit der Inflation steigen. Anders sieht es jedoch für Anleihen aus. Steigende Inflation führt in der Regel zu realen Vermögensverlusten.

Schutz vor dem Risiko steigender Preise bieten lediglich inflationsindexierte Anleihen, bei denen sowohl die Verzinsung als auch die Rückzahlung an Preisindices gebunden ist. Allerdings gibt es in der Ausgestaltung der einzelnen Anleihen eine große Bandbreite.

Anleger und Investoren, die sich nicht mit individuellen Anleihebedingungen auseinander setzen möchten und außerdem eine breite Streuung ihrer Investments anstreben, können stattdessen in entsprechende Fonds investieren:

In Deutschland stehen Anlegern aktuell rund 60 Fonds zur Verfügung, die in inflationsindexierte Anleihen investieren. Zusammen verwalten sie rund 26 Mrd. Euro.

Während ein Großteil der Fonds inflationsindexierte Anleihen im Euroraum erwirbt, investieren andere Fonds weltweit in derartige Papiere. Dem breiten regionalen Investmentfokus entsprechend klafft auch das Performance-Spektrum auseinander: Es reicht auf Dreijahressicht von -3,6% bis zu 13,4% p.a.

Auch in Bezug auf die Volatilität zeigen die Fonds ein vergleichsweise großes Spektrum. Es reicht von 1,5% bis zu 17,6%.

Auch Fondsanbieter setzen auf das Thema „Inflation“

Neben Investoren stellen sich auch Fondsanbieter auf die Entwicklung ein. In einer aktuellen Umfrage von Scope unter 57 Fondsgesellschaften schätzten 60% der Befragten das Absatzpotenzial von Rentenfonds mit der Strategie „Inflation Linked“ für 2017 als „gut“ oder „sehr gut“ ein. Im Vergleich zur Vorjahresumfrage ist das ein Zuwachs um 34 Prozentpunkte.

Den vollständigen Report finden Sie hier.

(Pressemitteilung Scope Ratings 28.02.2017)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© moomsabuy/fotolia.com

01.07.2026

IPO-Markt mit Rekordvolumen im zweiten Quartal

Ein ereignisreiches 2. Quartal liegt hinter dem globalen IPO-Markt; die Zahlen weisen deutliche Verschiebungen im Vorjahresvergleich auf. Während die Zahl der weltweiten Börsengänge im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht von 246 auf 250 stieg, wuchs das Emissionsvolumen massiv von 32,1 auf 144,8 Milliarden US-Dollar. Damit wurde der höchste Quartalswert seit Beginn der EY-Aufzeichnungen im Jahr 2003

IPO-Markt mit Rekordvolumen im zweiten Quartal
Meldung

©pitinan/123rf.com

01.07.2026

Unternehmen vermelden hohe Investitionsbedarfe, aber niedrige Investitionsplanungen

Die deutschen Unternehmen nehmen bei sich große Investitionsrückstände wahr. In einer Unternehmensbefragung, die KfW Research gemeinsam mit 19 Spitzen-, Fach-, und Regionalverbänden der deutschen Wirtschaft durchgeführt hat, gaben 92 % der Unternehmen an, dass sie grundsätzlich Investitionsbedarf haben. Am häufigsten sehen sie diesen im Bereich Digitalisierung, wo 53 % Bedarf melden. Demgegenüber planen allerdings lediglich 61 % der

Unternehmen vermelden hohe Investitionsbedarfe, aber niedrige Investitionsplanungen
Meldung

©tstockwerkfotodesign/de.123rf.com

29.06.2026

EU-Taxonomie bleibt Pflichtprogramm

Die EU-Taxonomie sollte ursprünglich dafür sorgen, dass Kapital stärker in nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten fließt. Aber auch fünf Jahre nach ihrem Inkrafttreten ist die EU-Taxonomie für viele Finanzinstitute vor allem ein regulatorisches Pflichtprogramm und noch kein wirksamer Hebel für Portfoliosteuerung, Produktentwicklung oder Kapitalallokation. Das ist das Kernergebnis einer Analyse der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland. Für die

EU-Taxonomie bleibt Pflichtprogramm
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)