• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Investmentchancen im europäischen Private Equity-Sekundärmarkt

15.08.2019

Investmentchancen im europäischen Private Equity-Sekundärmarkt

CFO Survey: Geschäfts- und Konjunkturaussichten für Deutschland im Sinkflug

© pichetw/fotolia.com

Der Sekundärmarkt für Private Equity (PE) ist in den vergangenen Jahren mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 31 Prozent zwischen 2007 und 2017 schneller gewachsen als die Anlageklasse Private Equity als Ganzes (24 Prozent).

Die führende europäische Investmentgesellschaft Idinvest Partners hat anlässlich dieser hohen Nachfrage in einer knapp 30-seitigen Studie Wissenswertes über den Private Equity-Sekundärmarkt zusammengestellt. Die Inhalte basieren auf mehr als 20 Jahren Anlageerfahrung der Gesellschaft, die rund 2,5 Milliarden Euro für ihre Anleger in Private Equity-Fonds, Secondaries und Co-Investments verwaltet.

Wesentliche Ergebnisse sind:

  • Der PE-Sekundärmarkt hat sich von einem Nischenmarkt für notleidende Assets zu einem regulären Marktplatz für die Diversifizierung und Optimierung der Kapitalallokation gewandelt.
  • Institutionelle Investoren schätzen den Sekundärmarkt für die Möglichkeit, im Niedrigzinsumfeld schnell in die Assetklasse Private Equity einzusteigen und die J-Kurve zwischen Investitions-, Entwicklungs- und Liquidationsphase flacher zu halten: Das Geld „arbeitet“ vom ersten Tag an und die Haltedauer der Assets ist kürzer als im Primärmarkt.
  • Die Ausfallraten liegen in den Jahren 1995-2015 mit 3,4 Prozent für Secondaries deutlich niedriger als z.B. für Buyout-Fonds (11,4 %), bei gleichzeitig geringerer Streuung der Renditen.
  • Investoren bieten sich vor allem im Small- und Mid-Cap-Segment des Sekundärmarkts wachsende Chancen, da dieses breiter und stärker diversifiziert ist als vergleichbare börsennotierte Unternehmen.
  • Angesichts steigender Bewertungen am PE-Markt sind Sekundärtransaktionen eine Möglichkeit, Unternehmen mit bereits teilweise realisierter Wertsteigerung, steigendem EBITDA und sinkender Verschuldung zu den Referenzpreisen von vor drei bis vier Jahren zu kaufen. Gleichzeitig sind Secondary-Fonds nach Ansicht von Idinvest Partners am besten positioniert, um Marktchancen zu nutzen, wenn die Marktentwicklung in den Jahren 2019 und 2020 weniger günstig verlaufen sollte.

Die Studie können Sie hier herunterladen (Registrierung erforderlich).

(Pressemitteilung Idinvest Partners vom 06.08.2019)


Redaktion

Weitere Meldungen


Gewinnwarnung
Meldung

© Jamrooferpix/fotolia.com

30.01.2023

Gewinn- und Umsatzwarnungen 2022: Doppelt so viele Gewinnwarnungen wie im Vorjahr

Die drohende Rezession, steigende Energiepreise und eine nachlassende Kaufkraft in der Bevölkerung lassen immer mehr Unternehmen vorsichtiger in die Zukunft blicken: Die Zahl der Gewinn- oder Umsatzwarnungen von Unternehmen aus dem DAX, dem MDAX und dem SDAX stieg im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr 35 auf 70. Der stärkste Anstieg der Warnungen wurde im DAX verzeichnet: Nach sieben negativen Prognosekorrekturen im Vorjahr wurden 2022 insgesamt 18 derartige Warnungen gezählt. Im MDAX stieg die Zahl von acht auf 15, im SDAX von 20 auf 37.

Gewinn- und Umsatzwarnungen 2022: Doppelt so viele Gewinnwarnungen wie im Vorjahr
M&A, Fusion, Übernahme
Meldung

©designer491/fotolia.com

27.01.2023

Mehrheit der CEOs plant trotz volatilem Marktumfeld keine Verschiebung bei Transaktionen

Die weltweiten M&A-Aktivitäten werden voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2023 wieder zunehmen, da Investoren und Unternehmen zurzeit prüfen, inwiefern kurzfristige Risiken ihre langfristigen Strategien zur Unternehmenstransformation beeinflussen. Während die globale Deal-Aktivität durch makroökonomische Volatilität wie Rezessionsängste, steigende Zinsen, Rückgänge der Aktienbewertungen, geopolitische Spannungen und Unterbrechungen der Lieferkette getrübt bleibt, geben 60% der CEOs global an, dass sie dennoch nicht planen, Deals im Jahr 2023 zu verschieben.

Mehrheit der CEOs plant trotz volatilem Marktumfeld keine Verschiebung bei Transaktionen
Green Investment, Nachhaltigkeit, Dax, Aktien, Sustainable Finance, Nachhaltigkeitsberichterstattung
Meldung

©pixbox77/fotolia.com

26.01.2023

Nachhaltigkeit wird in der Wirtschaft immer wichtiger

Der Umbau der Wirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit kommt deutlich voran. 84% der Verantwortlichen für Nachhaltigkeit in Unternehmen der Realwirtschaft sagen, das Thema sei wichtiger geworden. In der Finanzwirtschaft liegt der Wert mit 73% nicht viel niedriger, so der „Sustainability Transformation Monitor 2023“. Knapp die Hälfte der Befragten aus der Realwirtschaft (46%) gibt an, das Thema Nachhaltigkeit sei in ihrem Unternehmen „voll und ganz“ oder „überwiegend“ verankert. In der Finanzwirtschaft sind es immerhin noch knapp 40%. Mehr als ein Drittel sagt, das Thema sei „teilweise“ verankert.

Nachhaltigkeit wird in der Wirtschaft immer wichtiger
CORPORATE FINANCE - Die Erfolgsformel für Finanzprofis

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das CORPORATE FINANCE Gratis Paket: 1 Heft + Datenbank